Mel101 hat geschrieben:
Und das war nicht das einzige schlimme, was sie erlebt hat. Sie wurde streng erzogen und musste sich um alles kümmern während ihre Mutter loszog um für die "Zeugen Jehovas" dazusein. Meine Mutter hat als junge Frau einen Selbstmordversuch hinter sich gehabt. Dieser Versuch sich umzubringen wurde einfach überspielt, da es eine Todsünde bei den Zeugen Jehovas ist.
Hallo Mel,
eine "Verbitterung", die schon beinahe zum Suizid geführt hat und aus sogen. "spirituellen Gründen" unterdrückt wird, ist als schlimmes Beispiel wohl nicht mehr zu überbieten!!!
Um nicht als Zyniker zu gelten, verzichte ich darauf, mich für das Erzählen dieser leidvollen "Lebensgeschichte" zu "bedanken".
Jedenfalls können wir alle hierdurch lernen.
Meine Frau ist unter ähnlichen Umständen aufgewachsen, auch wenn sie es als jüngstes von 7 Kids geschafft hat, diese Kindheit leichter zu verkraften.
Hier war es der sektiererische Vater, der mit Hilfe und in totaler Abhängigkeit von einer sehr strengen christl. Sekte sich und seine Familie - äusserlich betrachtet - "gut" durchbrachte.
Jedenfalls haben alle Mädchen der Familie, wie die Mutter, unter rheumatischen Erkrankungen der Kniegelenke zu leiden bzw. eine "Veranlagung" hierfür.
Meine Frau hat sich glücklicherweise durch viele - familienuntypische - Klärungs- und Reinigungsarbeit (Reiki, Yoga, Vipassana-Meditation, Verlassen des Heimatlandes etc.) da ein ganzes Stück "herausgearbeitet", während einige ihrer Geschwister noch "am Tropf der Sekte" hängen.
Alles Gute für Deine Mom und Dich,
Bernd