Wie kann man Reiki bei Tieren anwenden?

Reiki-FAQ LogoReiki für Tiere unterscheidet sich in der "Behandlungsmethode" nicht viel von der an Menschen. Tiere sind jedoch vollkommen unvoreingenommen und spüren vorurteilsfrei die Energien. Grundsätzlich erfordert die Arbeit mit Tieren noch mehr intuitive Erfahrung, als die Arbeit mit dem Menschen.


Die Reiki-Behandlung eines Tieres unterscheidet sich dadurch von der des Menschen, dass die Tiere uns nicht sagen können, wo sie Schmerzen empfinden oder wovor sie warum Angst haben. Jedoch zeigt die Erfahrung, dass die Tiere -nachdem sie die Reiki-Energie kennen gelernt haben- sich "unter den Händen" genau dorthin drehen, wo die Energie benötigt wird. Genauso deutlich geben sie zu verstehen, wenn sie genug haben. Sie stehen dann einfach auf und drehen sich weg. In diesem Moment sollte die Reiki-Behandlung auch beendet sein und dem Tier nicht mehr "aufgenötigt" werden.

Mögliche Anwendung von Reiki
Reiki kann außer bei Krankheiten und als präventative Maßnahme auch in Bereichen von Verhaltensproblemen eingesetzt werden. Hierbei ist zwischen Ängstlichkeit, Angst und allgemeinen Verhaltensproblemen zu unterscheiden. Gute Erfolge lassen sich auch bei psychischen oder psychosomatischen Krankheiten sowie Verhaltensauffälligkeiten erzielen.

Autofahren – Gewöhnung an neue Umgebung
– Scheren; Kämmen – mangelndes Vertrauen
– nach Besitzerwechsel – Nervosität – Spannung – Schwierigkeiten bei allgemeinem Umgang
– während einer Trennung – Schock – Verletzung – Unfall – nach dem Gebären
– Ausstellungen – Aggressionen – Beißen – Ungehorsam – Unsauberkeit
– nicht allein bleiben können – Angst vor bestimmten Dingen oder auch z.B. Hunde, Menschen, Geräusche, Katzen, Autofahren

Da Tier und Besitzer eine enge Beziehung zueinander haben und sich gegenseitig oft stark beeinflussen, werden viele Beschwerden beim Hund auch durch den Besitzer verursacht. Beispielsweise wird starke Nervosität des Besitzers auf das Tier übertragen. Daher ist es oft sinnvoll, dass in dieser Symbiose sowohl Tier als auch Besitzer ganzheitlich behandelt werden.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wo die Reiki-Behandlung stattfinden sollte. Sie kann in der gewohnten Umgebung, bei der reikigebenden Person zuhause oder aber auch in der Praxis des Tierarztes stattfinden. Sicherlich bedeutet es für viele Tiere Stress, den Tierarzt aufzusuchen. Es kann aber eine sehr positive Erfahrung für das Tier sein, in die Praxis zu kommen, dort etwas sehr Angenehmes zu erfahren und wohltuendes Reiki zu erhalten. So kann z. B. auch die Angst vor dem Tierarztbesuch abgebaut werden.

Reiki ersetzt keinesfalls einen Tierarzt bzw Tier-Heilpraktiker, sondern eine Zusammenarbeit mit diesen ist sinnvoll und wünschenswert. Ein gutes Beispiel ist eine Schnittwunde oder ein Knochenbruch. Hier kann Reiki die Wunde oder den Bruch nicht heilen. Man benötigt also einen Tierarzt. Aber zusätzlich zur tierärztlichen Behandlung kann Reiki durchaus erfolgreich eingesetzt werden.

Jedes Tier kann mit Reiki behandelt werden, vorausgesetzt, es will es auch. Man sollte es in gar keinem Fall zwingen. Jeder Tierbesitzer kann Reiki erlernen und seinem Tier selbst Reiki geben.

Bevor man sich dafür entscheidet, auch fremde Tiere zu behandeln, sollte man sich mit dem natürlichen Verhalten, der Psyche und der Anatomie des Tieres vertraut machen. Denn Hund ist nicht gleich Katze oder gar Pferd. Der Hund ist zum Besipiel ein Aggressionstier, das Pferd ein Fluchttier. Auch gibt es Unterschiede bei der Behandlungsdauer und Behandlungsart der einzelnen Tiergattungen.

Wer nun an näheren Informationen dazu interessiert ist, kann auf der Informationshomepage www.reiki4all.de in den einzelnen Kategorien Hund, Katze und Pferd nachlesen, wo zudem auch Praxisbeispiele zu finden sind.

Dieser Artikel wurde verfasst von Franziska Rudnick

Franziska Rudnick praktiziert seit 1996 Reiki und wurde 2010 in England zur Reiki-Meisterin eingeweiht. Franziska ist Redakteurin des Reiki-Magazins. Ihr Buch "Heilende Begegnung", das 12 unterschiedliche Geistheiler portraitiert, ist 2012 im Windpferd-Verlag erschienen.

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