| Christel Seligmann: Reiki mit Tieren |
| Geschrieben von: Frank |
| Freitag, den 13. April 2001 um 01:00 Uhr |
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Verlag Peter Erd, München 1994, 106 Seiten, 12,90 Euro Veröffentlicht im Reiki-Magazin Nr. 2/2001
Dabei nimmt die Autorin einen ungewohnten Standpunkt ein: "Auch Tiere können REIKI geben!" Nur der Mensch setzt ihrer Ansicht nach der universellen Lebensenergie Grenzen. Deshalb weiht Christel Seligmann auch Tiere in Reiki ein. Dabei entscheidet das Tier selbst, "ob es während der Einweihung im Raum bleiben möchte oder nicht." Hier stellt sich die Frage: Erhält beispielsweise ein Haustier eine eigene Einweihung nach "ähnlichem" Ritual wie Menschen oder einfach, indem es sich bei dem einzuweihenden Menschen auf den Schoß setzt und diese sozusagen mitnimmt? Diese für Meister sicherlich interessante Antwort geht aus dem Buch leider nicht klar hervor. Den größten Teil des Buches nehmen Erfahrungsberichte von Christel Seligmann und ihren SchülerInnen ein. Manche davon sind sehr berührend - wie der über die Hündin Sheila und die Kindergruppe. Ergänzt werden die Berichte durch passende Kommentare der Autorin, in denen sie ihr praktisches Wissen mit den LeserInnen teilt. Dabei geht es nicht immer um "normale" Haustiere, sondern auch um Wespen, Spinnen, Robben und Wale. Christel Seligmann zeigt, wie sehr Reiki mit Tieren einen Weg darstellt, sich auf sanfte Weise der Lebensregel "Sei dankbar gegenüber allem Lebendigen" zu nähern, die Ganzheit der Schöpfung verstehen zu lernen. "Wir sprechen den Tieren ein Bewußtsein ab. Es ist nicht das Bewußtsein, wie wir es leben; ihres ist noch ursprünglich. [...] Die Tiere erinnern uns wieder daran. So schaffen sie häufig die Brücke des Verstehens zu einem liebevolleren Miteinander im Schöpfungsplan." Im zweiten größeren Kapitel "Reiki bei unseren Haustieren" gibt die Autorin grundsätzliche Empfehlungen zur Behandlung von Hunden, Katzen, Vögeln, Fischen und Huftieren. Dabei fällt mir der Widerspruch unangenehm auf, daß Katzen von ihren Haltern erst kastriert oder sterilisiert werden, nur um dann wieder mit Reiki versorgt zu werden. Das Buch schließt mit Berichten darüber, wie Tiere darauf reagieren, wenn ihre Halter in Reiki eingeweiht werden. Christel Seligmann gibt auch Eindrücke aus ihren Kursen wieder, berichtet wie positiv beispielsweise die Anwesenheit von Katzen auf Allergiker oder "Katzenverächter" wirken kann. Insgesamt läßt sich sagen: Das Buch einer Tierfreundin, das allen wärmstens empfohlen werden kann, die sich für dieses Thema interessieren. Dies nicht nur, weil es das bislang einzige Buch über Reiki mit Tieren ist, sondern aufgrund der tiefen Verbundenheit und Integrität, mit der die Autorin schreibt.
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Kommentar von Christel Seligmann vom 30.01.2006 Bezieht sich auf den Widerspruch, erst eine Hauskatze zu sterilisieren und dann mit Reiki zu behandeln. Darin liegt kein Widerspruch, Katzen markieren ihr Revier und dazu zählt auch das Heim in dem es lebt. Wird ein Kater nicht rechtzeitig kastriert, riecht das ganze Haus penetrant und sobald der Duft nachläßt fängt der Lümmel wieder von vorne an. Es ist also auch schon aus hygienischen Gründen unumgänglich, vor allem auch dann, wenn das Tier Freigänger ist. Zur Sterilisation der Mieze, ist auch das nicht zu umgehen. Das geschlechtsreife Tier wird 2x im Jahr rollig und bringt zwei Würfe auf die Welt, die oftmals 4-8 Babies enthalten. Die Vermittlung so vieler junger Katzen ist schwierig und so landen sie dann im Tierheim oder werden vom Halter getötet. Mit Hunden ist das anders, Die läufige Hündin wird an der Leine geführt, Katzen streunen durchs Gelände. |






