Das Reiki-Kanji und Huna

HawaiiIn
diesem Artikel versucht Martin Sauter, das Reiki-Kanji ausführlich
zu erklären. Dabei wählt er ausgehend von seinem
persönlichen Verständnis der universellen Lebensenergie einen Ansatz, diesen Erkenntnisprozess in
Anlehnung an Huna – einer esoterischen Interpretation der alten
schamanistisch geprägten Naturreligion Hawaiis
– zu vollziehen, um
seine Gedankengänge leichter verständlich darzustellen.
 


Zunächst müssen wir uns fragen, was ist
eigentlich das Ziel der Reiki-Arbeit?

Diese
Antwort erhalten wir durch das HZ Symbol im Reiki. Es bedeutet: „Der
Mensch ist vom Buddhabewusstein nicht getrennt" oder „der Mensch
und Gott sind eins". Wir können diesen Zustand als Erleuchtung
ansehen, ein sich mit allem verbunden fühlen oder aber einfach
als einen Menschen, der Himmel und Erde in sich vereint hat und beide
Seiten in sich angenommen und vereinigt hat. Dazu ist es notwendig,
die Trennung der Bewusstseine aufzuheben. Also die Trennung zwischen
dem menschlichen und dem göttlichen Bewusstsein. Bitte nicht
alles wortgetreu nehmen, denn es ist klar, dass, wenn wir völlig
im Bewusstsein mit Gott getrennt wären, es einem endgültigen
Tod unseres Daseins gleichzusetzen wäre. Wenn ich also von
Trennung schreibe, dann meine ich, dass wir keinen bewussten und
dauerhaften Zustand in der Einheit erfahren und erleben können.
Es gibt also Bereiche in uns die uns hindern, diesen Zustand bewusst
zu erleben und herbeizuführen. Wir nennen solche Hindernisse in
der Regel Blockaden oder Fixationen.

Reiki-Kanji
Reiki
soll uns daher helfen, insbesondere mit den Symbolen des zweiten
Grades und mit Hilfe der Mentalheilungstechnik und den damit
anwendbaren Affirmationen und Gebeten, diese Blockaden und Fixationen
aufzulösen, um dem Zustand des Einsein immer näher kommen
zu können. Deshalb ist die Mentalheilungstechnik in Verbindung
mit Affirmationen enorm wichtig. Wir werden später noch sehen
warum dies so ist. Es geht um das Gebet, die Intention, eine Bitte,
ein Ziel. Auch unsere innere Haltung und Einstellungen sind hier
enorm wichtig.

Kommen
wir jetzt aber dazu, warum Reiki eine spirituelle Energie ist und
nicht nur Qi. Es hängt damit zusammen, dass ein höheres
„Bewusstsein" beteiligt ist, wenn wir Reiki geben. Das ist auch
der Grund, wie wir später noch sehen werden, warum wir oftmals
dazu neigen, Reiki eine eigene Intelligenz zuzuschreiben.

Die Erklärung des alten Reiki-Kanji in
Bezug zum Huna

Wichtig
ist hierbei, sich das alte Reiki Kanji anzusehen. Das neue
Reiki-Zeichen ist so stark verändert, dass man eine solche
Herleitung nicht mehr nachvollziehen, bzw. vornehmen kann.

Das
Reiki Kanji setzt sich aus zwei Bestandteilen zusammen. Es ist das
„REI" und das „KI

Rei

Das
„REI" ist eine spezielle Form der Lebensenergie.
Reiki ist
nicht einfach nur universelle Lebensenergie wie das allgemein
erzählt wird. Das REI ist eine spezielle Qualität der
Lebensenergie, eine spirituelle Form der Lebensenergie.
Warum
aber ist es eine spirituelle Energiequalität und nicht einfach
nur universelle Lebensenergie? Dies ergibt sich aus dem Kanji „REI"
und was darin dargestellt wird.

Ki

Das
„KI" ist Lebensenergie.
Das Leben das durch das REI
hervorgebracht wird. Es bedeutet Energie und Reis. Gibt man Wasser (
Symbol für Energie )dazu, dann fängt der Reis an zu
Kochen, dadurch wird der Reis erhitzt und er fängt an zu
dampfen. Ein Zeichen für das Leben, die Lebensenergie.

Man
kennt es auch als Mana, OD oder Prana. Es ist also auch die Energie
die wir aus der Nahrung gewinnen.

Dampf
KI
oder Mana, Energie.

Korn
Reis,
Nahrung, Energie

Schauen
wir uns nun die einzelnen Bestandteile des REIKI KANJI an, so
erkennen wir, warum Reiki eine spirituelle Lebensenergie ist. Dies
ergibt sich aus der spirituellen Arbeit, die hier stattfindet und
beschrieben wird.

Die drei Bestandteile des REI:

 
Heiliger Regen
Dieser
Teil des REI zeigt uns den heiligen Regen oder den heiligen Segen,
der sich durch die spirituelle Arbeit ergibt. Dieser heilige Regen
gibt der Reikienergie seine spezielle Energiequalität.
 
Drei Selbste
Dieser
Teil zeigt drei betende Münder. Es sind auch die drei Selbste,
die alle das Gleiche wollen. Dadurch dass alle drei Selbste das
gleiche Ziel „Gebet" haben, wird der heilige Regen dieses Ziel
verwirklichen, wenn es dem Wohle des Menschen entspricht.
 
Gebet Schamane Mensch
Hier
sehen wir eine Schamanin und einen Menschen, die beide spirituell
zusammen arbeiten. Die Arbeit wird durch die Gebetsmühle
symbolisiert. Die beiden beten also und arbeiten in einer
spirituellen Form zusammen.
 
Schamanin
Schamanin
 Mensch Mensch
 Gebetsmühle Gebetsmühle

Aus
dem REI erkennen wir also, warum Reiki spiritueller Natur ist. Weil
hier eine Art von Magie, spiritueller Arbeit, stattfindet in Form des
Gebets. 

Hunapraxis (Hunagebet) und Reikipraxis am
Beispiel des REIKI KANJI:

Im
Reiki-Kanji wird aber noch mehr dargestellt. Das Reiki-Kanji zeigt
uns auch einen Teil der Hunapraxis, das Hunagebet.

In
der Hunapraxis gehen wir davon aus, dass der Mensch nicht nur eine
Seele, sondern wenn wir so wollen, zwei bzw. drei Seelen/Selbste hat.
Es sind zwei eigenständige Geistwesen, die unser Körper
beheimatet. Dies sind das Untere Selbst und das Mittlere Selbst. Das
dritte Selbst, das hohe Selbst wird als außerhalb vom
menschlichen Körper wahrgenommen.

Das
Untere Selbst ist der Bereich unserer Gefühle und Emotionen.
Hier sind auch unsere Ängste, Süchte, Gewohnheiten und
Erinnerungen angesiedelt. Das untere Selbst kann also Angst oder
Scham haben und bildet dadurch so genannte Fixationen. Es blockiert
oder verhindert dann z.B. Dinge aus Angst oder Scham heraus. Es kann
sich verweigern oder auch einfach beleidigt sein und verweigert
dadurch seine Zusammenarbeit mit dem Mittleren Selbst.

Das
Mittlere Selbst ist der Bereich unsere Verstandes, des Denkens, der
Fähigkeit der Analyse. Das Mittlere Selbst rationalisiert was
wir jeden Tag erleben und gibt ihm so einen Stellenwert. Es hat
selbst keinen Erinnerungsspeicher. Es bedient sich da den
Erinnerungen des Unteren Selbst und ist daher auf die gute
Zusammenarbeit mit dem Unteren Selbst angewiesen. Wenn wir also
Erlebnisse nicht ausreichend genug rationalisieren und somit
einordnen, können diese ohne Prüfung in das Untere Selbst
gelangen und das Untere Selbst kann damit nicht gut umgehen. Die
nicht rationell gut genug verarbeitete Eindrücke und Erlebnisse,
können daher dem Unteren Selbst Angst machen oder z.B. Scham
auslösen. Es ist wie ein kleines Kind das durch traumatische
Erlebnisse verstört werden kann. Dadurch ergeben sich bestimmte
Verhaltens- und Gefühlweisen.

Im
Huna bedient sich das Mittlere Selbst des Unteren Selbst, um mit
unserem Hohen Selbst, dem göttlichen Teil von uns, in Kontakt zu
treten. Das Hohe Selbst kennen wir im Westen als Schutzengel oder
Heiliger Geist.

In
der Hunapraxis erarbeitet das Mittlere Selbst ein Gebet das wir
verwirklichen wollen. Z.B. ein Gebet zur Heilung unserer körperlichen
Beschwerden. Um das Gebet dem Hohen Selbst darreichen oder
überbringen zu können, benötigen wir Energie. Im Huna
spricht man vom Mana. Das Untere Selbst speichert für uns also
Mana (Lebensenergie / KI aus der Nahrung und der Umwelt) und stellt
uns diese gespeicherte Energie dann auf Wunsch (Anweisung/Befehl) des
Mittleren Selbst zur Verfügung. Das Untere Selbst hat noch eine
sehr bedeutende Rolle in dieser Arbeit. Denn nur das Untere Selbst
ist in der Lage, mit dem Hohen Selbst Kontakt aufzunehmen.

Das
Mittlere Selbst (Ich Martin) würde also im Huna für eine
Heilung folgendermaßen vorgehen: Ich würde mir überlegen
was ich „er-beten" will, was ich also durch das Gebet erreichen
möchte. Gehen wir also von Heilung auf der körperlichen
Ebene aus. Ich würde mir ein passendes Gebt dadurch formulieren
und mir ein Bild machen, wie für mich körperliche
Gesundheit aussieht.

Als
nächstes würde ich das Untere Selbst bitten, das vermehrte
Mana / Ki, das ich durch spezielle Atemtechniken auflade, zu
speichern. Ich reichere also vermehrt Mana/Ki an. Nun bitte ich das
Untere Selbst, eine Verbindung zum Hohen Selbst herzustellen. Es
geschieht über die so genannte Aka Schnur. Denn nur das Untere
Selbst kann diese Verbindung herstellen. Im Reiki verwenden wir
hierzu das HZ, das uns den gleichen Dienst erweist, bzw. und das
Selbe ermöglicht.

Als
weiteren Schritt bitte ich nun das Untere Selbst, mit Hilfe des
aufgeladenen Mana, mein Gebet und Bild an das Hohe Selbst zu
übermitteln. Das Mana dient also dem Mittleren Selbst als
Trägersubstanz, um die Information, den Inhalt des Gebets und
des Bildes zu übertragen.

Aber
auch das Hohe Selbst benötigt das Mana zur Verwirklichung
unseres Gebetes. Das Hohe Selbst nimmt also die Manaenergie und
verwandelt sie in so genanntes Mana-Loa. Mana Loa ist eine um ein
tausendfach erhöhtes Mana. Es ist also würde man aus 100
Volt ( Mana ) 100.000 Volt ( Mana Loa ) machen. Dies
Schwingungserhöhung / Kraftverstärkung, im Reiki haben wir
z.B. die Kraftverstärkung in Form des CKR, kann aber nur das
Hohe Selbst bewirken. Dieses Mana Loa nutzt dann das Hohe Selbst zur
Verwirklichung unseres Gebetes, in dem es das Mana-Loa als heiligen
Regen auf uns herab kommen lässt, auf dass sich dadurch unser
Gebet in der materiellen Welt verwirklichen, materialisieren kann.

Was hat dies nun mit Reiki zu tun?

Im
Huna gibt es einen entscheidenden Punkt der verhindern kann, dass
unser Gebet erhört bzw. verwirklicht wird.

Es
ist unser unteres Selbst. Verweigert das Untere Selbst, den Kontakt
zu unserem Höheren Selbst herzustellen, so kann weder das Mana
noch unser Gebet an das Hohe Selbst zur Verwirklichung weiter gegeben
werden. Unser Gebet bleibt also unerhört. Dadurch bleibt es uns
auch verwehrt, uns selbst weiter zu entwickeln und für uns und
andere spirituell zu wirken, um so einem Erleuchtungszutand näher
zu kommen.

Hier
kommen nun die Reikisymbole / Techniken des zweiten Grades ins Spiel.

Wir
haben gesehen dass sowohl das Mittlere Selbst mit seinen Gedanken und
Gedankenstrukturen, wie auch das Untere Selbst mit seinen Gefühlen
und Ängsten, Süchten usw. daran beteiligt sein kann, das
unsere Gebete nicht zur Wirkung kommen. Dadurch wird unsere
Entwicklung, bzw. die Möglichkeit spirituell zu wirken
verhindert. Man nennt dies Blockaden oder Fixationen. Diese
Fixationen im Unterbewusstsein ( Untere Selbst ) müssen
aufgelöst und geheilt werden, auf das uns das Untere Selbst
wieder gerne seinen Dienst erweist und die Verbindung zum Hohen
Selbst herstellen mag. Das Untere Selbst hat eine Art schwarzen Sack,
in dem es alles versteckt, was ihm unangenehm ist und was er vor uns
verstecken will. Aber nur wenn wir im vollen und ständigen
Kontakt mit unserem Hohen Selbst sind, sind wir ganz im
Buddhabewusstsein. Dann sind wir Eins mit Gott.

Das
HS sagt dies aus: Der Mensch ist von Gott nicht getrennt.

Die
Symbole und Techniken des zweiten Reikigrades sollen uns also dazu
dienen, die Blockaden, Fixationen (Gedankenstrukturen, Traumata,
Ängste, Gewohnheiten usw.) aufzulösen um wieder Eins werden
zu können mit dem göttlichen Teil in uns.

Die
Eigenschaften des SHK und das Fernbehandlungssymbol dienen uns dazu,
genau auf diese Fixationen Reiki zu senden um diese aufzulösen
und zu heilen.

Huna
hat wie Reiki drei Komponenten, die hier wichtig sind:

  • Wir
    benötigen Energie zur Übertragung unseres Gebets:
    Im Huna das Mana / im Reiki das KI
  • Wir
    benötigen die Möglichkeit, mit dem hohen Selbst in
    Verbindung zu treten:
    Im
    Huna die Aka Schnur / im Reiki das HZ
  • Im
    Huna wird das hohe Selbst unser Gebet verwirklichen, in dem es das
    Mana in Mana-Loa verwandelt und auf uns hernieder kommen lässt.
    Also eine Art der Manifestation:
    Was
    im Huna das Mana-Loa ist im Reiki das CKR. Mit dem CKR haben wir
    ebenso um vielfach verstärktes Reiki das uns zur Manifestation
    dient.
    Der
    Befehl des Kaisers, CKR. So soll es geschehen.
  • Das
    SHK ist hier die besondere Kraft, die hypnotisch oder messmerisch
    wirkt. Wir können dadurch die Fixationen im Unterbewusstsein
    auflösen und neu programmieren, auf dass das untere selbst
    wieder mit arbeiten will.

Weil
es aber für einen Menschen selbst schwer ist, seine eigenen
Schatten, seine unterbewussten Dinge zu ergründen und
aufzulösen, empfiehlt Huna, sich einen Menschen zu suchen,
dessen Weg bereits frei ist (eine Schamanin, nicht eine „normale"
Person, sondern jemand, der dem Unterbewussten Bereich entspricht
bzw. dort wirken kann). Ein Mensch also, der bereits seine Fixationen
aufgelöst oder zumindest weitgehend aufgelöst hat und
dadurch wirkungsvoll heilen und wirken kann. Wir gehen zum
Reikimeister / Lehrer, der – durch die Anwendung des DKM Symbol –
einen solchen Zustand bewirken und damit eine Einweihung durch sich
geschehen lassen kann.

Arbeitet
also nun die Schamanin/der

Reikigeber/Lehrer
mit einen Menschen in Form des spirituellen Gebetes zusammen,

Und
übermittelt die Schamanin dem Hohen Selbst das Gebet mit Hilfe
des Manas, der Lebensenergie,

so
fällt der Heilige Regen des Hohen Selbst auf uns

hernieder
und bringt neues Leben hervor, in Form, dass es den Menschen zu
seinem höchsten Wohl hin verändert und von seinen
Fixationen befreit und somit heilt. Erst dann kann der Mensch EINS
sein mit dem göttlichen Teil in ihm.

Das
neue Leben ist das Leben, das frei ist von Fixationen und Blockaden,
die uns hindern, Eins zu sein mit dem Hohen Selbst, der Quelle des
Reiki oder mit dem Buddha oder göttlichen Bewusstsein.

Das
Ki hat hier also zwei Bedeutungen. Es ist einmal das neue Leben das
wir erlangen können, bzw. immer wieder neu erlangen und uns aufs
neue erarbeiten, in dem wir Stück für Stück unsere
Fixationen, Strukturen usw. auflösen, wie auch die Energie (
Mana ) die wir dazu benötigen, um unser Gebet dem Hohen Selbst
darzubringen zu übermitteln. Durch die Reiki-Arbeit entsteht ein
gegenseitiger Energiefluss zwischen Mensch und Gott. Genau wie im
Reiki Kanji, der Huna Arbeit/Gebet.

Wenn
wir also Reiki geben und mit Reiki arbeiten, Symbole, Handauflegen
usw. geschieht all dies was hier beschrieben.

Durch
den Heiligen Regen kommen die Energien in uns mehr und mehr zum
Fließen, das bringt Veränderungen mit sich. Umfeld,
Gedanken, Emotionen verändern sich. Es ordnet, wenn wir so
wollen, unser Leben und bringt uns in die göttliche Ordnung, an
unsere Bestimmung, den Ort an den wir gehören, zu der richtigen
Arbeit, zum richtigen Partner. All dies natürlich, wenn wir
diesen Prozess zulassen und unterstützen wollen.

Dies
ist auch der Grund, warum wir oftmals dazu geneigt sind anzunehmen,
Reiki sei intelligent und wisse was wir brauchen und wirkt selbst
nach einem eigenen Plan, einer eigenen Intelligenz. Dem ist aber
nicht so, es ordnet und bringt uns in unsere eigene göttliche
Ordnung.

Wenn
wir also nicht nur Reiki geben, sondern ein höheres Bewusstsein,
z.B. Dainichi Nyorai oder Gott um Mithilfe bitten, dann erst entsteht
das REI, der spirituelle Kraftstrom, die spirituelle Lebensenergie.

Da dies eine spirituelle Form der Arbeit ist, ist auch klar, warum Reiki
nicht nur alleine universelle Lebensenergie sein kann, sondern eine
Form der spirituellen Lebensenergie darstellt.

Das
Ziel der Reiki-Arbeit und der Arbeit mit Reiki an uns selbst ist
also, all die Dinge aufzulösen, die uns daran hindern, EINS zu
sein mit der Quelle des Reiki, dem göttlichen Buddhabewusstsein.
Hierzu verwenden wir das Mentalheilungssymbol, das uns hilft, uns als
Mensch so weit zu heilen, dass wir alle Ängste, falsche
Gedanken, Strukturen oder Traumata. auflösen und heilen können,
auf das wir EINS werden mit Gott.

Hieraus
sind dann wohl auch Techniken des 2. Grad entstanden, bei denen wir
beispielsweise unserem Inneren Kind ( Unteres Selbst ) Reiki senden,
um die Fixationen aufzulösen. Oder dem Hohen Selbst Reiki
senden, auf das es die Energie für seine Zwecke verwenden soll
(z.B. zur Heilung der Erde usw.) oder mit der Bitte, einen Teil des
Reiki in Form des Heiligen Regens zur Verwirklichung unserer Gebete
auf uns zurück fallen zulassen.

Ich
möchte an dieser Stelle bemerken, wie genial Mikao Usui war.

Im
Huna können wir unsere Blockaden und Fixationen nur mit Hilfe
von jemand überwinden und auflösen, dessen Weg bereits frei
ist. Mikao Usui machte es aber möglich, durch die Form der
Einweihung und den Symbolen uns eine Möglichkeit in die Hand zu
geben, diese Blockaden und Hindernisse selbst aufzulösen und zu
heilen und vor allem, ständig im Fluss zu bleiben und neue
Blockaden erst gar nicht entstehen zu lassen oder gleich wieder
bearbeiten zu können. Dies alles ist durch das HZ Symbol
möglich. Denn anders wie im Huna sind wir im Stande auch ohne
das Wollen des unteren Selbst zu bearbeiten, denn das HZ umgeht, wenn
wir so wollen, die Blockaden des unteren Selbst, und so können
wir alleine genau im unteren Selbst wirken und die Fixationen
auflösen. Usui hebelte somit diesen Faktor aus. Für mich
ein Geniestreich erster Sahne.

Reiki
ist daher die einfachste spirituelle Wirkungsmethode, die ich kenne.

Wenn
wir dann im Zustand des EinSein sind, dann sind wir im Zustand des
DKM. Dann sind wir eins, gleich der drei Selbste, die alle das
Gleiche wollen. Die Getrenntheit ist aufgehoben und wir sind HZ: Der
Mensch ist vom Buddhabewusstein nicht getrennt.

Es
wundert mich daher auch nicht, warum es im Jikiden Reiki kein DKM
Symbol gibt. Mit den zweiten Grad Symbolen können wir die Arbeit
tun, die wir benötigen, um die Trennung aufzuheben. Dann sind
wir im HZ. Dann können wir Einweihungen auch ohne DKM Symbol
vornehmen. Daher wurde früher auch nicht jeder nach drei Monaten
ein Reikimeister, sondern erst nach vielen Jahren, wenn er seine
Blockaden und Fixationen weitgehend aufgelöst hatte.

Leider
berücksichtigen wir das heute nicht mehr.

Da
wir nun gesehen haben, dass das Gebet und Affirmationen so enorm
wichtig sind, auch die innere Haltung uns Einstellung, um die
spirituelle Kraft in Tätigkeit zu versetzen wird uns auch klar,
warum uns Mikao Usui die Lebensregeln hinterlassen hat und früher
Gedichte die den Geist beflügeln sollten, bei jedem Treffen
rezitiert wurden. Sie sollten uns die richtige Gesinnung weisen.

Hierzu
gäbe es noch viel zu sagen……….

Das
ist meine Sicht der Reikiarbeit und mein Ansatz, wie ich Reiki lebe
und verstehe.

 

Dieser Beitrag von Martin entstand aufgrund einer Diskussion über Intuitives Reiki im Reikiland-Forum. Hier gibt es eine Diskussion zum Artikel: Reiki und Huna


Kanji: Fokke Brink
Hawaii-Foto: Kristin Smith 

Zum Autor:

Martin SauterMartin Sauter, geboren 1971, langjähriger Musiker (Schlagzeug, Gesang, Gitarre), ca. 8 Jahre Mitglied bei A.M.O.R.C. (Alter mystischer Orden vom Rosenkreuz). 2001 kam er dann zu Reiki und unterrichtet seit 2005. Zusätzliche Ausbildung in Tierkommunikation, Geistiges Heilen nach Otmar Jenner und Grundkenntnisse in Craniosacraler Therapie als Selbsterfahrung. Betreut eine kleine Reikigruppe in Filderstadt bei Stuttgart und ist Teamleiter bei einer Wärmedienstfirma.
Website: www.ruheundstille.de

 

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6 Antworten zu “Das Reiki-Kanji und Huna”
  1. Christa Hoyer sagt:

    Hallo,

    Sie haben das Rei-Zeichen wunderbar und ausführlich erklärt.

    Können Sie mir auch eine Erklärung der Bestandteile des Ki-Zeichens geben? Oder ist es lediglich mit „Reis, Nahrung bzw. Energie“ zu erklären.

    Wäre wirklich klasse, wenn Sie mir (Neulking) das erklären könnten.

    Vielen Dank

    MfG

    Ch. Hoyer

  2. martin sagt:

    hallo Herr Hyoer,

    das Ki im REI-KI bedeutet wie Sie schon sagten, Reis, Nahrung, Energie. Reiki wird manchmal auch so beschrieben, dass das reiki die universelle energie sei und das ki die persönliche. im gewissen sinne ist das auch richtig, denn wenn der „heilige regen“ als antwort unseres gebetes auf uns zurück kommt und sich in unserem „persönlichen“ leben, bereich oder im körper bemerkbar macht, dann ist es die Energie des hohen selbst, mana-loa, die sich in unserem persönlichen bereich auswirkt und ausdrückt. der persönliche bereich umfasst also von unserem körper, bis hin zu unserer persönlichen umwelt und der welt in der wir leben. auf der anderen seite ist es wieder auch die energie die wir benötigen, auf dass das hohe selbst unser gebet erfüllen kann. es umfasst somit unser gesamtes materielles dasein. wenn wir uns reiki geben, laden wir uns mit energie auf, die wir wiederum benötigen, um wirkungsvoll zu beten, sofern wir das nach huna art tun wollen. andererseits bringen wir auch in einem bestimmten bereich die energien in uns ins fließen was wiederum dazu führt, dass blockaden und fixationen aufgelöst werden. es ist also ein ständiger kreislauf, von energie, gebet, also bitte, einbezug eines höheren wesens, die erfüllung der bitte, und das neue leben dass dadurch entsteht, indem unsere bitte erfüllt wird, da mehr und mehr die blockaden aufgelöst werden und somit in uns und um uns herum alles zu fließen beginnt. all dieser bereich gehört zum ki im reik-ki. zunächst körperlich im kleinen aber auch im großen, in der welt, derer schöfper wir selbst sind.

    liebe grüße

    martin

  3. martin sagt:

    hallo Christa,

    wenn Sie wollen, dann senden Sie mir doch Ihre Mail Adresse, ich sage Ihnen dann gerne noch etwas zum Teil des KI.

    Liebe Grüße

    Martin

    ruheundstille@arcor.de

  4. Christian sagt:

    warum ich martins ansichten mit grosser skepsis begegne, habe ich im reiki-forum ausführlich dargestellt:
    https://www.reiki-land.de/reiki-forum/reiki-und-huna-t8514.html

  5. Christian sagt:

    da es technische probleme mit dem link in meinem letzten kommentar gibt, hat frank ihn dankenswerterweise am ende von martins text eingebaut. dort findet man ihn bei "Hier gibt es eine Diskussion zum Artikel: Reiki und Huna".

  6. Radlhammer sagt:

    Namaste,

    dein Bericht über Rei-ki spricht mir aus der Seele. Leider wissen viele über Rei-ki nichts bzw. nicht viel. Wäre es dir möglich, mir deinen Bericht über e-mail zu senden, ich kann ihn nicht kopieren. Er wird nur für mich verwendet.

    Dir alles liebe, Ludwig

    PS: ich bin ein ausgebildeter Reiki-Lehrer