Reiki und Schulmedizin |
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| Geschrieben von Oliver Klatt | |
| Freitag, 19. Mai 2006 | |
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Sehr verehrte Damen und Herren, ![]() Norbert Lindner und Oliver Klatt Als eine Technik, die leicht in den Krankenhausalltag zu integrieren ist und keine Nebenwirkungen aufweist, kommt Reiki in nahezu allen Bereichen zum Einsatz: im Operationssaal, nach Operationen, bei schweren Krankheiten wie Krebs und HIV, bei Unfruchtbarkeit, bei akuten Infektionen, chronischen Krankheitsbildern, in der Notfallmedizin, Säuglingspflege, Gerontologie sowie gegen Nebeneffekte von Medikamenten und Bestrahlungen. Als Effekte von Reiki zeigen sich, neben Stressreduktion, Schmerzlinderung und Entspannung, vor allem die Beschleunigung von Heilungsprozessen, eine Verringerung des Medikamentenverbrauchs, geringere Nebenwirkungen von Medikamenten, besserer Schlaf, erhöhter Appetit sowie eine bessere Kooperation und Kommunikation mit dem Fachpersonal. Auch in anderen Ländern, so z. B. in Großbritannien, findet seit vielen Jahren eine Zusammenarbeit zwischen Schulmedizinern und Reiki-Therapeuten statt. Damit es auch in Deutschland bald zu einer Kooperation auf breiter Basis kommen kann, sind nun alle Beteiligten gefragt, aufeinander zu zu gehen. "Wir müssen lernen, auf neue Weise zu denken" – so heißt es im Potsdamer Manifest 2005. Und weiter: "Es ist dringlichst an der Zeit, neues Denken in neuem Handeln umzusetzen, und darin die Kraft des Differenzierten, Bewegten, Sich-Wandelnden für uns zu nutzen." Diese Sichtweise aufgreifend, möchte ich kurz auf einige Beispiele bereits bestehender Zusammenarbeit im Bereich "Reiki und Schulmedizin" in Deutschland aufmerksam machen: An der CGG Klinik in Mannheim wird Reiki als Entspannungstherapie und als Biologische Krebstherapie angeboten. Dabei behandelt die Heilpraktikerin und Reiki-Lehrerin Gabriela Riedig seit 2002, komplementär zu den schulmedizinischen Behandlungsformen, die Patienten mit großem Erfolg. An der Westfälischen Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Warstein bietet die Reiki-Lehrerin Margret Brosius bereits seit 2001 Reiki als begleitende Therapie im "Qualifizierten Drogenentzug" an. Neben den regelmäßigen Reiki-Behandlungen für die Patienten, die das Angebot rege nutzen, werden zudem sehr erfolgreich Reiki-Seminare als Mitarbeiterfortbildung angeboten. Die Kosten dafür werden von der Klinik getragen. Auf verschiedene Formen erfolgreicher Zusammenarbeit mit Ärzten, darunter eine mehrjährige Tätigkeit in der Abteilung für Traditionelle Chinesische und Integrative Medizin an der Sankt Hedwigs Klinik in Berlin, einem Lehrkrankenhaus der Charité, kann der Heilpraktiker und Reiki-Lehrer Norbert Lindner zurückblicken. Seine Tätigkeit an der Sankt Hedwigs Klinik geschah unter der Leitung meines Vorredners, Herrn Prof. Gunia. Und nicht zuletzt hat Herr Prof. Daudert, der heute nachmittag noch sprechen wird, im Oktober 2004 im österreichischen Igls eine Nachsorgeklinik für Krebspatienten und chronisch Kranke ins Leben gerufen, die einen ganzheitlichen Therapieansatz vertritt. Zum Team gehört auch die Reiki-Therapeutin Tarja Weber. Reiki ist ein fester Bestandteil des Therapieplans und wird jedem Patienten der Klinik angeboten. Das Angebot wird rege genutzt, erste Behandlungserfolge stellten sich bereits ein. Darüber hinaus gibt es viele Ärzte und Ärztinnen, die entweder selbst eine Ausbildung in Reiki absolviert haben und ihre so erworbenen Fähigkeiten in ihre Arbeit einbringen oder aber Ärzte, die mit Reiki-Therapeuten zusammenarbeiten. In Celle, zum Beispiel, findet eine Zusammenarbeit zwischen zwei Lungenfachärzten und einem Reiki-Lehrer statt. In den Räumen der Praxisgemeinschaft hat der Reiki-Lehrer Jerzy Dekowski einen Behandlungsraum angemietet, wo er, in Zusammenarbeit mit den beiden Fachärzten, vor allem Krebspatienten behandelt. Auch in der Sportmedizin kommt Reiki zum Einsatz: So behandelten z. B. die Reiki-Lehrer Susanne und Jens Kaiser in ihrem Reiki-Zentrum Bad Rappenau bereits vor einigen Jahren den ehemaligen deutschen Fußball-Nationalspieler Martin Wagner sowie die tunesische Karate-Nationalmannschaft erfolgreich mit Reiki. Ebenso kommt Reiki in zahlreichen Physiotherapiepraxen zur Anwendung, z. B. in der Praxis von Klaus Hennig in Berlin. Der Reiki-Meister, der in den 60er und 70er Jahren zur Elite der Kampfsportler der DDR gehörte – er war Judo-Europameister 1970 – bietet heute seinen Patienten u. a. Reiki-Behandlungen an. Vielerorts hat sich gezeigt, dass die Integration von Reiki in Kliniken sowie in Arzt- und Physiotherapiepraxen eine große Bereicherung für alle Beteiligten darstellt. So kann insbesondere die Behandlung psychosomatisch bedingter Krankheiten auf diese Weise mit Reiki sinnvoll ergänzt werden. Knapp drei Viertel aller Deutschen, so ein Artikel im Deutschen Ärzteblatt, haben bereits Erfahrungen mit Naturheilverfahren. Die Hinzunahme von Reiki in das Praxisangebot macht es möglich, die Patienten gemeinsam ganzheitlich behandeln zu können. Wie die Erfahrung gezeigt hat, ergibt sich so ein positives Feedback seitens der Patienten, insbesondere bezüglich der Vielzahl an angebotenen medizinischen Maßnahmen und der Offenheit des Arztes hierfür. Um Einrichtungen wie Krankenhäuser, Arztpraxen, Senioreneinrichtungen, Pflegeheime und Wellnesspraxen, die Reiki in ihr therapeutisches Angebot integrieren möchten, zu unterstützen, bieten mein Reiki-Lehrer-Kollege Norbert Lindner und ich die Vermittlung qualifizierter Reiki-Therapeuten an, die in entsprechender Weise tätig werden möchten. Wie wir wissen, kommt heute der Eigeninitiative in der Gesundheitsvorsorge eine immer größere Bedeutung zu. Deshalb sollte darüber nachgedacht werden, welche Heilmethoden die Menschen diesbezüglich besonders gut unterstützen können. Das Usui-System des Reiki ist auch hier hervorragend geeignet, einen zentralen Beitrag zu leisten: Innerhalb eines Wochenendes erlernt, gibt bereits der 1. Grad dieses Systems Techniken zur Hand, die für jedermann leicht umsetzbar sind und die zu einer nachhaltigen, gesundheitlichen Verbesserung führen können – und dies bei relativ geringen Kosten, gemessen an der Tatsache, dass die erlernten Fähigkeiten ein Leben lang nutzbar sind. Für die Zukunft unseres Gesundheitssystems wird es in jedem Fall von grundlegender Bedeutung sein, sich auf die Einfachheit zurückzubesinnen, die dem Verhältnis zwischen Arzt, Heilpraktiker, Therapeut oder Heiler und Patient zugrunde liegt. Und diese wurde kaum je besser zum Ausdruck gebracht als mit den folgenden Worten des weltbekannten Arztes und Ayurveda-Experten Dr. Deepak Chopra: "Die Medizin wieder in einen natürlicheren Stand zu versetzen, ist wichtig. Immerhin ist das Grundelement der Medizin etwas ganz Natürliches – ein Mensch in Schwierigkeiten, der jemanden sucht, der ihm helfen kann. Klammern wir die medizinischen Techniken einmal aus, dann wird diese Beziehung immer dann am ehesten glücken, wenn sie ganz unkompliziert ist und damit am natürlichsten!" Heute bestehen in Deutschland alle Voraussetzungen dafür, ein wirkliches Miteinander aller Heilberufe, im Dienste des Patienten, in die Tat umzusetzen. Wir müssen nur noch Schritt für Schritt aufeinander zu gehen!
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Am 14. Mai 2006 fand im Schlosstheater Rheinsberg das 1. Symposium "Neues Denken in der Medizin" mit sechs Referenten und über hundert Gästen statt. Oliver Klatt, Chefredakteur des Reiki-Magazins, hielt dabei eine Rede zum Thema "Reiki und Schulmedizin", die Reiki-land.de hier in voller Länge wiedergibt. Im September 2006 publiziert der Reiki-Meister im Windpferd Verlag gemeinsam mit Norbert Lindner das Werk "

