Reiki und das Recht zu sein

Lotus Tsurumai
Heute erhielt ich einen Brief vom Reiki-Magazin. Eine Dame kündigte ihr Abonnement. Als Begründung fügt die Reiki-Meisterin einige Zeilen an mich persönlich hinzu. Sie weist mich darauf hin, dass Reiki universelle, göttliche und für alle zugängliche Energie sei. Und ich solle künftig bedenken, dass jeder das Recht hat, so zu sein wie er ist, bevor ich eine Rezension verfasse. 

Eine Rezension ist per Definition eine
„knapp erörternde Inhaltsbeschreibung nebst kritischer
Bewertung“ [1]. Sie enthält also stets „die kommentierend
subjektive Sicht des Rezensenten“, sonst wäre es ein Abstract
oder Referat. Der Leser einer Rezension erwartet in der Regel von ihr
eine Orientierung: könnte es sich lohnen, dieses Werk zu
erwerben?

Die Arbeit des Rezensenten ist dabei
eine der Undankbarsten im publizistischen Bereich. Zum einen muss er
beispielsweise Sachverstand mitbringen – zumal wenn die Rezension in
einem Fachmagazin erscheint -, um die fachliche Qualität eines
Sachbuchs möglichst korrekt einschätzen und wiedergeben zu
können. Ein Irrtum kann ihn und das Magazin diskreditieren. Zum
anderen läuft er mit einer Rezension stets Gefahr, sich Ärger
einzuhandeln: bei dem Autor, wenn er dessen „Baby“ nicht
entsprechend würdigt oder gar auf Missbildungen hinweist, bei
Fans, Freunden und Schülern eines Autors oder bei Verlagen,
deren wirtschaftliche Interessen berührt sind.

Ich kann nur darüber spekulieren,
was sich im hier angesprochenen Fall ereignet hat. Handelt es sich um
eine Frau, die jedes Mal, wenn sie sich der Seite 30 einer Ausgabe
des Reiki-Magazins nähert, das Herannahen negativer Schwingungen
spürt, da sie meine Art der Rezension grundsätzlich nicht
leiden kann? Oder eher um den Fall „Fan, Freundin oder Schülerin“
eines gerade kritisierten Autors, wobei hier aktuell nur Dieter
Glogowski betroffen war? [2]

Jedenfalls wird nahegelegt, dass der
Grund zur Kündigung bei mir liegt. Wird jemand ein ganzes
Magazin nicht mehr lesen wollen, nur weil ihn eine Rezension bzw. ein
Autor stört? Für mich ist dies so kaum vorstellbar – auch wenn das Reiki-Magazin immer mal wieder Kündigungen erhält, in denen sich jemand von einem einzigen Artikel dazu veranlasst sieht.
Doch auch in diesem Fall wird es schlüssiger, wenn ich mir dabei jemanden vorstelle, der
sehr verärgert ist oder sowieso mit einer Kündigung
liebäugelt hat und nun den passenden Aufhänger gefunden
hat.

Über die Definition von Reiki als
universeller Lebensenergie gäbe es mit jener Reiki-Meisterin
wohl wenig zu diskutieren. Dennoch ist sie der Meinung, mich hierüber
belehren zu müssen. Sie glaubt also, ich würde es anders
sehen. Im Kontext der Rezensionen ist sie – aus meiner Sicht –
also vermutlich dem alten Missverständnis aufgesessen, das in
der Reiki-Szene schon so oft für Unfrieden gesorgt hat: der
Gleichsetzung von Energie und System. [3]

Wenn ich einmal beim Buch von Herrn
Glogowski bleibe: hier hat ein Autor ein Fachbuch über ein
Reiki-System geschrieben mit starken Mängeln hinsichtlich
überprüfbarer Fakten oder Quellen. So manches ist
schlichtweg falsch, schlecht recherchiert oder gar abgeschrieben.
Wäre dem Leser damit geholfen, dies zu verschweigen und das Buch
über den grünen Klee zu loben? Sicher, Fans, Autor und
Verlag mögen vielleicht nicht begeistert über Kritik sein.
Aber bin ich verantwortlich für ihren möglichen Ärger?
Oder gar der Autor, ohne dessen Buch es keine Rezension gäbe?
Oder doch eher die, die den Ärger spüren? Eine spannende
Frage.

Wenn ich die Hausaufgaben einer meiner
Töchter kontrolliere, lobe ich sie dann für einen
Schreibfehler? Nein. Ich lobe sie vielleicht dafür, dass sie ein
Thema phantasievoll bearbeitet hat. Auf den Fehler weise ich sie
dagegen hin. Denn ich möchte ihr die Chance geben, sich weiter
zu entwickeln. Sie mag sich vielleicht über meine Kritik ärgern,
zumal sie jetzt erst den Fehler korrigieren muss, anstatt sofort
einem Hörspiel mit den drei Fragezeichen lauschen zu können.
Doch weiter kommt sie nur, wenn sie sich mit ihren Fehlern
beschäftigt.

Genauso können Autor, Fans und
Verlag hinter den Ärger schauen und von einer Rezension lernen:
der Autor kann versuchen, es beim nächsten Buch oder einer
Neuauflage besser zu machen, der Fan seine Einstellung kritisch
hinterfragen sowie das Subjekt seiner Bewunderung als fehlbaren
Mensch wahrnehmen und der Verlag kann lernen, vielleicht künftig
vor einer Veröffentlichung Fachmeinungen einzuholen oder seine
AutorInnen sorgfältiger auszuwählen.

Natürlich gibt es hier noch einen
wesentlichen Knackpunkt: das „Wie“ der Kritik. Ein Rezensent kann
schreiben: „Dieses Buch ist der letzte Dreck“ oder er kann
versuchen, sachlich zu bleiben. Man muss nicht – wie in manchen
Talentshows üblich – das auftretende Talent so brutal
abwatschen, dass diesem Mensch die Tränen kommen. Dies lässt
sich sicher vermeiden, doch bleibt die Formulierung einer Kritik
jedes Mal ein Balanceakt. Wie gelingt es mir, die Nachteile von etwas
darzustellen, ohne abwertend zu sein? Das ist eine Frage, mit der ich
seit vielen Jahren gehe, einer meiner persönlichen
Wachstumsprozesse. Ist es überhaupt möglich, klar Stellung
zu beziehen, ohne vielleicht nicht doch jemanden zu verletzen?

Manchmal denke ich, dass dies unmöglich
ist. Dass Verletzung manchmal vielleicht sogar unumgänglich ist,
da sie oftmals eine Begleiterscheinung von Auslösern wichtiger
Wachstumsprozesse ist. Manchmal lernen wir durch Liebe und eigene
Erkenntnis, und manchmal muss uns jemand fest in den Hintern treten:
ein Freund, eine Krankheit, ein Unbekannter. Ist es also überhaupt
möglich, klar Stellung zu beziehen, ohne vielleicht nicht doch
jemanden zu verletzen?

Manchmal denke ich, dass dies möglich
ist. Mein Meister Jürgen Kindler war und ist mir hier immer
wieder Inspiration und Vorbild. Ursprünglich war es mein Wunsch,
dass er das erste Kapitel des von mir in diesem Monat herausgegebenen
Buches über den Reiki Meistergrad geschrieben hätte, das
Kapitel mit dem Titel „Was ist Meisterschaft?“. Aus Zeitgründen
war es ihm nicht möglich, so dass Fokke Brink diese
Herausforderung übernahm.

Dabei ist die Qualität von Jürgens
Artikeln für mich eine ganz Besondere: er versteht es, einen
sicheren, eigenen Standpunkt zu haben, damit in die Tiefe zu gehen
und Sachverhalte darzulegen, ohne dass sich der Vertreter einer
anderen Meinung angegriffen oder abgewertet fühlen muss. Dadurch
fallen einige Widerstände weg und es besteht die Möglichkeit,
dass nicht nur diejenigen nicken, die sowieso derselben Meinung sind,
sondern sich auch die Vertreter einer anderen Meinung für das
Gesagte öffnen können. So dass Wachstumsprozesse eben nicht
über einen Tritt in den Hintern, sondern eigene Erkenntnis
geschehen können. Auch Don Alexander besitzt für mich diese
unglaubliche Fähigkeit.

Für mich selbst sehe ich dagegen
noch einen weiten Weg vor mir. Doch ich bin froh über den
bereits zurückgelegten Weg. Ich bin glücklich, ich selbst
zu sein. Wenn mich also jene Reiki-Meisterin ermahnt, dass jeder das
Recht hat so zu sein, wie er ist, nimmt sie mich dann davon aus?
Sollte ich sie nun vielleicht daran erinnern, dass auch sie daran
denken soll, dass jeder das Recht hat so zu sein, wie er ist – also
auch ich – , bevor sie meine Rezensionen liest?

Hat überhaupt – um zum letzten
Gedanken zu kommen – wirklich jeder das Recht, so zu sein wie er
ist? Wieder eine spannende Frage und ich spüre Dankbarkeit für
jene Meisterin, welche Prozesse sie in mir mit diesem Brief angeregt
hat. Das Allerschlimmste, was ich mir in diesem Leben für mich
vorstellen kann, ist nicht Krankheit oder Tod. Das Allerschlimmste
wäre es, wenn meinen Töchtern etwas geschehen würde.
Das ist eine Sorge, die viele Eltern berührt, und vielleicht das
Thema, mit dem ich in meine heutige Selbstbehandlung gehen werde.
Wenn meine Töchter allein unterwegs sind von der Schule zu mir,
dann spüre ich zuweilen die Angst, ihnen könnte etwas
geschehen. Ein Mann könnte sie vergewaltigen oder eine Bande
verschleppen, wie es in unserem Land zuweilen geschieht.

Hat ein Mensch, der Kinder sexuell
missbraucht, das Recht so zu sein, wie er ist? Hat ein Mörder
das Recht zu töten? Wenn ein Mensch einen anderen tötet,
verstößt er gegen das Recht des Staates, in dem er lebt,
und – wenn er beispielsweise Christ ist – gegen zumindest eines der Gebote
seines Glaubens. Hat er also das Recht so zu sein, wie er ist? Ein
Mörder? Oder ein Vergewaltiger? Nun, mögen mancher
Esoteriker sagen, auch diese Menschen haben ihren Platz in der
Schöpfung. Nimm sie in allumfassender Liebe an. Nun, ich bin
sicher, wenn ich einen Vergewaltiger aus frischer Tat ertappen
könnte, würde ich „allumfassende Liebe“ auf eine sehr
spezielle Art neu definieren. Ich bin ein Mensch, kein Gott, ein
Reiki-Meister, kein erleuchteter Guru, ein Mann, kein Softie.

Wenn in der S-Bahn eine Gruppe
Jugendlicher jemanden anpöbelt, gehe ich dazwischen. Sicher, ich
versuche die Sache zuerst auf verbaler Ebene zu lösen. Aber ich
kann nicht untätig bleiben, wenn jemandem Unrecht widerfährt.
Ich kann nicht schweigen, wenn jemand etwas behauptet, das in meinen
Augen falsch ist. Wenn Reiki-Meister-Sein etwas für mich
bedeutet, dann vor allem eines: authentisch zu sein.

Mag sein, wir haben das Recht zu Sein.
Doch es ist nicht losgelöst vom Sein anderer und ihren Rechten.
Wenn ich also meine Rechte wahrnehme, muss ich auch mit den
Konsequenzen leben. Wenn ich ein Buch schreibe, muss ich damit
rechnen, dass es jemandem nicht gefällt. Wenn ich eine Zeitung
aufschlage, muss ich damit rechnen, dort etwas zu lesen, was ich
nicht gut finde. Wenn ich eine Zeitung nicht lese, muss ich
vielleicht auf wertvolle Inspirationen verzichten. Alles was wir tun
oder lassen, hat Folgen.

Im Grunde ist alles Energie. Ich gebe
eine Energie in jede Rezension. Diese Energie kommt verwandelt zu mir
zurück: von Menschen, die ihre Dankbarkeit ausdrücken, und
von Menschen, die ihre Missbilligung zeigen. Letztgenannte Energie
habe ich nun wieder aufgegriffen. Habe sie durch mich durchfließen
lassen und nachgespürt, wie es sich anfühlt. Habe diese
Energie transformiert durch meine Gedanken und sie fließen
lassen in diese Zeilen. War dies konstruktiv? Vielleicht. Ist dies
Reiki? Ich weiß es nicht. Ich bin nur.

 

Verweise:

[1] siehe
http://de.wikipedia.org/wiki/Rezension

[2] siehe Rezension im Reiki-Magazin
1/07 sowie Leserbriefe im Reiki-Magazin 2/07, online unter Dieter-Glogowski: das Reiki-System der 8 Grade nach Barbara Ray

[3] siehe „Reiki – Energie oder
System?“, Reiki-Magazin Nr. 2/2005 oder online unter Reiki – Energie oder System?

Dieser Artikel wurde verfasst von Frank Doerr

Intensive Reiki-Praxis seit 1993 und beständige Fortbildung. Seit 1998 Reiki-Meister der 6. Generation in der Linie Usui – Hayashi – Takata – Furumoto – Kindler. Gründer der Reiki Convention (seit 2010) sowie Gründungsmitglied von ProReiki, dem Reiki Berufsverband. Publikationen: Die Reiki-Lebensregeln (Windpferd 2005), Das Reiki-Meister-Buch (Windpferd 2007). CD mit Merlin's Magic: Reiki-Elixier inkl. Booklet (Windpferd 2007).

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9 Antworten zu “Reiki und das Recht zu sein”
  1. Maria Schlager sagt:

    Ja mei, das Verkaufen wird halt auch immer schwerer!!
    (siehe aktuelle Ausgabe Nr. 21 der großen Hamburger Wochenzeitung, Wirtschaftsteil: „Die Angst der Mittelschicht“, – handelt von der Angst vor dem Verlust der Kaufkraft ,..)
    ….eigentlich ? ist nicht auch ein Teil des Erfolges von „Reiki“ auf dieses Szenario auf dem Arbeitsmarkt zurückzuführen??..
    Der vorangestellte Artikel von Herrn Frank Doerr findet mein Interesse, da er mit dem Begriff:
    „.. das Recht zu sein“
    einen für mich interessanten Problemkreis anschneidet.
    Wie wird Kritik aufgenommen? Nun, im besten Falle neutral, als konstruktive Hilfestellung.
    Reagiert das Gegenüber mit Aggression, bzw. Ablehnung so liegt wohl Angst dahinter.
    Was gibt es zu verlieren?
    Meine persönliches Unbehagen ist hervorgerufen durch den Blick auf eine Gesellschaft, die ihre Kinder hauptsächlich mit Mobiltelefonen und Game-boys ect. ruhig stellt. Ich sehe Menschen heranwachsen, die ein Hinterfragen häufig als Verunsicherung und Angriff auf die „eigene Person“ sehen, den Begriff: „Reflexion“, bzw. Nachdenken kaum mehr kennen (als zweckfreien Vorgang),- …
    Im Idealfall sehe ich als Prognose für die Zukunft ein großes Betätigungsfeld für Energiearbeiter im weitesten Sinne, wobei meine Betonung auf „Idealfall“ liegt.

    Maria

  2. Kobi sagt:

    Also wenn sich nur einer beschwert und das Abbo gekündigt hat, verstehe ich die ganze Aufregung nicht Frank.

    Das zeigt eigentlich nur, daß du ein echtes Weichei bist, also ich hätte auch 10 Abbo Kündigungen hinbekommen.

    Wenn ich schon rezensiere, dann rezensiere ich auch richtig.

    Kobi

  3. Sabine Döring sagt:

    Ich habe den Artikel mit einem gewissen Amüsement gelesen.Wieder mal eine ,,Mitbürgerin,, die meint alle müßten so denken wie sie. Leider sind Gedanken (und Geschmäcker) nun mal frei und ganz individuell. Mir gefielen auch einige Rezensionen vom Frank nicht ,weil er Autoren die ich perönlich kenne und sehr schätze verissen hat. Habe mich aber dann gefragt woran liegt dieser Unterschied in der Sicht.Ich habe die Bücher mit den Augen eines Insiders gelesen.Kannte die Autoren,kannte ihre Herangehensweise, die Gründe das Buch zu schreiben und hatte Informationen über das Buch ,die er nicht hatte. Ich habe mich dann gefragt ob diese Bücher vielleicht nur mit diesen Hintergrundinformationen gut und verständlich waren ,was wenn Jemand sie las ohne diese Kenntnisse,waren sie dann überhaupt noch verständlich?
    Es hat alles im Leben mehrere Seiten und Freihiet ist immer auch die Freiheit der Andersdenkenden.Ich möchte seinen Job nicht machen.
    Als kleinen Hinweis nebenbei,auch ich habe vor einiger Zeit das Abonement gekündigt.Nicht wegen der Rezensionen ,sondern weil es irgendwie für mich eintönig und uninteressant geworden ist.Es fehlt irgendwo der Pep und es gibt Rubriken (Kiderreiki) die einfach diletantisch aufgemacht sind.Hier würde eventuell mal ein Wechsel der Autorin frischen Wind in die Sache bringen.

  4. Ronja sagt:

    Die Berichte von den alteingesessenen Reikileuten, die immer wieder von der Vergangenheit erzählen, interessieren die Leser fraglich langsam nicht mehr. Es haben bestimmt mehr Leute das Abonnement gekündigt, denn die Reikileser haben sich verändert und wollen etwas anderes lesen, was das Reikimagazin vielleicht nicht mehr bieten kann, da es „konservativ“ eingestellt ist. Die Aufregung über eine Rezension war vielleicht nur ein I-Tüpfelchen bei einer Leserin. Den letzten Absatz von Sabine Döring kann ich voll und ganz nachvollziehen.

    Ronja

  5. Frank sagt:

    @Ronja: ich sehe das anders. Die Berichte von MeisterInnen, die seit 20 oder 30 Jahren mit Reiki gehen, liebe ich sehr. Denn sie bringen oft eine Qualität und Tiefe der Erfahrung mit sich, die Jüngeren oftmals fehlt. Auch ist das Reiki-Magazin aus meiner Sicht schon lange nicht mehr konservativ zu nennen.

    Sabine muss ich allerdings beipflichten: ich kann ein Buch nur als solches rezensieren (basierend auf meinem aktuellen Kenntnisstand). Wenn Autoren auf Hintergrundinformationen verzichten, die zum Verständnis ihres Ansatzes elementar sind, stellt dies natürlich ein Problem dar. Und da Lektoren – wenn es überhaupt einen gibt – oftmals nicht selbst einen Reiki-Weg gehen, fehlt ihnen die theoretische Basis, diese Schwachstellen in einer Publikation rechtzeitig anzumahnen.

  6. Michaela Weidner sagt:

    Liebe Sabine, danke für deinen Hinweis, dass du meine Kindergeschichten dilettantisch empfindest. Das empfinde ich und viele andere nicht so! Geschmäcker sind nun einmal verschieden und ich habe keineswegs den Anspruch allen zu gefallen. Das wäre mir viel zu anstrengend ;-)!
    Als Kindergeschichte erwartet niemand eine wissenschaftliche Reikiabhandlung. Ich möchte die Kinder einfach unterhalten und ihnen evtl. auch ein bisschen etwas auf ihren Weg mitgeben.
    Deine Ansicht, die Autorin sollte einmal wechseln, ist etwas anderes. Diesen Gedanken hatte ich in der Tat auch schon öfter. Die bisher positive Resonanz auf meine Kinderseite ließ mich diesen Gedanken aber immer wieder beiseite schieben.
    Mal sehn, was die Zeit so bringt. Vielleicht meldet sich eine ganz tolle Kindergeschichten-Schreiberin oder ein super Kindergeschichten-Schreiber und übernimmt demnächst meinen Job. Wie wäre es denn mit dir Sabine
    ???
    Viele liebe Grüße
    Michaela

  7. Sabine sagt:

    Michaela,ich habe meine Meinung zu deinen Beiträgen geschrieben.Meine Meinung muß nicht immer mit deiner übereinstimmen und vor allem ist es allein meine Sicht auf die Dinge und es ist mein gutes Recht diese Sicht zu äußern,du tust es ja auch.Vielleicht solltest du mal drüber nachdenken und ja ich könnte etliche Geschichten auch zum Kinderreiki schreiben,zumal es sogar zu meinem Beruf passen würde.Als ausgebildeter Pädagoge sieht man manches anders, hat man eventuell auch einige Möglichtkeiten mehr Kinderbeiträge interessanter zu gestalten.Warum sollen deine Beiträge eigentlich nicht gefallen(nur weil es dir zu anstrengend ist?) sorry ein Beitrag sollte ansprechen, zur Diskussion anregen und auf jeden Fall interessant sein .Wenn er diese Kriterien erfüllt gefällt er mir,auch wenn ich mit dem Inhalt und der Aufmachung nicht übereinstimme.Aber genau diese Kriterien habe deine Beiträge für mich nicht gehabt.Nimm es nicht als Kritik um dich fertig zu machen,sondern als Anregung eventuell neue Wege zu gehen ,deine Arbeit zu hinterfragen und zu einer höheren Qualität zu gelengen.

  8. Vesna Novakovic sagt:

    Ich lese die Kinderseite gerne und sie gefällt mir auch sonst gut. Das ist nun mal meine persönliche Meinung.

    Jeder der meint, besere Geschichten schreiben zu können, sollte es auch tun.

    Das Reiki-Magazin freut sich sicher über jeden guten Artikel oder Geschichte die es zugeschickt bekommt.

    Viele liebe Grüße
    Vesna

  9. Nadja Rosmann sagt:

    Lieber Frank,

    bleib‘, wie Du bist – und schreib‘ vor allem weiter so wunderbar differenziert und sachlich! Deine Rezensionen haben mir den Weg zu Reiki geebnet, denn als damals noch Außenstehende viel es mir sehr schwer, mir ein Bild von all den Szenen, Grüppchen und Möchtegerns zu machen und den Weizen hinter der Spreu zu finden. 😉 Ich schätze an Deinen Buchbesprechungen, dass Du abwägst und selbst bei weniger gelungenen Texten immer noch einen lobenswerten Kern entdeckst. Und noch ein ganz dickes Lob für das Meister-Buch. Hab‘ ich in einem Rutsch aufgesaugt.

    Liebe Grüße
    Nadja

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