Reiki-Festival 2000 - Ein Kreis der Herzen |
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| Geschrieben von Frank Doerr | |
| Montag, 23. Oktober 2000 | |
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Ein persönlicher Bericht zum Reiki-Festival 2000 Zum achten Mal![]() TeilnehmerInnen des achten Reiki-Festivals Ein Festival ohne Phyllisoder Paul, geht denn das? Diese Fragen stellte ich mir im Vorfeld. Und: kommen denn dann überhaupt Menschen zum Festival? Ja, sie kamen. Kamen, um Gemeinschaft zu leben, ihre Erfahrungen und Reiki zu teilen. Und so schön ein Treffen mit Phyllis und Paul auch ist, so schön war es, den zusätzlichen Raum zu haben, den sie sonst einnehmen; Raum, der für Kleingruppen und Behandlungen zur Verfügung stand und dankbar angenommen wurde. Meditation und Stille,das war die besondere Qualität dieses Festivals. Dank der Impulse, die dieses Jahr gesetzt wurden, war dies ein Fest des In-Sich-Gehens in freudiger Ruhe. Ob bei den morgendlichen Meditationen von Fokke oder Shanti, nach den Tänzen von Karin und John, den Behandlungen oder immer wieder zwischendurch: Stille. Mein schönstes Erlebnis![]() Menschen geben den Bäumen im Schlosspark Reiki
An einem Hang dannfand ich eine Frau aus meiner Kleingruppe, gehüllt in die warmen Strahlen der Sonne. Vor ihr das Panorama der Dorfkirche, dahinter Berge, blauer Himmel. Ein Impuls stieg in mir auf. Kann ich es wagen, fragte ich mich? Ja, sagte es in mir, und so trat ich leise zu ihr und legte ihr meine rechte Hand ganz sacht auf den Rücken. Irgendwann war es genug. Ich löste meine Hand und sie wandte sich mir mit strahlenden Augen zu: "Danke. Genau das habe ich mir eben gewünscht und schon spürte ich Deine Hand. Ich konnte kaum glauben, daß da wirklich jemand war." Dann legte sie mir ihre Hände auf den Rücken, mitten auf dieser Parkwiese. Ich spürte die Wärme der Sonne und von Reiki. Und irgendwann ließen die Anspannungen in meinen Schultern los, die ich vorher gar nicht bemerkt hatte. Dann wanderte die Frau fort und ich blieb stehen. "Marry meet, marry part and marry meet again", wie wir gegen Ende des Treffens sangen. Die Energie wirkt fortnach dem Treffen - so wie sie auch schon vorher spürbar war. Im Zug nach Hause packte ich ein Reikibuch aus, das ich rezensieren wollte und legte es auf meine Djembe. Da sprach mich eine grade zugestiegene Frau an: "Oh Reiki. Kenne ich nicht, aber klingt interessant. Darf ich mal hineinschauen?" Und bald waren wir im Gespräch: übers Trommeln, Reiki, Christ sein. Sie sprach über ihren schweren Verkehrsunfall, von den Chancen, die ihr dieses Leid eröffnet hatte. Eh ich mich versah, waren wir in Frankfurt und nahmen herzlich Abschied. Ich war froh über ihren Mut, einen Fremden einfach anzusprechen und wußte plötzlich, daß meine Offenheit ihr den Weg dazu geebnet hatte. Eine Offenheit, die ich auch immer wieder dem Reiki-Festival zu verdanken habe, mit nach Hause in den Alltag nehme, immer wieder zulasse und mich und Reiki darin feiere.
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