also wenn keiner mehr was dazu sagt, dann hab ich noch eins:
nach der geburt meines zweiten kindes, die rasant schnell verlief, hatten sich die hüftnahen gelenke "gelockert". noch 9 tage nach der geburt hatte ich solche schmerzen, dass ich nicht liegen, stehen, gehen konnte. ich hatte einen rollator um auf die toilette zu gehen
ich bin zum orthopäden, weil ich mit einem bandscheibenvorfall gerechnet hatte. der stellt die o.g. diagnose und sagte da kann man nichts machen, außer einenspeziellen gürtel tragen, ich müsse halt abwarten, das geht innerhalb von wochen wieder weg. es war so schlimm, ich hab nur noch geweint. ich konnte die kinder nicht versorgen und mein mann hatte seinen urlaub schon überzogen.... meinehebamme schickte mich zu einer chiropraktikerin. ich quälte mich unter extremen schmerzen im schneckentempo zwei mal dorthin, aus dem 4 o.g. in den 3. o.g., es brachte gar nichts und die behandlung war sehr unangenehm und schmerzhaft.
dann schickte mir der himmel (in gestalt meiner freundin) einen osteopathen nach hause. ich lag auf dem bett, als er mit der behandlung begann war es wie ein segen, ich war so glücklich und wusste, jetzt wird es wieder gut. nach nur 2 behandlungen war ich soweit wieder hergestellt, dass ich den haushalt und die kinder allein versorgen konnte, nach weiteren 2 behandlungen war alles o.k.
meine jetzige osteopathin kann ich über meine hp zusatzversicherung abrechnen und den osteopathen damals hat sogar die krankenkasse bezahlt. da muss man sich einfach erkundigen, manche können eben auch auf rezept vom arzt abrechnen.
mein vertrauen in die orthopäden ist seit den beiden hier geschilderten erlebnissen ganz schön geschrumpft. da geh ich nur noch hin, wenn was kaputt geht und danach gleich zum osteopathen

ich frage mich, wann die orthopäden sich endlich weiterbilden, oder zumindest einen osteopathen mit in die praxis nehmen
liebe grüße sandreikia