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Protokoll des Themenchat Reiki und Schulmedizin mit Oliver Klatt
Geschrieben von: Janina Köck   
Mittwoch, den 07. März 2007 um 21:45 Uhr

Klatt Lindner SchulmedizinNachdem schon Jürgen Kindler den Chat des Reiki-lands mit seinem Besuch beehrt hatte, fand sich am 20.09.2006 Oliver Klatt ein. Er wurde von Paul Mitchell zum Reiki-Lehrer ausgebildet, ist Chefredakteur des deutschen Reiki-Magazins und Autor verschiedener Bücher über Reiki oder über Tarot. Aufgrund der Erscheinung seines neuesten Werkes „Reiki und Schulmedizin“, das in Kooperation mit Norbert Lindner entstand, stellte er sich hauptsächlich für Fragen zu diesem Thema zur Verfügung.

Oliver war aber auch bereit, allgemeine Fragen z.B. über das Reiki-Magazin zu beantworten. Die Begrüßung und Moderation des Abends wurde von Frank Doerr, dem Chefredakteur des Reiki-Lands und den anwesenden Admins vorgenommen.

Reiki Magazin

Die erste Frage des Abends ging gleich über das Reiki-Magazin. Die Userin Metra fragte, ob es nur ein Reiki-Magazin gäbe.

Im deutschsprachigen Raum gibt es nur ein Reiki-Magazin, das seit ca. 1997 besteht. Es war das zweite Magazin weltweit, dass sich mit Reiki beschäftigt. Das erste Reiki-Magazin war "Reiki-Info" aus der Schweiz, so Oliver Klatt, das allerdings schon länger nicht mehr existiert.

Buch: Reiki und Schulmedizin

Die Idee eines Buches zum Thema Reiki und Schulmedizin kam Norbert Lindner (Heilpraktiker in Berlin) und Oliver Klatt durch einen Artikel im Reiki-Magazin über die St. Hedwig Klinik in Berlin, in der Herr Lindner Reiki-Seminare gab.

Die Userin Ronja interssierte sich dafür, wie lange sie an dem Buch geschrieben haben und ob noch ein weiteres Buch in Kooperation mit Norbert Lindner angedacht ist.

Oliver Klatt antwortete, dass vor allem das Korrekturlesen sehr zeitintensiv war und sie ungefähr ein Jahr gebraucht haben. Weitere Bücher mit Herrn Lindner sind momentan nicht geplant.

Projekt zum Buch

Großes Interesse fand das von Norbert Lindner und Oliver Klatt gegründete Projekt, in dem Reiki-Praktizierende an Kliniken, Ärzte oder sonstige medizinische Einrichtungen vermittelt werden sollen.

Norbert Lindner bietet auch Seminare an, um Reiki-Praktizierenden im Umgang mit Ärzten zu schulen, da es wichtig ist, bei Ärzten nicht unbedingt von Handauflegen und Lebensenergie zu sprechen. Stattdessen sollte man die Aspekte der Entspannung, der Stressreduktion und Schmerzlinderung in den Mittelpunkt stellen, da sich diese drei Bereiche auch in wissenschaftlichen Studien als am erfolgreichsten behandelbar mit Reiki gezeigt haben.

Es ist angedacht das Projekt immer weiter auszubauen. Momentan bestehen Kontakte zu verschiedenen Stellen deutschlandweit und sogar im Ausland. Offiziell bekannt sind ungefähr fünf bis sechs Kliniken, die Reiki anbieten, laut Herrn Klatt gibt es insgesamt bestimmt bis an die 100 Kliniken, die das Thema allerdings nicht an die große Glocke hängen.

Ronja: Muss man selbstständig sein für das Projekt oder kann man durch das Projekt mit einer Festanstellung rechnen?

OliverK: Idealerweise würdest du, ausreichend Professionalität und Erfahrung vorausgesetzt, in einem Krankenhaus einen neuen Job finden, nämlich als Reiki-Behandler oder Reiki-Lehrer.

Voraussetzung für eine Weitervermittlung durch Oliver Klatt und Norbert Lindner ist allerdings ein persönliches Gespräch mit jedem Interessenten. Sie möchten sich gerne - anhand von Eckdaten zur Reiki-Praxis und Erfahrung - vor dem Hintergrund der eigenen Erfahrungen ein erstes Bild machen. In einem persönlichen Gespräch kann dann geklärt werden, wie erfahren eine Person im Umgang mit Behandlungen und Patienten ist. Hier spielt es keine Rolle, ob dies ein Reiki-Meister oder ein Praktizierender des ersten Grades ist, es kommt im Allgemeinen auf die eigene Praxis an.

Sinnvoll ist es auch, laut den Autoren, seine eigene Linie zurückgehend auf Usui zu kennen oder in Erfahrung zu bringen. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Gespräches kann man in die Kartei aufgenommen werden. Eine Veröffentlichung aller Reiki-Praktizierenden, die in der Kartei sind, ist nicht angedacht. Eventuell wird es aber, durch eine Anregung der Userin nimue, eine öffentliche Liste der Kliniken geben, die Reiki anbieten bzw. Reiki-Praktizierenden offen gegenüber stehen.

Im Allgemeinen sind alle Anwesenden sehr froh über die neuesten Entwicklungen, dass Reiki immer mehr Zugang zur Schulmedizin findet. Vor einigen Jahren war dies noch nicht denkbar. Es zeigt die Wandlung unserer Gesellschaft, Reiki offener gegenüber zu stehen, sowie die Früchte der Bemühungen vieler Reiki-Praktizierender, die immer wieder den Mut hatten, wie z.B. Norbert Lindner, in Kontakt mit Schulmedizinern zu treten und Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben.

Beenden möchte ich diese Zusammenfassung des Themenchats mit einem Ausspruch von Oliver, der meiner Meinung nach für alle Reiki-Praktizierenden wichtig ist:

"Für seine eigene Wahrheit stehen ist, denk ich, immer wichtig, und: dranbleiben! Nicht aussetzen mit Reiki! Auch dranbleiben mit der Selbstbehandlung, wenn es gerade mal schwierig ist…"

 

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