| Neue Prüfungsordnung des DGH |
| Geschrieben von: Franziska Rudnick |
| Dienstag, den 03. Februar 2009 um 23:41 Uhr |
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Zuweilen könnte ein Blick auf ein Zertifikat nützlich sein – neben anderem, wie der eigenen Einschätzung, ob die Reiki anbietende Person vertrauenswürdig scheint oder ist. Für Anbieter gibt die Möglichkeit, einen seriösen Hintergrund zu vermitteln, indem man sich als Reiki-Praktizierender vom DGH (Dachverband Geistiges Heilen) eintragen lässt. {mosgoogle} Der DGH hat seit seiner Gründung neben einem Verhaltenskodex auch Qualitätskriterien für seine registrierten Mitglieder aufgestellt und diese nun überarbeitet. Seit dem 01. Januar 2009 sind bestimmte Auflagen zu erfüllen, um als „Anerkannte/r Heiler/in DGH“ zertifiziert zu werden. Nach einjähriger Mitgliedschaft kann das Zertifikat „Anerkannte/r Heiler/in DGH“ beantragt werden. Neben anderem, wie z.B. dem Einreichen eines polizeilichen Führungszeugnisses und der Darstellung, mit welcher Heilweise man arbeitet, ist Folgendes zu leisten, so der DGH: „Nachweis einer Ausbildung und Prüfung bei einem vom DGH anerkannten Ausbilder oder ausbildendem Mitgliedsverein, welche die Inhalte des 'Kompendium - Basiswissen für Heilerinnen' beinhaltet oder Nachweis der Teilnahme an einem Seminar 'Basiswissen für HeilerInnen'.“
Schwarzen Schafen auf dem weiten Feld des sogenannten Geistigen
Heilens soll damit ein Riegel vorgeschoben werden. Es dient dem Wohle
der hilfesuchenden Klienten und nicht zuletzt könnte es einer
öffentlichen Anerkennung auch geistiger Heilmethoden zugute kommen. Info: Der Verhaltenskodex, dessen Einhaltung für registrierte DGH-Mitglieder selbstverständlich sein dürfte, ist auf der Homepage des DGH nachzulesen. |




Seit der 

Kommentare
Dem DGH wird nicht zu unrecht nachgesagt, eine Geldmachmaschin e zu sein...
Kaum ein Schüler wird eine Schule mit strengen Qualitätsrichtl inien besuchen, oder eine Ausbildung absolvieren, die einem Universitätsstu dium gleicht.
Der Zertifikatehand el blüht
Wer Andere als "Schwarze Schafe " diffamiert, sollte sich erst einmal mit dem Geist von Reiki befassen. Ein Reiki-Meiser ist kein Abschluss, sondern ein Beginn, der Anfang zu einem neuen Leben. Meister ist man, nach alter japanischer Tradition erst, wenn man sein *Leben gemeistert hat* und dann freiwillig von seinen Schülern oder andern Menschen so genannt wird. Keine Organisation der Welt wird das jemals klassifizieren können.
Der schwachsinnige Billig-Zertifikate-Handel wird wegen völliger Wirkungslosigke it ohnehin von allein aufhören. Ein wahrer Reiki-Meister wird an seinen Erfolgen gemessen, nicht an einer Urkunde.
Habe die Ehre
Sandocan
Deutscher Reiki Club International
Erst durch einen Musterprozess, der mit Hilfe des DGH erfolgreich geführt wurde konnte eine Entscheidung vom Bundesverfassun gsgericht erwirkt werden, welche Heilern das Praktizieren ohne medizinische Ausbildung ermöglicht, indem der Fokus auf die Stärkung der Selbstheilungsk räfte und die Seelsorge gerichtet wurde. Dies nimmt dem Tätigkeitsfeld des Heilers - sofern verantwortungsv oll und im Sinne des Grundsatzurteil s gearbeitet wird - auch das Risiko, dass Patienten eine ärztliche Behandlung im Sinne der Medizinkunde versäumen, weil sie glauben, der Heiler würde die Arbeit des Arztes ersetzen, denn die neugeschaffene Definition des \\\\\\\\\\\\\\\ "Geistigen Heilens\\\\\\\\ \\\\\\\ " unterscheidet ganz klar zwischen der Diagnose und Behandlung einer Krankheit durch medizinisch ausgebildete Personen und der Seelsorge und Stärkung der Selbstheilungsk räfte durch den Heiler.
Zu einem anerkannten Berufsbild gehört sowohl eine Berufsethik als auch eine fundierte Ausbildung. Darin einen neuen Standard zu schaffen hat sich der DGH durch seine Ethik-Kommission und die Ausbildungs- und Prüfungsordnung als Ziel gesetzt. Dies sind zwei Meilensteine, die ich als extrem wichtig und notwendig ansehe.
Alle Heiler, die Mitglied des DGH sind, müssen sich satzungsgemäß den Ethik-Richtlinien des DGH unterwerfen. Patienten, die zu einem Heiler gehen, welcher Mitglied im DGH ist können also davon ausgehen, dass sie weder betrogen noch finanziell ausgenommen noch in irgendwelche Abhängigkeiten gebracht oder sonstwie geschädigt werden. Sie haben die Möglichkeit, sich im Fall von Problemen an die Ethik-Kommission zu wenden, welche den Fall untersucht und ggf. weitere Maßnahmen, wie z.B. den Ausschluss des betroffenen Heilers etc. ergreift. Damit können Hilfesuchende sicher sein, dass sie bei einem Heiler des DGH in guten Händen sind.
Das Zertifikat als \\\\\\\\\\\\\\\ "Anerkannte r Heiler\\\\\\\\\ \\\\\\ " stellt hierbei eine überprüfte Mindest-Qualifizierung dar, die der Heiler vorweisen kann, wenn er die entsprechende Ausbildung und Prüfung durchlaufen hat. Sinnvoll ist dies meiner Meinung nach spätestens dann, wenn die Tätigkeit des Heilers nicht nur einem Nebenerwerb dienen soll. Notwendig ist es hingegen nicht, und hier werden letztendlich die Patienten entscheiden, bei wem sie sich am besten aufgehoben fühlen.
Natürlich gibt es auch andere Verbände, die eine ethische Grundlage haben, jedoch kenne ich keine, die eine eigene Kommission zur Überwachung dieser ethischen Richtlinien unterhält.
Ich selbst bin übrigens seit 2002 Mitglied im DGH und seit 2009 \\\\\\\\\\\\\\\ "Anerkannte r Heiler\\\\\\\\\ \\\\\\ ". Mit den (sehr moderaten) Mitgliedsbeiträ gen unterstütze ich gerne die Arbeit des DGH, die ich übergreifend für äußerst wertvoll und auch notwendig halte. Davon abgesehen schätze ich den intensiven interdisziplinä ren Kontakt und Austausch mit den vielen Heilerkolleginn en und -kollegen sehr und möchte ihn nicht mehr missen.
Martin Heinz
http://www.geistige-heilung.info
würdest Du Dich von einem Chirurgen operieren lassen, der sein Universitätsdip lom für 5€ bei ebay ersteigert hat? Vermutlich nicht.
Mit Reiki ist es ähnlich: Eine Ferneinweihung ersetzt niemals eine fundierte Ausbildung, ganz abgesehen von den Risiken für den Schüler, der mit seinen Prozessen alleingelassen wird und ohne Unterstützung fertig werden muss. Für mich eine unverantwortlic he Praxis.
Martin Heinz
Auch in unserer kleinen, privaten Akademie gibt es klare Richtlinien für die Reiki-Ausbildung und eine Gebührenordnung , die ebenfalls Zertifizierunge n beeinhaltet. Auch stellen wir klar und deutlich dar, welches Reiki-System wir anwenden. Klarheit und Transparenz ist einfach wichtig und auch hilfreich für die Orientierung der Interessenten. Da fängt es doch bereits an, das Chaos, klar, das sich die Krankenkassen mit dem ganzen Wirrwarr schwer tun. Ober ein Verein, Verband oder private Vereinigung zum gemeinsamen Ziel führt, ist unwichtig. Die Zukunft wird es zeigen. Auch wenn wir parallel arbeiten, es kann doch unserem gemeinsamen Ziel nur helfen.
Weiterhin Viel Erfolg in Eurem Handeln
Peer
Usui Reiki Ryoho Akademie