| Welt am Sonntag - Reiki in der Partnerschaft |
| Geschrieben von: Frank |
| Sonntag, den 19. März 2006 um 09:22 Uhr |
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So wünscht der Autor jedem, "daß Sie nie vor ihren Augen mit einem Schwächeanfall auf den Boden sinken". Denn die "äusserlich unverdächtige Person" kennt sich auch mit Reiki aus. Was Reiki überhaupt ist? Das wird den WamS-Lesern kurz erklärt. Als Quelle dient ein Beitrag von Jürgen Kindler aus dem Reiki-Magazin. Die Erfahrungen des Autors sind zwiespältig. Einerseits hat er mit einer Notfallbehandlung durch Reiki keine guten Erfahrungen gemacht (vielleicht hat seine Freundin noch nicht die hervorragende Ergänzung von Schul- und Alternativmedizin realisiert), andererseits auch faszinierende: "Einmal in Kapstadt hat sie eine streikende Waschmaschine durch Handauflegen zur Wiederaufnahme ihrer ursprünglichen Aufgaben gebracht." Und dann die Pendel- oder auch Resonanztheorie, die dem Leser zumindest ein Schmunzeln einbringen kann: "Wenn ich mir eine halbe Stunde nach der Kellner-Beschimpfung den Kopf blutig schlage, wirft sie mir einen Blick zu, den ich schon fast triumphierend nennen würde - bevor sie mir Reiki anbietet." Der Artikel endet versöhnlich. "In dieser Welt gibt es Frauen, die selbst über den größten Ignoranten noch milde lächeln können, bevor sie ihn in den Arm nehmen." Bleibt mir nur zu sagen: Da hätte ich als Reiki-Mann doch glatt einen Vorteil gegenüber Harald Braun - die "Single-Forschung behauptet ja steif und fest, daß [...] lange Gemeinsamkeiten das Fundament einer glücklichen Beziehung bilden." Wenn ich nur nicht immer wieder an Frauen geraten würde, die Reiki als esoterischen Firlefanz betrachten ;-) |




Welche/r Reiki-Praktizierende kennt es nicht: da ist man so von Reiki oder anderen alternativen Heilmethoden und esoterischen Dingen begeistert, aber der Partner glaubt nur das, was streng wissenschaftlich belegt und greifbar ist. In der Welt am Sonntag nimmt heute ein Journalist die andere Perspektive ein. Unter dem Titel "
