| Was ist Reiki - 18 - Reiki und Glaube |
| Geschrieben von: Jürgen Kindler |
| Samstag, den 17. Januar 1998 um 21:26 Uhr |
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Jede Stufe in Reiki bereichert den Reiki-Schüler. Ich betrachte die verschiedenen Grade als verschiedene Wege, zu Reiki zu kommen, mehr über Reiki, die universale Lebenskraft, zu lernen. Dabei würde ich nicht sagen, daß die eine Stufe "besser" ist als die nächste Stufe. Auch als Reiki-Meister praktiziere ich weiterhin das Handauflegen des ersten Grades. Im zweiten Grades lerene ich weiterhin die Relativität von Zeit und Raum kennen. Dabei mache ich mit den Jahren, die ich Reiki ausübe, immer wieder neue, aufregende Erfahrungen, die mich immer weiter zu mit selbst bringen und die mich immer wieder auf neue Seiten in mir aufmerksam machen. Ich würde auch nicht sagen, daß z.B. ein Mensch mit dem Meister-Grad mehr Energie hat als ein langjähriger Schüler des ersten Grades. Es kommt eher darauf an, wieviel Erfahrung und Praxis derjenige hat. |




Durch die Reiki-Behandlung und durch die Einweihungen in dem ersten oder zweiten Grad werden die Selbstheilungskräfte des Menschen aktiviert. Auf eine geheimnisvolle Art und Weise (die Einweihungen) wird der Reiki-Lernende dazu gebracht, sich wieder an seine eigenen Kräfte zu erinnern. Er wird wieder an die kosmischen Heilkräfte angeschlossen. Wer an einen christlichen Gott glaubt, der meint, er wird an Gottes Energie angeschlossen, wer an Allah glaubt, der wird an dessen Energie angeschlossen. Es ist nicht wichtig, welchen Glauben derjenige hat, der Reiki erlernt. Bei den meisten Menschen, die ich kenne, findet eine Neuorientierung, eine innere Bekräftigung des jeweiligen Glaubens statt ("es gibt doch was Gutes im Leben, das alles erschaffen hat"). Manchmal geht jedoch auch ein Erkennen mit einher, daß die christliche Kirche als Institution abgelehnt wird. So treten Menschen in Folge von Reiki aus der Kirche aus, wenden sich jedoch der eigenen Gotteserfahrung zu.

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