Reiki-Praktikerin von Ehemann getötet

Reiki-Praktikerin von Ehemann getötetÜber ein Drama im Hohenlohekreis berichtet heute das Online-Portal stimme.de: Eine 44jährige Reiki-Praktikerin und Mutter von vier Kindern soll nach einem Streit von ihrem Mann erschlagen worden sein. Erst im März hatte sie sich von ihrem Mann getrennt und in ihrem neuen Wohnhaus am Öhringer Ochsensee eine Reiki-Praxis für ganzheitliche Heilung eröffnet. Ob es sich bei der Frau um ein Mitglied unserer Community handelte, ist derzeit nicht bekannt. 

Dieser Artikel wurde verfasst von Frank Doerr

Intensive Reiki-Praxis seit 1993 und beständige Fortbildung. Seit 1998 Reiki-Meister der 6. Generation in der Linie Usui – Hayashi – Takata – Furumoto – Kindler. Gründer der Reiki Convention (seit 2010) sowie Gründungsmitglied von ProReiki, dem Reiki Berufsverband. Publikationen: Die Reiki-Lebensregeln (Windpferd 2005), Das Reiki-Meister-Buch (Windpferd 2007). CD mit Merlin's Magic: Reiki-Elixier inkl. Booklet (Windpferd 2007).

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8 Antworten zu “Reiki-Praktikerin von Ehemann getötet”
  1. J.B. sagt:

    Was soll das???
    Besagtes Online-Protal erwähnt nur nebenbei, dass das Opfer eine Reiki-Praxis eröffnet hatte. Durch das Hervorheben ihrer Reiki-Praxis im Titel wird hier für bestimmt viele LeserInnen ein Zusammenhang zwischen der Tötung und Reiki suggeriert, der dem Originalartikel in keiner Weise zu entnehmen ist.

    Vielleicht war das Opfer auch noch Mitglied irgendeiner Kirche oder einfach Kundin im nächsten Supermarkt, was dann wiederum bei den Betreibern der entsprechenden Webseiten u.U. zu dort (un-)“passenden“ Titeln/Überschriften führen würde.

    Ebenso „tendenziös“ wie die Wahl der Überschrift kommt mir hier der Hinweis „Ob es sich bei der Frau um ein Mitglied unserer Community handelte, ist derzeit nicht bekannt“ vor.
    Auch hier geben weder der Originalartikel noch der Artikel auf dieser Website einen echten Anlass, das Opfer als Userin im Forum von reiki-land.de zu vermuten.

    Bei allem Respekt vor der sonstigen Arbeit des Website-Betreibers, die hier gezeigte Art von Journalismus ist in meinen Augen „unterste Sohle“.

    MfG
    J.B.

  2. Husky sagt:

    wie hier dem Schicksal von Menschen umgegangen wird. Dieses Niveau war mir bisher nur von der BILD Zeitung bekannt.

    Was wäre denn, wenn das Opfer ein Mitglied unserer Community wäre? Gibt es dann noch ein Special?

    Frank, ich denke diese Art von Journalismus gibt es schon zu hauf und passt nicht zu dir und deiner Webseite.

    Ich werde diesen Feed abstellen, falls sich in Zukunft diese Art von Nachrichten häuft, da ich den Bildblog schon abonniert habe.

  3. Frank sagt:

    Als ich gestern diese Nachricht hereinbekam, war ich zwiespältig darüber, ob ich sie bringen sollte. In der Vergangenheit hatte ich mir die ein oder andere ähnlich plakative Meldung verkniffen. Und es war mir klar, dass es einige stören würde.

    Andererseits gab es zwei Dinge, die dafür sprachen: Einerseits war in einem Medium im Kontext Reiki darüber publiziert worden (und der Kontext schien mir stärker, als in der ersten Kritik eines anonymen Users). Und zweitens gab es etwas, das in mir resonierte. Die Meldung löste in mir einen inneren Film aus: Das Wissen darüber, welche Veränderungen Reiki im Leben eines Menschen auslösen können (und im vorliegenden Fall vermutlich getan haben), die mögliche Verzweiflung eines Partners, der Veränderung und Trennung nicht verkraften konnte, Mitgefühl für die Kinder, die eine wichtige Bezugsperson verloren haben, Nachdenken über mögliche karmische Bedeutungen und vieles mehr, was zu persönlich war. Insofern entschied ich mich dafür, eine kurze und in meinen Augen sachliche Darstellung zu bringen.
    Kann durchaus sein, dass dies von manchen als Fehler betrachtet wird. Wenn jemand wegen eines Fehlers hier nicht mehr mitlesen will – und ich kann nicht dafür garantieren, auch künftig nur weitgehend genehme Informationen zu publizieren -, dem sei dies umbenommen.
    Für den Menschen, dem der Mut fehlte, seinen Kommentar mit einem vollen Namen zu unterschreiben, bleibt mir nur ein Zitat: „Gerade heute, ärgere dich nicht.“

  4. J.B. sagt:

    macht der o.a. Rechtfertigungsversuch diese Darstellung in meinen Augen garantiert nicht.

    Im Gegenteil, hier zeigt sich u.a. wie „Erfahrungen“ mit Reiki und völlig anderen Menschen dafür sorgen können, sich schnell eine „Ereigniskette“ zurechtzulegen, die sich als „innerer Film“ so stark aufdrängt, dass sie hier als „sachlicher“ Bericht publiziert wird.

    Wenn ich auf dem Hintergrund von eigenen Erfahrungen auf derartige Art und Weise mir unbekannten Menschen Motive unterstelle, die sie womöglich überhaupt nicht gehabt haben, nenne ich dies schlicht eine Projektion. Und über solche Projektionen sollte ein erfahrener Reikilehrer im Laufe der Jahre langsam hinausgewachsen sein.

    So ganz nebenbei, der „rechtfertigende“ Grund =>(Zitat“Das Wissen darüber, welche Veränderungen Reiki im Leben eines Menschen auslösen können (und im vorliegenden Fall vermutlich getan haben), “ lässt das Ganze – wenn man will und/oder Reiki nicht kennt -nun auch noch so lesen = Reiki ist letzten Endes an dem Familiendrama schuld!

    Mir bleibt da auch nur noch ein (leicht abgewandeltes) Zitat:“Gerade heute mache Deine Arbeit ehrlich …und schreibe keinen Müll, der auf eigenen Projektionen beruht!“

    MfG
    J.B.

  5. Ronja sagt:

    Auch wenn es für einige Leute makaber ist, aber ich bin diejenige, die Frank auf die „News“ aufmerksam gemacht hat. Warum sollten wir nicht auch von dem Schicksal berichten, wenn es die Zeitung tut? Frank hat eine sachliche Darstellung wider gegeben. Ich bin auch tief betroffen über dieses Familiendrama.

  6. Regina Zipfl sagt:

    Ich finde diese Art der Darstellung auch nicht gerade „schön“!
    Zumal die Tatsachen andere sind. Mein ältester Sohn wohnt und arbeitet in Öhringen/Künzelsau. Er unterliegt der Schweigepflicht – konnte mir nur so viel sagen, dass die Darstellung in der Zeitung „sachlich nicht richtig“ ist und wohl von einem „tragischen Unfall“ auszugehen ist.

    Und – für mich ist es völlig egal ob dieser Verstorbene Reiki praktizierte oder ein Mitglied dieser Community war.
    Dieser Mensch lebt nicht mehr und Sensationsbericherstattung….. – ich finds nur gruselig.

    Wie viele Tausend Menschen kommen allwöchentlich zu Tode – wenn wir hier über jeden berichten würden…..

    Regina

  7. Regine Pysall sagt:

    Zugegeben, Dein Stil, Frank, mutet Bild-mäßig an.
    Aber, es ist einfach eine Meldung aus der Realität. Warum sollte sie hier außen vor bleiben? Reiki ist eine sehr machtvolle (im Sinne von stark) und liebevolle Energie.
    Wir wissen nicht warum es geschah, und warum diese Meldung hier gelandet ist – das wird kein Zufall sein.
    Es wird an den Kommentaren deutlich.

    Alles was provoziert und polarisiert kann doch nur helfen mich selbst zu erkennen. Also ist für mich eher die Frage: Was löst es in mir aus und warum?
    Ich finde die Wertung „das muss so sein“ oder „so ist es unter aller Sau“ macht diese Meldung erst zu dem, was sie als sie hier jungfräulich stand, noch nicht war.
    Urteil zerstört Bedeutung und für mich hat dieses Ereignis BEedeutung:

    Ich habe gelernt durch Eure Kommentare. Danke dafür. Ich werde, wenn ich hier mich auslogge in Liebe und Mitgefühl für die Verstorbene, den Mann und die Kinder gehen und ein Gebet sprechen. Das erscheint mir als die einzig sinnvolle Tat nach dieser Information.

  8. Brigitte Schmid sagt:

    Es ist gut, dass Frank diesen Artikel veröffentlicht hat. Man kann aus solchen Dingen sehr gut lernen. Ich denke, wenn man Menschen in Reiki ausbildet und diese Menschen sich dadurch verändern, sollte man eventl. den Gedanken hinzuziehen, dass die ihre Familie mit einbeziehen. Es kann nicht sein, dass sich ein einzelnes Familienmitglied weiterentwickelt und der Rest stehen bleibt. Man sollte jeden darauf hinweisen und ihnen die Chance geben, ihre Familienmitglieder mit Reiki in Verbindung bringen.
    Da ich bei der Kriminalpolizei arbeite weiß ich, was aus einer Verzweiflung heraus geschehen kann.
    Nicht beurteilen, nicht bewerten und nicht verurteilen. Auch ich habe ein Gebet für die ganze Familie abgesandt.

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