| Reiki und Gott |
| Geschrieben von: Frank Doerr |
| Sonntag, den 09. April 2006 um 17:46 Uhr |
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Frau Andres fühlt sich in "den Reiki-Seminaren" zunehmend unwohl. Um welche Seminare es sich genau handelt oder ob es um Austauschtreffen geht, bleibt leider offen. Als ihr dann eine Frau bei einer christlichen Veranstaltung zum Thema Esoterik erklärt, dass "ihr Gott lebt", im Gegensatz zu Reiki & Co, nimmt sie an christlichen Glaubenskursen teil und erkennt: "Am zweiten oder dritten Abend fiel der Groschen – ich sah mich plötzlich als sündigen Menschen vor Gott. Ich merkte: Es nützt mir nichts, mich in Reiki-Licht zu hüllen – ich konnte mit meiner Schuld vor Gott nicht bestehen." Nach einem weiteren Gespräch mit dem Pastor, sagt sich die überforderte Mutter von Reiki los und betet: „Jesus, auch Reiki gehört nicht mehr in mein Leben, nur du." Aus meiner Sicht führen viele Wege nach Rom. Für den einen mag Reiki hilfreich sein, für den anderen das Christentum. Wobei ich selbst Reiki und christlichen Glauben für vereinbar halte. Problematisch kann es eher werden, wenn das Usui-System, das dem Menschen - neben der Anbindung an etwas Größeres - seine Selbstverantwortung nahelegt, auf eine Sekte wie die römisch-katholische Kirche und ihre Moraltheologie trifft. Nun lässt sich dem Artikel nicht entnehmen, in welchem stilistischen Kontext Frau Andres Reiki begegnet ist. Offensichtlich ist allerdings das klassische Schuld- und Sühnemuster der Kirche, das ihr das Leben nun scheinbar erleichtert.
Ob Reiki-Praktizierender oder Christ, ich liebe den Song "Glücklich" meines Musikerkollegen Farin Urlaub. Der Refrain lautet: "Es ist egal, was du bist, Hauptsache ist, es macht dich glücklich." In diesem Sinne... |




Am 06. April erschien bei jesus.ch ein Artikel von Peter Schmid mit dem Titel: 


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Alles liebe und Gottes segen Euch.