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 Betreff des Beitrags: Die größten Skeptiker werden Reikimeister
BeitragVerfasst: Mo, 04.08.2008 09:11 
"Die größten Skeptiker werden Reikimeister."

Dieser Satz stammt von meiner ehemaligen Reikilehrerin. Sie hatte ihn von ihren Reikilehrern. Ich hab mich eben gefragt, warum das zutrifft oder zutreffen kann. Bei mir traf es zu. Bei mir lautet die Antwort auf die Fragen nach dem Warum, dass die Sehnsucht sehr groß war und die Skepsis ein Schutzschild, dass diese Sehnsucht aus Angst vor neuen Verletzungen verdeckt hat. Was bei mir auch dazu geführt hat, dass ich aus dieser Sehnsucht heraus viel zu hastig gegangen bin. Ich kannte das Gefühl der Sehnsucht nicht bzw. ich wollte es nicht wahrhaben. Skepsis war ein sicherer Hafen. So hab ich es an einigen erlebt, nicht nur an mir. Als die Skepsis wich und Reiki gerade genug "Erfüllung" brachte, um ein Stück der ungestillten Sehnsucht zu lösen, dachte ich: DAS MUSS ES SEIN.



Ich stell den Satz heute zur Diskussion. Vielleicht mag jemand sich daran reiben :)


Viele Grüße,
StilleWasser


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mo, 04.08.2008 11:36 
na, dann will ich mich mal reiben.... :lol:

nicht nur die grössten skeptiker, nein - auch die grössten spinner, schwätzer, arschlöcher und angeber
sind schon reiki-meister/innen geworden.
was nicht heissen soll, dass nicht auch deren herzen einer läuterung zugänglich wären.

ich selbst bin, was die ausgangssituation betrifft, wohl aus ähnlichem holz geschnitzt wie du.
der DAS-MUSS-ES-SEIN-mentalität begegne ich aber eher zurückhaltend.

wenn aller glaube und aller unglaube aufgegeben wird, wohin gelangt jemand dann?

gate, gate, paragate....
christian


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mo, 04.08.2008 20:52 
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Reiki-Sonne
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Registriert: Sa, 23.03.2002 01:00
Beiträge: 5382
Wohnort: Bei Köln
Nicht umsonst ist das Sprichwort "Vom Saulus zum Paulus" entstanden., ;)

Aber ich nehme an, es geht auch umgekehrt ...

_________________
Any sufficiently advanced technology is indistinguishable from magic.
Arthur C. Clarke, "Profiles of The Future", 1961


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mo, 04.08.2008 21:50 
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Reiki-Laterne
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Registriert: Di, 11.07.2006 20:00
Beiträge: 148
Hallo Stille Wasser :)

also ich finde eine gewisse Skepsis sehr gut, weil sie vor Fanatismus bewahrt. Skepsis bewirkt eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema (in diesem Fall Reiki) und hält "am Boden", was gerade im esoterischem Bereich leider sehr oft fehlt.

Liebe Grüße
Karin

_________________
Wenn du es eilig hast, geh langsam!


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mo, 04.08.2008 22:01 
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Reiki-Fackel
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Registriert: So, 05.09.2004 13:52
Beiträge: 379
Wohnort: Großraum Stuttgart
Zitat:
nicht nur die grössten skeptiker, nein - auch die grössten spinner, schwätzer, arschlöcher und angeber
sind schon reiki-meister/innen geworden.
was nicht heissen soll, dass nicht auch deren herzen einer läuterung zugänglich wären.


hallo zusammen,

da sich auch in den oben benannten menschen gott in gänze ausdrückt, beschimpft ihr gott als "spinner, schwätzer, arschlöcher und angeber".

wie hoch müsst ihr doch stehen über dem einen, der euch das leben schenkt und wie weit noch über denen erst, die ihr hier nennt.


Zitat:
Die größten Skeptiker werden Reikimeister


ja, da sie zweifler sind und zwei-fel ist getrenntheit. der weg auf ihrer eigenen meisterschaft (selbstüberwindung) gibt ihnen die chance, diese getrenntheit wieder aufzuheben. leider ist dies oft ein steiniger weg, aber ein lohnender. einmal mehr sieht man, wie gut uns reiki hier ein freund sein kann, da es doch sich scheinbar denen annimmt, die am meisten verloren und "verachtet" (nicht erkannt) zu sein scheinen. tat dies auch nicht jesus? nahm er sich nicht auch den armen und kranken und "verachteten" (verkannten) an? und war uns nicht hier auch meister usui ein gar zu großes vor-bild?

ihr solltet nicht werten, sondern alles als göttlich erkennen, euch inbegriffen, dann müsstet ihr nicht so über gott sprechen.

liebe grüße

martin


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BeitragVerfasst: Mo, 04.08.2008 22:33 
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Reiki-Feuer
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Registriert: Sa, 25.03.2006 12:16
Beiträge: 856
Wohnort: Braunschweig
Wenn Niemand werten möge, warum fühlst du dich genötigt, Martin, mahnend den Finger zu erheben und dann noch auf einen Bestimmten zu weisen? (Übrigens geschickt gemacht, ohne direkten Namen zu nennen)

Idioten finden man überall. Ob in Behörden, beim Einkaufsladen, als auch in der Reiki-Szene. Oder beim Schamanismus, Druidentum und Co. also was soll's!

Solange man selbst mit beiden Füßen auf dem Boden steht, können die anderen doch gerne das tun, was sie möchten.
(Insofern sie nicht in meinen persönlichen Bereich eindringen, dann werd ich bissig)

Raven

_________________
"Suche und beschreite deinen eigenen Weg, denn ausgetretene Pfade mögen leichter zu begehen sein, doch wenn du einst zurückblickst, wirst du deine eigenen Schritte dort nicht mehr erkennen können." - Jahsira -

Der Klügere gibt so lange nach bis er der Dumme ist. - Raven-


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di, 05.08.2008 05:22 
Moin moin!

Für mich ist der im Eingangsposting genannte Satz interessant, weil er mir wie eine Prophezeiung präsentiert wurde. Und ich fand es interessant für mich, dass er sich in meinem Fall bestätigt hat. Nicht nur in meinem Fall. Er wurde wohl auch so nachhaltig betont, weil diese Reikilehrerin eine wahrhaft fast unglaubliche Wendung in ihrem Leben erfahren hat, seit sie mit Reiki anfing. Soweit meine Erinnerung.

Die "Saulus-Paulus-Wendung" kommt wohl öfter vor (wobei ich den Vergleich nicht ganz glücklich finde). Vielleicht passiert das auch, weil etwas Unerwartetes tiefer bewegt als etwas Erwartetes?

Übrigens zur Klarstellung: mein "das ist es" hieß damals, ich hätte ein wichtiges Mosaiksteinchen gefunden und das würde nun wohl auch viel Platz einnehmen. Letzteres war mein Kopfdenken, dass sich auf das Gefühl, etwas in mir auf eine Weise berührt zu haben, von der ich dachte, sie sei mir unbekannt, und von der ich weiter dachte, es würde wohl bei diesem Weg bleiben, wenn der sich schon so einfach darstellte. Das war jedoch ein Irrtum. Glücklicherweise :)


@ Christian

Zitat:
wenn aller Glaube und aller Unglaube aufgegeben wird, wohin gelangt jemand dann?



Stichhaltige Frage auf den ersten Blick. Welche Antwort schwebte Dir vor, als Du sie geschrieben hast?


Viele Grüße,

StilleWasser


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di, 05.08.2008 05:29 
Ah, noch mal zur Verdeutlichung, worum es mir geht...


meine Motivation dahinter ist eine Frage, mit der ich mich derzeit noch etwas mehr auseinandersetze als gewöhnlich. Die Frage danach, warum jemand einen Heilberuf, eine Heiltätigkeit ausübt. Sie folgte der Frage, warum jemand den Psychotherapeutenberuf für sich gewählt hat. Welche Beweggründe standen dahinter, welche Erwartungen wurden damit verknüpft, welche Annahmen gingen in den Beruf mit hinein, wie hat sich das alles verändert, wie wird der Beruf heute gesehen.


Wenn es also stimmen sollte (wovon ich nicht ausgehe), dass die größten Skeptiker (,die einen Reikikurs überhaupt besuchen) auch Reikimeister werden, dann ist es interessant zu fragen, warum. Für mich :)

Vielleicht ist es so deutlicher. Ich mochte es gestern noch etwas offener lassen, weil mir die rechten Bausteine zur Formulierung noch fehlten.




Also in korrigierter Fassung:



"Die größten Skeptiker werden Reikimeister."
oder:
aus welchem Gründen bin ich (überraschenderweise) Reikimeister geworden?

ein wenig kritisch hinterfragt nach der Bedürftigkeit, die dahinter gesteckt haben wird.

Viele Grüße,
StilleWasser


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di, 05.08.2008 06:59 
Christian hat geschrieben:
Zitat:
wenn aller Glaube und aller Unglaube aufgegeben wird, wohin gelangt jemand dann?



StilleWasser hat geschrieben:

Zitat:
Stichhaltige Frage auf den ersten Blick. Welche Antwort schwebte Dir vor, als Du sie geschrieben hast?





ich dachte dabei an das herz-sutra.

lg
christian




@martin

....und warum gilt für mich nicht, was für die anderen gilt?
drückt sich gott - ich bleib da mal bei deiner terminilogie - in mir nicht aus?
eben als jemand, der einen schwätzer einen schwätzer nennt?

oder hätte der allmächtige dich da vorher besser um erlaubnis fragen sollen? :lol:


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di, 05.08.2008 18:12 
Offline
Reiki-Fackel
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Registriert: So, 05.09.2004 13:52
Beiträge: 379
Wohnort: Großraum Stuttgart
Zitat:
@martin

....und warum gilt für mich nicht, was für die anderen gilt?
drückt sich gott - ich bleib da mal bei deiner terminilogie - in mir nicht aus?
eben als jemand, der einen schwätzer einen schwätzer nennt?

oder hätte der allmächtige dich da vorher besser um erlaubnis fragen sollen?


hallo christian,

natürlich tut er das und schenkt dir zudem noch den freien willen, dies mehr oder weniger zu tun, wie allen anderen auch. deshalb geht es immer darum zu erkennen, dich selbst zu erkennen. gerade die, die anscheinend weit ab vom weg, sind die, die uns eine menge lehren können, wenn wir dies erkennen. sie erinnern uns ständig daran, dass es eine alternative, eine andere möglichkeit gibt. sie sind genauso bereichernd, wie alle anderen auch, wenn wir ihren wahren wert erkennen. wo gäbe es einen so genannten "guten" menschen, wo es nicht das so genannte "böse" gäbe? das eine gibt es nur durch das andere.
diese so benannten schwätzer usw. zeigen uns ebenso den rechten weg, wie die so genannten erleuchteten, in dem sie uns zeigen, dass es eben auch eine alternative gibt, an die sie uns erinnern. dadurch ist beides gleich bedeutend, wenn man dies tief für sich erkennt.

wenn wir das tief verstanden haben, hören wir aber auf ihn einen schwätzer zu nennen, dann können wir auch ihm mit respekt begegnen und ihn tief erkennen. es geht mir hier nicht um dich persönlich, sondern um den einen menschen, der in uns allen ist.

bitte versteht mich nicht falsch, ich möchte euch anregen zu erkennen, dass sich in uns allen immer nur das eine leben ausdrückt, dass in uns allen menschen gleich ist. wir aber entscheiden, was wir damit anfangen oder wie wir es durch uns ausdrücken. das dies so ist, ist unumstößlich, ob es uns gefällt oder nicht und ob wir es erkennen können oder nicht.

jeder erkennt in bestimmten worten immer nur sich selbst. der eine erkennt in manchen worten, dass scheinbar auf andere gezeigt wird, der andere nichts, der andere oberflächliches und dummes gelabere, der andere aber tiefe wahrheit.

ein wort genügt und für den einen ist alles gesagt, was dem anderen nicht tausend mal tausend worte sagen könnten. du erkennest man dem maße, wie du dich selbst erkannt hast.

dies gilt für mich, wie für alle anderen gleichermaßen.

stoßest sich jemand an deinen worten, dann stoßet er sich an sich selbst, da er in deinen worten nur sich selbst erkennt.

liebe grüße

martin

p.s. an den dingen, die uns am meisten stören, können wir uns selbst erkennen und am meisten wachsen. es ist meist unser bester lehrmeister. leider sind aber lehrjahre bekannter weise keine herrenjahre. (also manchmal ist die erkenntnis und die erfahrung über uns selbst bitter). auch dies gilt wieder für jeden.


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