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 Betreff des Beitrags: Das Leben als Lernfeld
BeitragVerfasst: Di, 21.11.2006 22:33 
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Reiki-Kerze

Registriert: Sa, 09.09.2006 22:00
Beiträge: 61
alle ereignisse im leben ziehen wir an, um daraus zu lernen und daran zu wachsen. wir sind schöpfer unseres lebens. das habe uns alle mystiker schon immer gesagt (die frage, wie ich den baum erschaffen habe der hoffentlich nie auf mein auto fällt oder wie ein verhungerndes kind seine situation erzeugt hat, lassen wir im moment mal beiseite).

habt ihr schon mal erlebt, dass ihr gegenüber anderen irgendwas gesagt oder getan habt und euch nachher gefragt habt "...wie konnte ich nur?"

nach obiger erkenntnis muss dies für den anderen ja nötig gewesen sein, damit dieser was lernt und wächst. kann dies eine erklärung für solches verhalten sein? werden wir automatisch zu channel, damit das universum jemanden eine lehre erteilen kann?

vielleicht ist es ja wirklich so.

aber es gibt immer noch die möglichkeit sich zu sagen "der brauch die lehre vielleicht, aber lass doch mal jemand anderen den job machen."

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be a joke unto yourself (Osho)


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BeitragVerfasst: Mi, 22.11.2006 11:44 
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Reiki-Kerze

Registriert: Do, 21.10.2004 12:49
Beiträge: 50
hallo,grüss dich! ja ich habe vor c.a. 30 jahren mal so ein erlebnis gehabt. an meiner tür klingelte ein mann, sagte er wäre kriegsverserter und bat um eine spende. hatte einen onkel der auch kriegsverserter war und wusste das die gut geld bekamen (war zu der zeit auch sehr klamm was geld anbelangte). habe ihm gesagt das ich kein geld habe und ich wüsste, das er eine rente bekommt. da wurde der so sauer und wünschte mir alles schlechte der welt. was für mich denn auch eintraf.dieses karma versuche ich gerade aufzulösen, dank reiki ist mir das auch schon zum grössten teil gelungen!lieben gruss renate


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BeitragVerfasst: Mi, 22.11.2006 11:47 
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Reiki-Kerze

Registriert: Do, 21.10.2004 12:49
Beiträge: 50
p.s. er ist mir im traum begegnet und bat mich um verzeihung,gar nicht langr her renate


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BeitragVerfasst: Do, 23.11.2006 14:07 
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Reiki-Feuer
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Registriert: Di, 24.08.2004 02:31
Beiträge: 809
Zitat:
habt ihr schon mal erlebt, dass ihr gegenüber anderen irgendwas gesagt oder getan habt und euch nachher gefragt habt "...wie konnte ich nur?"


Ja klar, das hatte sicherlich jeder einmal, aber ich halte das eher für eine Unachtsamkeit als für eine Botschaft außerhalb von dir.

Aber eine genaue Antwort auf eine allgemeine Frage gibt es nicht, dazu wäre es schon vorteilhaft zu wissen, was Du gesagt hast und in welchem Verhältnis Du zu dem Menschen stehst.

Wenn dort etwas ist, was Du an diesem Menschen ablehnst oder was dich vielleicht mal verletzt hat, könnte dies auch der Grund sein. Vielleicht hast Du dir im Verhältnis zu dem Menschen etwas eingeredet und etwas unterdrückt, was in dem Moment eben hoch kam.

Das können Dinge sein, die Du schon lange vergessen hast, plötzlich aber wieder auftauchen.

Sogesehen ist es schon richtig und gut, das sich dies zeigte, denn es scheint dann ja eine ungeklärte Sache gewesen zu sein.

lieben Gruß,

Roland


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Leben als Lernfeld
BeitragVerfasst: Sa, 25.11.2006 13:45 
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Reiki-Laterne
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Registriert: Sa, 15.07.2006 19:31
Beiträge: 189
Wohnort: Hannover-Land
Lieber Viramo,
wenn sich jemand selbst als Instrument des Universums "erkennt", um Lektionen zu erteilen, geht das mir entschieden zu weit. Das kann ganz schön ins Auge gehen. Wenn mir so ein "Ausrutscher" passiert, dann frage ich mich im nachhinein auf jeden Fall, was ich noch zu lernen habe.
Vielleicht geht es oft um den richtigen Umgang mit Schuldgefühlen? - Jeder darf Fehler machen, sich entschuldigen und sich selber diese Fehler vergeben und auch anderen.

Viramo hat geschrieben:
habt ihr schon mal erlebt, dass ihr gegenüber anderen irgendwas gesagt oder getan habt und euch nachher gefragt habt "...wie konnte ich nur?"
nach obiger erkenntnis muss dies für den anderen ja nötig gewesen sein, damit dieser was lernt und wächst. kann dies eine erklärung für solches verhalten sein? werden wir automatisch zu channel, damit das universum jemanden eine lehre erteilen kann?


Meiner Erfahrung nach reicht es aus, wenn man sich um seine eigenen Grenzen und Möglichkeiten kümmert. Es ist nämlich ein Unterschied, ob ich die Fehler eines anderen nutze, um ihm meinen angestauten Frust auch noch aufzupacken oder ob ich bei mir bleibe und ihm meine Grenzen konstruktiv aufzeige.

Natürlich gibt es da noch die "Ansteckung" durch Destruktivität. Wenn einer sich sehr destruktiv verhält, fordert er ja die entsprechenden Fähigkeiten der anderen heraus, damit umzugehen. Je konstruktiver diejenigen aber sein wollen, desto destruktiver kann der andere unter Umständen werden, falls die Konstruktivität nicht echt war. Er spürt nämlich sehr wohl, ob jemand nur "heilig" und entwickelt tut oder tatsächlich gelassen aber bestimmt und gerecht mit ihm umgehen kann. Somit haben wir dann in Wahrheit eine Lernaufgabe für beide Seiten.

Es ist ehrlicher seine Wut zu zeigen, wenn diese da ist aber damit bei sich zu bleiben und Beleidigungen zu vermeiden. Im Notfall sind dann halt beide destruktiv und haben auch beide eine Lektion erteilt bekommen.
Ob man diese Lektion allerdings als solche erkennt, bleibt jedem selbst überlassen - spätestens bis zu der nächsten Lernsituation. :wink:

Liebe Grüße
Gabi

_________________
Es ist genug da für die Bedürfnisse aller, aber nicht für die Gier auch nur eines Einzigen. - Mahatma Gandhi


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Leben als Lernfeld
BeitragVerfasst: Sa, 25.11.2006 18:34 
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Reiki-Kerze

Registriert: Sa, 09.09.2006 22:00
Beiträge: 61
Tautropfen hat geschrieben:
Lieber Viramo,
wenn sich jemand selbst als Instrument des Universums "erkennt", um Lektionen zu erteilen, geht das mir entschieden zu weit. Das kann ganz schön ins Auge gehen.


ich meinte nicht, sich BEWUSST so zu erkennen, dann könnte man sich echt gleich "krieger gottes" nennen. wonach ich suchte, ist eine erklärung für eher unbewusstes und destruktives verhalten. ob es sich so erklären lässt, weiß ich auch nicht. sicher spielen noch mehr aspekte eine rolle, wie z.B. eigene projektionen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Leben als Lernfeld
BeitragVerfasst: Sa, 25.11.2006 19:59 
Viramo hat geschrieben:
wonach ich suchte, ist eine erklärung für eher unbewusstes und destruktives verhalten. ob es sich so erklären lässt, weiß ich auch nicht. sicher spielen noch mehr aspekte eine rolle, wie z.B. eigene projektionen.


Du ziehst es in Erwägung, dass eigenes destruktives Verhalten eher durch die übergeordneten spirituellen Lernaufgaben des anderen zu erklären sein könnte als durch eigene Agressionen?? :o


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Leben als Lernfeld
BeitragVerfasst: Sa, 25.11.2006 22:02 
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Reiki-Kerze

Registriert: Sa, 09.09.2006 22:00
Beiträge: 61
LarsU hat geschrieben:
Viramo hat geschrieben:
wonach ich suchte, ist eine erklärung für eher unbewusstes und destruktives verhalten. ob es sich so erklären lässt, weiß ich auch nicht. sicher spielen noch mehr aspekte eine rolle, wie z.B. eigene projektionen.


Du ziehst es in Erwägung, dass eigenes destruktives Verhalten eher durch die übergeordneten spirituellen Lernaufgaben des anderen zu erklären sein könnte als durch eigene Agressionen?? :o


zunächst mal hoffe und glaube ich, dass meines sich in grenzen hält. aber ich ziehe das als hypothese (hypothesen sind bekanntlich dazu da, erkenntnisse zu gewinnen und müssen nicht "richtig" sein) in erwägung.
was nicht heißt, um das nochmal zu wiederholen, dass man überall "die sau raus lassen" sollte, weil der andere das gerade braucht.
ein bewußter mensch kann es lassen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das Leben als Lernfeld
BeitragVerfasst: Mo, 12.03.2007 19:58 
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Reiki-Kerze

Registriert: Sa, 09.09.2006 22:00
Beiträge: 61
LarsU hat geschrieben:
Viramo hat geschrieben:
wonach ich suchte, ist eine erklärung für eher unbewusstes und destruktives verhalten. ob es sich so erklären lässt, weiß ich auch nicht. sicher spielen noch mehr aspekte eine rolle, wie z.B. eigene projektionen.


Du ziehst es in Erwägung, dass eigenes destruktives Verhalten eher durch die übergeordneten spirituellen Lernaufgaben des anderen zu erklären sein könnte als durch eigene Agressionen?? :o


ich komme nochmal auf diesen älteren beitrag zurück, da ich mich gerade mit channeling beschäftige.
außerdem stelle ich gern hypothesen auf und spekuliere darüber, wie das universum funktioniert. bin halt die fünf im enneagramm.
jaja...ich weiß schon, mit dem verstand alleine ist das nicht rauszukriegen, aber dennoch.

angenommen, ich denke in einem unbewußten moment über einen widersacher: "dir müßte mal jemand ordentlich was vors maul hauen!"
da aber zu zivilisiert und zu spirituell, erledige ich den job nicht selbst.

der gedanke aber ist, nach allem, was wir bisher wissen, im universum unterwegs und möchte sich verwirklichen.

was passiert nun?
1. gar nix, weil die energie eines einmaligen gedanken zu schwach ist.
2. laut bärbel mohr reicht aber ein einmaliger klarer und ins universum gesandter gedanke aus, um sich zu verwirklichen.
3. trotzdem passiert nichts, weil das universum negative gedanken vor der verwirklichung tilgt.
4. ein unbewußter mensch schnappt diesen gedanken auf und verwirklicht ihn, entweder an der betreffenden person oder an jmd. anderen, der auch eine lernaufgabe hat.
5. das ganze fällt auf mich zurück und irgendwann kriege ich selbst "n paar vors maul".

was nun? bleibt wohl, sich in bewusstheit zu üben, auch was die eigenen gedanken angeht und sich nicht so sehr für die erledigung der lernaufgaben anderer herzugeben.

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di, 13.03.2007 07:55 
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ModerationsTeam

Registriert: So, 17.09.2006 20:04
Beiträge: 1101
Wohnort: Berlin
Destruktives hat sicher mehr oder weniger jeder schon mal jemand anders angetan oder gesagt. Manches würde ich für mich heute als eigene Unklarheit mit mir selber sehen, anderes als notwendiges Übel um in eine Sache Bewegung zu bekommen wenn sie stagniert.
Da ich selber die Meinung vertrete das wir im Umgang mit anderen jederzeit Lehrer und Schüler zeitgleich sind, bedeutet für mich auch jede Begegnung etwas selber zu lernen und dem anderen auch etwas zu lehren, idealerweise ohne Be- und Verurteilung. Ans Ideal zu kommen ist für mich dabei auch nicht immer leicht.
Ich versuche nur in Negativem auch das Positive zu sehen und als Möglichkeit weiter selber zu wachsen.

Gruss Mickie


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