| Was ist Reiki - 15 - Das Reiki-Zeichen |
| Geschrieben von: Jürgen Kindler |
| Samstag, den 17. Januar 1998 um 21:17 Uhr |
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Einige von Ihnen werden den Begriff "Ki" aus eigener Erfahrung kennen: Auch in dem Wort "Qi Gong" steckt das Wort "Ki". Im östlichen Glauben gibt es nicht einen Gott, der einen Bart hat und auf einer Wolke sitzt Das Göttliche ist überall in der Natur zu finden. So haben Japaner und andere östliche Kulturen wunderbare, für uns manchmal seltsam erscheinende Formen gefunden, ihren Glauben zu praktizieren. So ist z.B. auch Ikebana, eine hohe Kunst, Gestecke zu komponieren, ein Weg zur Erleuchtung zu gelangen. Alles, womit man sich beschäftigt, kann mit Ausdauer und Ritual zum "Weg" der spirituellen Weiterentwicklung werden. Obwohl Reiki seine Wurzeln in Japan hat, ist es mittlerweile eine westliche Praktik gworden. Was ist das Japanische an Reiki? Jetzt nicht mehr viel Japanisches außer dem Namen. Es ist eine westliche Tradition gewordem die ihre Wurzeln in Japan hat. Auf der letzten Konferenz der Reiki Alliance mit 250 Reiki-Meistern aus allen Ländern der Welt war kein einziger Japaner - und dennoch war Reiki deutlich zu spüren. Dennoch - Reiki wurzelt ganz klar in der japanischen Tradition der Jahrhundertwende. Ein ganz klares Beispiel dafür sind die Lebensregeln, mit denen viele "westlich" eingestellte Menschen nur ganz wenig anfangen können. |




"Reiki" ist ein japanisches Wort. Im Japanischen werden Worte durch Bilder repräsentiert. So läßt sich auch für das Reiki-Schriftzeichen eine reiche Bildsprache zurückverfolgen. Die gegenwärtige Schreibweise stellt die vereinfachte Schreibform der japanischen Gegenwart dar. "Rei" (die obere Hälfte des Zeichens) bedeutet "universal", "Ki" (die untere Hälfte) bedeutet Kraft. "Ki" ist ein häufig verwendeter Ausdruck in der asiatischen Kultur. Alles ist von Ki durchdrungen. Ohne Ki lebt nichts. In den Kampfsportarten wird mit Ki gekämpft, bei Reiki wird mit einer speziellen Form des Ki, eben Rei-ki, geheilt, oder besser: das ReiKi des Behandelten wird verstärkt, bzw. bei der Einweihung wird der Eingeweihte mit seiner eigenen Urkraft wiederverbunden.
