Michaela Weidner: Reiki-Kindergeschichten

Reiki-Kindergeschichtenedition empirica, 2010, 124 Seiten, 19,90 €

Michaela Weidner ist dem Reiki Magazin-Leser bekannt durch „Die Kinderseite“ (S. 52-53), die sie bereits seit zehn Jahren liebevoll gestaltet und die sich weiterhin zunehmender Beliebtheit erfreut. So hoffe ich, dass es noch viele Geschichten aus Michaelas Feder geben wird. Aus den „Kinderseiten“ im Reiki Magazin entstand bereits ihre erste Buchveröffentlichung, „Das Reiki-Buch für Kinder“ im Jahr 2004 – und nun ihre zweite Veröffentlichung: die „Reiki-Kindergeschichten“.

Ihr neues Buch ist graphisch ähnlich gestaltet wie ihr erstes Werk: Farbig, freundlich und kindgerecht, auf dem Cover wie auch im Inneren. Es handelt sich um eine Sammlung der schönsten Reiki-Kindergeschichten, die im Reiki Magazin veröffentlich wurden. Dabei sind die Geschwis­ter Nadine und Fabian die Hauptdarsteller der Geschichten. Beide besuchten einen Reiki-Kinderkurs bei Michaela und wendeten fortan Reiki in verschiedenen Lebenslagen an.

Mir persönlich gefällt es sehr, dass es auch für Kinder ein spezielles Angebot an Büchern bzw. Informationen zu Reiki gibt und dass die Autorin dazu beiträgt. Ich selbst erlernte Reiki im zarten Jugendalter und hätte mir so manches mal kinder- und jugendspezifischere Literatur gewünscht. Kinder haben doch zum Teil andere Fragen, Bedürfnisse oder Anliegen als Erwachsene, und ich finde es wichtig, dass darauf ­altersgerecht eingegangen wird. Reiki ist so einfach, um nicht zu sagen: kinderleicht!

Michaela vermittelt auf verständliche und liebevolle Weise die Anwendung von Reiki in verschiedenen Lebenslagen. Die Geschichten von Nadine und Fabian kann jedes Kind ganz einfach nachvollziehen. Wer hatte nicht schon mal Streit mit einer Freundin oder lag krank im Bett. So wird erzählt, wie die beiden mit solchen und ähnlichen Situationen in ihrem Alltag umgehen und dabei Reiki mit einbeziehen. Und es kommt ja auch vor, dass man in manchen Situationen ganz einfach vergisst, dass man Reiki hat und es zum Wohle aller Beteiligten einsetzen kann – und wenn es nur um das Essen geht, das energetisiert werden kann. Durch die Erzählungen werden die Kinder wieder daran erinnert, was mit Reiki alles Tolles möglich ist. Dabei ist es spannend zu sehen, wie sich beide Kinder entwickeln und mit wieviel Liebe, Natürlichkeit und Respekt sie mit der Reiki-Kraft umgehen.

Das Buch ist für alle, die selbst Kinder haben, die in Reiki eingeweiht sind und diesen die Geschichten vorlesen wollen. Und es ist eine Bereicherung für Reiki-Kinder, die schon lesen können und mehr über Reiki erfahren möchten. Auch Erwachsene kommen bei den herzlichen Geschichten auf ihre Kosten. Und als Reiki-Meis­ter kann man sich für ein Kinder-Reiki-Seminar von den Erfahrungen, die Nadine und Fabian rund um die Reiki-Lebensregeln machen, inspirieren lassen, um das Seminar kindgerechter zu gestalten.

So sind die „Reiki-Kindergeschichten“ eine wunderbare Ergänzung und Vertiefung des ersten Reiki-Kinderbuchs von Michaela. Bezaubernd ­illustriert mit Bildern, die verschiedene Reiki-­Situationen zeigen und von der Autorin selbst fotografiert wurden. Ein Buch aus der Praxis, für die Praxis – mit tollen Geschichten!

Einschätzung der Redaktion des Reiki Magazins:
Für Kinder wie Erwachsene lesenswert!

Dieser Artikel wurde verfasst von Janina Köck

Janina Köck ist seit 1996 in Reiki eingeweiht und lehrt seit 2001 Reiki im Usui System. Sie ist freie Reiki-Lehrerin, in Shoden und Okuden in Jikiden Reiki eingeweiht und Karuna Reiki (R) Lehrerin. Sie schreibt die Buchrezensionen fürs Reiki-Magazin seit 2008 und ist von Beginn an Mitorganisatorin der Reiki-Convention, hat 2010 und 2011 das Reiki-Festival mitorganisiert und ist Gründungsmitglied von ProReiki. Janina lehrt Reiki in ihrer Praxis Leben in Einklang in Köln und sie steht für eine geerdete, tiefe und humorvolle Spiritualität. Offenheit für Neues aber auch eine große Liebe zu den Ursprünge des Reiki findet man bei ihr.

Immer auf dem Laufenden bleiben zu Reiki? Dann abonniere einfach unseren Newsletter:

Schreibe eine öffentliche Antwort