| Sexueller Mißbrauch durch Reiki-Meister? |
| Geschrieben von: Franziska Rudnick |
| Montag, den 12. Januar 2009 um 09:50 Uhr |
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Das sagt zumindest die Staatsanwaltschaft, die gegen den 50-jährigen Strafanzeige gestellt hat, „wegen sexuellen Missbrauchs unter Ausnutzung eines Beratungs- oder Betreuungsverhältnisses“, wie szon, das Internetportal der Schwäbischen Zeitung berichtet. Die 35-jährige Klientin habe den Reiki-Meister als letzten Ausweg aufgesucht, weil keiner der sie behandelnden Ärzte einen Grund für ihr Unwohlsein finden konnte. In der szon heißt es dazu: „Hatten die studierten Mediziner bislang keine Diagnose stellen können, der Reiki-Meister konnte es. Er erkannte auf den ersten Blick, dass seine 'Kundin' voller 'schwarzer' - will heißen: schlechter - Energie ist.“ Besonders deren Unterleib sei betroffen, und das bedeute Krebs. Doch der Mann machte der Klientin Hoffnung, heißt es weiter: „Dank seiner Fähigkeiten, in Sonderheit seiner heilenden Hände, könne er die todbringende schwarze Energie aus ihrem Körper ziehen. Dazu müsse sie sich allerdings komplett ausziehen und sich nackt auf die Massagebank legen. Die Frau tat angeblich, was der Meister angeordnet hatte.“ Besagter Meister begann daraufhin mit einer Praxis des „Energieabsaugens“, für deren vollständige Wirkung ein „Orgasmus“ dienlich sei, „um den letzten Rest der schwarzen Energie“ aus dem Leib der Klientin zu ziehen.
Die Klientin zeigte später den Reiki-Meister an. Konfrontiert mit
deren Anschuldigungen, behauptete dieser, er habe sich keinesfalls an
der Dame vergriffen, sondern, „wie es seine Heilkunst vorzieht, ihr
lediglich seine Hände auf Kopf und Hand gelegt.“
Der Direktor des Amtsgerichts Neu-Ulm, Dr. Bernt Münzenberg will
die Anklage zunächst prüfen, ehe entschieden wird, ob die Sache vor
Gericht kommt.
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Offensichtlich hat sich nicht überall herumgesprochen, dass man sich
nicht ausziehen muß, um eine Reikibehandlung zu bekommen. Wie sonst
wäre jener Fall zu erklären, der momentan in Ulm für 
