Reiki Magazin 2-11: Heilung und Urvertrauen

Reiki Magazin 2/11Ab 28. März erscheint das neue Reiki Magazin, mit Artikeln rund um die Themen Heilarbeit und Spirituelles Leben. „Heilung & Urvertrauen“ ist das Titelthema, und so geht es in dieser Ausgabe vor allem darum, was Heilung im Kern ausmacht: Die bekannte Buchautorin und hellsichtige Engel-Spezialistin Jana Haas stellt ihre „Sieben Entwicklungsschritte zur Heilung“ vor.





In einem aktuellen Interview teilt die Enkelin von Hawayo Takata und Linienhalterin des Usui Shiki Ryoho, Phyllis Furumoto, ihren persönlichen Heilungsprozess (vor zwei Jahren war sie an Krebs erkrankt). Dr. Marcus Franz, Facharzt für innere Medizin und Ärztlicher Direktor des Hartmannspitals in Wien, hat überraschende Antworten eines Schulmediziners zu den Themen Spontanheilung, die Macht des Geistes und Gotteskraft. Und ein Porträt des in mehr als einhundert wissenschaftlichen Studien weltweit getesteten Heilers Christos Drossinakis gibt tiefe Einblicke in „ein Leben voller Wunder“.

Weitere Themen und Inhalte:
  • „Liebe – und Heilung“, die neue Kolumne von Walter Lübeck
  • „Nachgefragt“, ein Kurzinterview mit Frank Arjava Petter
  • „Geisha im Kimono?“, ein Porträt der Brandenburger Reiki-Meisterin Gertie Grönboldt, von Annette Koziel
  • „Reiki mit Tieren“, Teil drei der Artikelserie von Iljana Planke, zum Thema Chakren-Behandlungen bei Tieren
  • „Die große Umwandlung“, ein Artikel des Kampfsportlers Alan E. Baklayan, über den menschlichen Umgang mit Lebensenergie
Leseprobe: Hier die Einleitung von Oliver Klatt zum Artikel „Die große Umwandlung“ von Alan E. Baklayan:

Als ich das Buch „Krieg der Bergdämonen – Auf den Spuren des Heiligen“ von Alan E. Baklayan zum ersten Mal las, fühlte ich mich an vielen Stellen in besonderer, bislang ungekannter Weise inspiriert. Es ist zunächst einmal ein Buch über spirituelle Zusammenhänge in der Kampfkunst. Jedoch gehen die Inhalte des Buches, wie es im Nachwort treffend heißt, weit über Themen der Kampfkunst hinaus, sie sprechen „auf eine sehr geheimnisvolle Weise über uns und unsere intime Lage.“ So kommen spirituelle Zusammenhänge, heruntergebrochen auf die konkrete Situation als Mensch, in einer Weise zur Sprache, die in besonderer Weise berührt. Dabei geht es auch um den Umgang mit Lebensenergie. (…)

Einige der Beschreibungen im Buch erinnern mich sehr deutlich an Zusammenhänge, wie wir sie auch aus der „Reiki-Welt“ kennen. So ist beispielsweise über verschiedene Arten von Kampfkunst-Schulen etwas provozierenderweise zu lesen: „Ein Schüler kann sich glücklich schätzen, wenn sein Lehrer ihm wenigstens eine Methode der Vermehrung seiner Vitalität richtig vermittelt. Die meisten dieser so genannten ‚Experten’ leben oft selbst einen unvernünftigen Lebensstil vor. Ihre Stärke beruht in der Regel auf roher Gewalt, und einigen erlernten Kniffen, was sich deutlich zeigt, sobald es zum Kampf kommt. Kniffe, die sie gekonnt hinter schön aussehenden ‚Gebärden’ verkleiden und denen sie hochtrabend klingende Namen verleihen. (…) Andere sind von der ‚Effektivität’ ihrer Kniffe so besessen, dass sie die gesamte Kampfkunst darauf reduzieren. (…) Wiederum andere berauschen sich stets in der Aufzählung ihrer Überlieferungslinien oder ihrer Familientraditionen. Sie erhoffen sich dadurch eine wie von selbst erfolgende Anerkennung, um ihre ‚Schulen’ (…) erfolgreich zu führen. Obwohl eine Überlieferungskette Grundvoraussetzung ist, bedeutet sie als solches nichts; denn sie ersetzt niemals die Notwendigkeit, zur ursprünglichen Quelle zurückzukehren.“

Im Buch kreiert der Kampfkunst-Charakter der Texte durchgängig eine eher unheimliche Atmosphäre. Es kommt zu recht kruden, teils erschreckenden Vorkommnissen – und vielfach zu ernüchternden, jedoch zugleich entscheidenden Einsichten. Die handelnden bzw. sprechenden Wesen werden vom Autor „Bergdämonen“ genannt, eine „kriegerische Gattung von vogelähnlicher Gestalt“, deren Angehörige, in zwei Lager geteilt, sich jede Nacht, nach ihren erbitterten Kämpfen, wieder gemeinsam versammeln, um „die Lehren der Dai-Tengu (übersetzt: Groß-Dämonen)“ zu empfangen. Wer diese Grundsituation, die das gesamte Buch durchzieht, anzunehmen gewillt ist und sich von der Art der Texte angesprochen fühlt, wird darin viele Perlen der Erkenntnis entdecken können.    

Den folgenden Text verfasste Alan E. Baklayan auf meine Anfrage hin als Kommentar zu seinem Buch, speziell zum Thema: „Die Wechselbeziehung der verschiedenen Ebenen der Lebenskraft aus der Sicht der Bergdämonen“.
(Oliver Klatt, Hrsg. Reiki Magazin)   

Bewegung der Substanz

Dai-Tengu Benkei, einer der Bergdämonenlehrer, sagt: „Wenn das Fluidum wirklich gesammelt ist und sich im Unterleib absetzt, bekommt es plötzlich eine festere Konsistenz.“ Das Fluidum, von dem er spricht, ist nicht gleichzusetzen mit der Lebenskraft. Die Lebenskraft wird als solche erst einmal nicht wahrgenommen. Genauso wie keine Kraft im Universum als reine Kraft wahrgenommen werden kann. Erst ihre Bewegung und die Wirkung, die sie durch diese Bewegung erzeugt, kann von unseren Sinnesorganen oder von Messgeräten wahrgenommen werden. Die Feinheit der Messgeräte, in diesem Fall unserer Sinnesorgane, bestimmt die Feinheit der Kraft, die wahrgenommen werden kann.  

– – –  Lesen Sie weiter im Reiki Magazin, Ausgabe 2/2011! – – –

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Dieser Artikel wurde verfasst von Oliver Klatt

Oliver Klatt, 1994 in Reiki eingeweiht, erhielt im Jahr 2000 die Meister-Einweihung von Paul David Mitchell (USA). Er ist von Beginn an Mitglied der Redaktion des Reiki Magazins, seit 2001 in der Funktion als Chefredakteur, und gibt Reiki-Seminare in Berlin. Sein Wissen um die Ursprünge von Reiki vertiefte er in Fortbildungen bei Don Alexander (Großbritannien) und Swami Prem Jagran (Italien).

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