| Ein Fackelträger im Dunkel des Tages - Fokke Brink |
| Geschrieben von: Frank Doerr |
| Sonntag, den 18. November 2001 um 14:56 Uhr |
|
Die Erfahrung eines Symbole-Workshops bei Fokke Brink erschienen im Reiki-Magazin Nr. 2/2002
Am Freitag abend, der für alle Interessenten offen war, unterwies uns unser niederländischer Lehrer im Reiki-Symbol. Allein dieser Abend war mir diese Reise wert. Wenn ich daran denke, wieviel Aufhebens in den letzten Jahren in Büchern und Diskussionen um die Symbole des zweiten Grades und das Meistersymbol gemacht wurde... Dabei entfaltet dieses erste, frei zugängliche Kanji-Zeichen alles, was einen Schüler des Reiki-Weges leiten kann. Über ihre Sucht, Geheimnisse zu wissen, übersehen viele die Wahrheit vor ihrer Nase. An diesem und den folgenden Tagen rieb ich einfach nur Tusche. Die feste Substanz des gepressten Rußes mahlte über den Tuschestein, hinein ins Wasser und wieder hinaus. Nach diese Meditation malten wir unsere Lebenslinie, die Mujibo, in der wir uns und unseren Weg wiederfinden konnten. Erst dann war ich bereit, das Reiki-Symbol zu erfahren; als es unter meinen Händen auf dem Reispapier entstand, begegnete ich Himmel und Wolke, betenden Menschen und Arbeit, Dampf und Reis.
Wie eindimensional bleibt oftmals das Lesen von Büchern, und wie tief ging es, die Symbole des zweiten Grades zu malen, sie durch den ganzen Körper fließen zu spüren, ihrer Essenz in Fokkes Worten nachzulauschen. So viele Jahre arbeite ich mit diesen Symbolen, doch erst jetzt wurde mir ein Tor zu ihrer wirklichen Tiefe geöffnet, durch das ich treten konnte, um den Weg meiner Praxis weiterzugehen. Malten wir am Samstag noch zu Dritt, so waren wir nur zwei Meister, um das letzte Stück des Weges mit Fokke zurückzulegen. Und es war eine Ehre für uns, für diesen letzten Teil des Workshops angenommen zu werden und dem Meistersymbol in seiner ganzen Bedeutung zu begegnen. Wie wenig Raum wird diesem Symbol in der traditionellen Furumoto-Linie eingeräumt und wie sehr wird es von anderen Leuten banalisiert, auf Buchdeckel und Blumentöpfe gezeichnet. Etwa zwei Workshops gibt Fokke jedes Jahr in Deutschland. Und so wenige waren wir, die das Strahlen der Edelsteine in seiner Schatzkiste mit leuchtenden Augen widerspiegeln konnten. Ich wünsche ihm, daß er noch viele Funken in Menschenherzen säen kann, damit viele große Feuer entstehen werden, um diese Welt zu wärmen. |




Viele von uns hatten Jahre darauf gewartet. Als wir uns dann Mitte November 2001 im Seminarhaus Trumpf in der herbstlichen Atmosphäre der Rhön versammelten, war ich überrascht, wie wenige wir waren. Fünf Menschen nur, die sich die Schätze zeigen lassen wollten, die Fokke Brink in den vielen Jahren seiner Suche gefunden hatte, fünf Menschen, die einen Lehrer ehrten, der für seine Kurse extra aus Griechenland anreist.
Und all die Geschichten, die Fokke zu erzählen wußte. Mir wurde klar, daß die Dinge, die Frank Petter in seinen Büchern veröffentlicht hat, längst bekannt waren. Und daß in diesen Büchern vieles nicht steht, was Menschen wie Fokke, der viele Male in Japan studiert hat, bei Edo Roshi, in Tempeln und Klöstern, nach alter Tradition mündlich an ihre Schüler weitergeben. 

Kommentare
Regina
Als ich diese Text von Frank lese und die Komentare darauf, wird es mir hier in der Kaelte (20Grad minus) doch sehr warm im Herzen und ich fuehle mich sehr dankbar das es Menschen gibt die ihre Liebe fuer unsere Symbole tiefer leben koennen nach meine Workshops.
Ich fuehle mich geehrt von Allen die die Schoenheit unsere Symbolen schaetzen. Moege der Wind euch schoene Fruehlingsgesch ichte einfluestern, mit warme Gruesse aus Rusland.