Sind Fusseinweihungen notwendig und helfen sie, einen Menschen zu erden? |
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| Geschrieben von Frank Doerr | |
| Donnerstag, 14. März 2002 | |
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Laut Informationen von Raimund Frenster, Facilitator bei Phyllis Furumoto in Workshops und Meisterausbildungen, wurde die Technik der Fusseinweihungen von Phyllis Furumoto und Michael St. John Hartley entwickelt und eingesetzt, um Contagan-Kindern die Möglichkeit zu geben, Reiki zu praktizieren. Dies wurde damit legitimiert, dass diese Menschen ihre Füße so benutzen wie andere ihre Hände – also ein Handbewusstsein in ihren Füßen haben und damit eine andere neurologische Vernetzung im Hirn. Bei Menschen ohne entsprechendes Handicap sei dieses Bewusstsein nicht gegeben. 1989 entwickelte die 2003 verstorbene Reiki-Lehrerin Gerda E. Drescher das System Rei-Ki-Balancing, das stark mit menschlichen Polaritäten arbeitet, und in dem Fußeinweihungen einen wesentlichen Bestandteil darstellten. Im Laufe der Zeit verbreitete sich diese Praxis in Teilen der freien Reiki-Lehrer-Szene und war ab 2002 sogar für einige Jahre Voraussetzung zur Mitgliedschaft im Bund Freier Reiki-Lehrer (BFR).
Zur zweiten Frage: Im Rei-Ki-Balancing sollen Fusseinweihungen eine stärkere Erdung
bewirken; eine Erwartungshaltung, die durch Erfahrungen des
Rei-Ki-Balancing, des BFR und anderer freier MeisterInnen bestätigt
wird. Während man unter dem Begriff Erdung allgemein eine stärkere
Verbindung mit grobstofflichen Energien oder eine Zentrierung im Hara
bzw. Dan-Tien versteht, bewirkt eine Öffnung der Füße in meinen Augen
eher einen verstärkten Fluss feinstofflicher Energien. Mittels
Fußeinweihungen erden zu wollen, ist also, als wolltest Du ein Feuer
mit Benzin löschen. Menschen, die Schwierigkeiten haben, mit beidem
Beinen fest im Leben zu stehen, rate ich persönlich von
Fusseinweihungen ab. Es gibt hier wesentlich einfachere Methoden,
angefangen bei Gartenarbeit oder Sport (detaillierte Übungen findest Du
unter http://www.reiki-land.de/reiki-forum/ftopic429.html)
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| Letzte Aktualisierung ( Montag, 15. Januar 2007 ) |
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Zur ersten Frage: Fusseinweihungen sind meines Erachtens für Menschen
ohne Behinderung nicht notwendig und auch kein üblicher Bestandteil des
Usui-Systems der natürlichen Heilung. Ursprünglich boten sie im
traditionellen westlichen Reiki-System die Möglichkeit, Menschen ohne
Hände den Zugang zum ersten Reiki-Grad zu vermitteln.

