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 Betreff des Beitrags: Re: Spirituelle Krisen (Dunkle Nacht der Seele)
BeitragVerfasst: Sa, 31.12.2011 11:53 
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Reiki-Kerze
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Moin Kupka, du könntest den Therapeuten durch deine Wohnung führen und einfach mal sehen, ob er ein paar gute Einrichtungsvorschläge hat. Falls nicht, schmeißt du ihn einfach wieder raus und entscheidest danach, wie du weiter vorgehen willst. Vielleicht sind Weitermachen und Antidepressiva nicht die einzigen Alternativen. Manchmal braucht man den Blick eines Außenstehenden, um wieder klar sehen zu können.
Deine Wohnung, deine Seele, deine Entscheidung. Ich hoffe für mich, dass ich, sollte ich einmal in ähnlicher Lage sein, mich nach Hilfe umsehe. Nach Hilfe von einem echten Menschen, anfassbar in meiner realen Welt, nicht über das Internet. Über Schreiben ist ein hilfreicher Dialog sehr schwierig.
Ich wünsche dir, dass 2012 Gutes für dich bereit hält und deine lange Nacht ein Ende nimmt.

_________________
Einen lieben Gruß,
Katrin


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 Betreff des Beitrags: Re: Spirituelle Krisen (Dunkle Nacht der Seele)
BeitragVerfasst: Sa, 31.12.2011 13:02 
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Redaktion Reikiland
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Hallo kupka,

vielleicht ist Anouk Claes jemand, der dir weiterhelfen könnte, persönlich oder auch durch ihre Bücher?

ich wünsche dir, daß du bald wieder Farbe und Licht in deinem Leben siehst ( vorhanden ist es)
und dich in dir selbst wohlfühlst :knuddel: :daumen:

liebe Grüße
Lehrling

_________________
Wer den Ruf eines Frühaufstehers hat, kann getrost bis Mittag im Bett liegen.
Sprichwort

Love is all we need


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 Betreff des Beitrags: Re: Spirituelle Krisen (Dunkle Nacht der Seele)
BeitragVerfasst: Sa, 31.12.2011 13:15 
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Reiki-Laterne
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kupka hat geschrieben:
Laura hat geschrieben:
Antidepressiva unterdrücken das was hochkommt das weisst Du bestimmt. Es hilft wenn man das anschaut und verarbeitet.......


Ich weiss. Aber genau darum geht es ja. Ich habe nach sieben Jahren genug davon. Ich will das das wenige was noch da ist versinkt und ich endlich konzentriert am Leben teilnehmen kann. Ich habe genug in meinem Unterbewusstsein gelebt, gefühlt und gelitten. Wieso ich trotzdem zögere und keine Antidepressiva nehme? Weil mir irgendwas sagt, dass ich das wenige, was noch da ist( aber trotzdem mein Ganzes Wesen in Anspruch nimmt), fühlen und auflösen muss. Ich habe den ersten Post auf diesem Thread durch Recherchen im Netz entdeckt und bin der Meinung, dass man meinen Zustand als dunkle Nacht der Seele benennen könnte, zumal mir das schon mal jemand zugeflüstert hat. Doch Zweifel machen sich breit und ich frage mich, ob ich mich da in etwas verrannt habe und endlich mit Antidepressia, die wenigen Programme und Emotionen, die noch da sind dahin verfrachte, wo sie bei einem "normalen" Menschen eben hingehören.

Einen guten Rutsch ins neue Jahr meine Liebe


Ich kann Dich sehr gut verstehen. Du hast viel gearbeitet. Was ich auch gut finde ist, das Du genug hast von all dem.

Du hast so viel getan und willst jetzt aufgeben? So viel hast Du aufgelöst und jetzt willst Du wirklich den winzigen rest noch liegen lassen. Ist das Dein ernst? Wenn Du das wirklich willst kannst Du das natürlich. Du hast ja einen freien willen. Doch bedenke, dieser rest kann Dich ein Leben lang stören wenn Du Ihn Dir nicht anschaust und löst.

Du kannst Ihn aber jetzt lösen und dann hast Du ruhe und das ohne Antidepressiva. Wenn Du es löst hast Du auch ruhe und das hält an.

Mir ist klar das 7 Jahre eine lange Zeit sind und ich kann Dich sehr gut verstehen in dem was Du durchmachst. Ist es dies wert das Du kurz vor dem Ziel aufgibst und alles hinschmeist?

Manchmal wäre es einfacher die depressiva zu nehmen. Doch die helfen nur kurz. Gelöst ist das Thema danach nicht. Das andere ist umständlicher aber danach ist auch wirklich gut und ruhig.

Ich wünsche Dir viel Durchhaltevermögen und kraft damit Du gestärkt aus dem ganzen kommst. Es lohnt sich den weg zu gehen und vor allem ist es nach haltig.

_________________
Laura


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 Betreff des Beitrags: Re: Spirituelle Krisen (Dunkle Nacht der Seele)
BeitragVerfasst: Sa, 31.12.2011 14:09 
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Reiki-Teelicht

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@Lehrling

Vielen Dank für den Tip. Ich werd mir ein paar Videos von ihr anschauen.

@Laura

Du scheinst Dich auszukennen. Hast Du etwas ähnliches durchgemacht?


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 Betreff des Beitrags: Re: Spirituelle Krisen (Dunkle Nacht der Seele)
BeitragVerfasst: Sa, 31.12.2011 14:49 
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Reiki-Teelicht

Registriert: So, 04.12.2011 05:58
Beiträge: 14
Nirtak hat geschrieben:
Moin Kupka, du könntest den Therapeuten durch deine Wohnung führen und einfach mal sehen, ob er ein paar gute Einrichtungsvorschläge hat. Falls nicht, schmeißt du ihn einfach wieder raus und entscheidest danach, wie du weiter vorgehen willst. Vielleicht sind Weitermachen und Antidepressiva nicht die einzigen Alternativen. Manchmal braucht man den Blick eines Außenstehenden, um wieder klar sehen zu können.
Deine Wohnung, deine Seele, deine Entscheidung. Ich hoffe für mich, dass ich, sollte ich einmal in ähnlicher Lage sein, mich nach Hilfe umsehe. Nach Hilfe von einem echten Menschen, anfassbar in meiner realen Welt, nicht über das Internet. Über Schreiben ist ein hilfreicher Dialog sehr schwierig.
Ich wünsche dir, dass 2012 Gutes für dich bereit hält und deine lange Nacht ein Ende nimmt.


Lieber Nirtak. Das was mir passiert kannst DU mit einer normalen Depression nicht gleichsetzen. Ich hatte schon vor meinem Erlebnis, dass jetzt 7 Jahre zurückliegt schon öfter mal Depressionen gehabt. Sie kamen und gingen. Wenn sie gekommen sind habe ich wie DU oben schon sagst(zwar ohne Therapeut) mir meine Wohnung angeschaut und die Einrichtungsgegenstände so verschoben, dass sie mich nicht mehr so sehr gestört haben und endlich wieder aus meinem Bewusstsein verschwunden waren. Wieder versenkt im Unterbewussten, wenn du so willst. Natürlich haben sie weiterhin mein Leben bestimmt aber sie haben mich nicht mehr gelähmt. Kurz gesagt: Es wurde alles wieder passend gemacht.

Doch nach meinem Erlebnis läuft es anders ab. Alles was erlebt wurde, jeder noch so kleine emotionale Schmerz, jede noch so kleine Peinlichkeit im Leben, jedwede Art von Glaubenskonzepten und alle Verhaltensmuster zwingen Dich, dass Du sie anschaust und fühlst. Immer und immer wieder. Kein Versuch irgendwas verändern zu wollen. Du wirst nicht glauben, was alles in einem Menschen so steckt. Ich habe Sachen gesehen in mir entdeckt, die ich nie für möglich gehalten habe. Eine Erkenntnis folgt der anderen, nicht weil man irgendwelche neuen Einrichtungsgegenstände in der Wohnung hat oder irgendwas verstellt hat, sondern, weil das, was gestört hat, verschwunden ist oder dabei ist sich aufzulösen. Es geht bei mir nicht mehr darum, irgendwelche Einrichtungsgegenstände umzustellen oder neue Einrichtungsgegenstände in die Wohnung zu bekommen. Es geht darum, dass die Wohnung nach abgeschlossener Arbeit komplett leer wird. Absolut nichts mehr da. Mein Problem ist schon lange nicht mehr, das ich nicht mit dem Leben klar komme, weil irgendwelche unverarbeiteten emotionalen Schmerzen mich quälen. Es ist soweit alles erledigt. Mein Problem ist: Das ich im Unterbewussten anwesend bin. Ich bekomme jede Regung und jeden Windhauch mit. Und jede Art von Emotion, die einem Ego zugeordnet werden könnte erzeugt Schmerzen, egal wie subtil sie auch ist. Sie muss angeschaut gefühlt und aufgelöst werden. Das sind keine Konflikte mehr wie am Anfang, die mich in meinem Leben gequält haben. Die sind längst verarbeitet. Es geht hier auch nicht um negative Emotionen. Jede Art von Emotion an der mein Ego beteiligt ist quält mich. Also geht es nur noch darum, dass entweder nur noch der störende Rest erledigt wird oder dieser Rest wieder an den Platz zurückgebracht wird, wo sie hingehört. Ich denke, dass mir das Erlebnis vor 7 Jahren die Ganze Biochemie im Gehirn durcheinander gebracht hat. Mit einem Antidepressiva könnte sie wieder in Ordnung kommen. Und wenn dieser kleine Rest mit Hilfe der Antidepressiva im Unterbewussten verschwindet, wird sie mich kaum noch stören können. Den das, was noch da ist, sind keine wirklichen Konflikte mehr. Wenn ich endlich ins Gleichgewicht komme, würde mich kaum noch irgendwas aus der Bahn werfen können. Hinzu kommt noch die Angst, dass wenn alles aufgelöst ist, ich nichts mehr habe, woran ich mich festhalten kann. Mein Geist wird absolut leer sein. Ich weiss nicht, ob ich das wirklich will.

Ich Danke euch allen für euren Rat. Ich weiss das zu schätzen.
Einen guten Rutsch ins neue Jahr.


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 Betreff des Beitrags: Re: Spirituelle Krisen (Dunkle Nacht der Seele)
BeitragVerfasst: So, 01.01.2012 14:59 
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Reiki-Laterne
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Registriert: Mi, 05.01.2011 22:21
Beiträge: 132
Hallo Kupka,

zuerst möchte ich dir ein gutes neues Jahr wünschen :-)

ich verfolge diesen Thread sehr interessiert.. Ich war gerade etwas spazieren und das Thema hat mich beschäftigt. Deshalb möchte ich jetzt auch gerne etwas dazu schreiben.

Für mich ist es sehr schwer herauszulesen, was eigentlich dein Problem ist. Vielleicht willst du in einem öffentlichen Forum nicht genauer werden zu deinem eigentlichen Problem.

Du schreibst etwas von einem "Erlebnis" aber was das so einschneidendes war verrätst du nicht. Vielleicht ist es auch nicht wirklich wichtig ob du männlich oder weiblich bist, aber nichtmal das kann ich wirklich heraus lesen. Du schreibst, das es dir darum geht, dass deine "Wohnung" nach abgeschlossener Arbeit total leer wird. Zum Schluss schreibst du aber widerum, dass du genau davon Angst hast. Vielleicht stehst du wirklich kurz davor endlich leer zu werden.. und genau das macht dir Angst.

Ich wünsch dir den Schritt (ohne Medikamente) zu Ende zu bringen. Wenn du erstmal wirklich leer bist.. kannst du dich ja wieder mit positiven Dingen füllen.

Ich bin mir nicht sicher, aber vielleicht könnte dir ein Ortswechesel helfen, ein neues Leben anzufangen.

Wray

_________________
"The quieter you become, the more you are able to hear..."


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 Betreff des Beitrags: Re: Spirituelle Krisen (Dunkle Nacht der Seele)
BeitragVerfasst: So, 01.01.2012 22:58 
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Reiki-Teelicht

Registriert: So, 04.12.2011 05:58
Beiträge: 14
wray hat geschrieben:
Für mich ist es sehr schwer herauszulesen, was eigentlich dein Problem ist. Vielleicht willst du in einem öffentlichen Forum nicht genauer werden zu deinem eigentlichen Problem.

Du schreibst etwas von einem "Erlebnis" aber was das so einschneidendes war verrätst du nicht. Vielleicht ist es auch nicht wirklich wichtig ob du männlich oder weiblich bist, aber nichtmal das kann ich wirklich heraus lesen.
Wray


Ich habe nicht viel über mein Erlebnis geschrieben, weil ich dieses Erlebnis selber nicht so richtig einordnen kann. Ich werd mal versuchen zu erklären, wieso das so schwierig ist.

Zunächst einmal bin ich männlich.

Damals (vor sieben Jahren) hätte ich mein Erlebnis in sehr gekürzter Fassung folgendermaßen beschrieben: Die Umarmung mit Gott, Eine Neugeburt, Ende allen Leidens, das Durchschauen sämtlicher Illusionen, die Göttlichkeit, eine andere Dimension ausserhalb des Leidens auf der Erde, unermessliche Liebe, pure Leichtigkeit, das Leben als Tanz in perfekter Choreographie. Während ich das Schreibe kommen mir gerade die Tränen!
Es gab keine Gedanken. Ein Tango mit Gott. Die Gewissheit unsterblich zu sein. Musik, die durch den ganzen Körper ging und jede Zelle in Schwingungen versetzt hat. Eigentlich unbeschreiblich das Ganze.

Heute nachdem alles soweit zurückliegt und verblasst ist, würde ich es so beschreiben: Wenn überhaupt Gott im Spiel war, dann war das eine Kollusion, die so heftig war und mich in die dunkle Nacht der Seele geschleudert hat, aus der ich noch immer nicht rauskommen bin. Ich wurde an den Haaren gepackt, mein Gesicht wurde in den Schlamm gedrückt und Gott hat mir auch noch sein Fuss auf den Nacken gedrückt, damit ich auch ordentlich Schlamm schlucke. Er hat mich alleine gelassen. Nein, noch mehr sogar. Er hat dafür gesorgt, dass ich ihn mehrmals verleumdet habe. Er hat jede Vorstellung von ihm in meinem Verstand vernichtet. Er hat dafür gesorgt, dass ich mit keiner Religion mehr was anfangen kann. Er hat dafür gesorgt, dass ich seit sieben Jahren keinen Spass mehr kenne. Er hat dafür gesorgt, das ich langsam aber sicher sterbe. Er lässt mich vegetieren. Er hat mich in finsteren Tal ohne seinen Stecken und Stab und ohne Führung allein gelassen.
Wieso tust du mir das an? Wieso tust du das? Bist du ein Sadist? Es reicht, ich habe genug. Ich will endlich wieder Leben. So könnte ich das beschreiben, wenn ich Gott ins Spiel bringe.

Aber eigentlich ist es eher wohl so, nachdem ich mit Gott nicht mehr viel anfangen kann:
Dadurch dass ich damals aus irgendeinem Grund fast zwei Wochen lang kein Auge zudrücken konnte und ausserdem kaum was Essen und Trinken konnte, sowie die ganze Zeit eine Art meditative Praxis ausgeübt habe, sind wohl irgendwelche Botenstoffe im Gehirn durcheinander gekommen, so dass ich erst einmal dachte, Gott hätte mich berührt und später hat die Gleichgewichtsstörung der Botenstoffe im Gehirn dafür gesorgt, dass ich mich überhaupt nicht mehr nach aussen konzentrieren konnte und jede Regung in meinem Unterbewusstsein mitbekommen habe. Das hat dafür gesorgt, dass immer mehr aus meinem Unterbewusstsein hochgekommen ist, weil die Schleusen offen waren. Und seit dem leide und kämpfe ich mit meinen inneren Dämonen.

Vielleicht ist Dir jetzt klar, wieso ich nicht viel über mein Erlebnis von damals geschrieben habe. Ich weiss selber nicht so richtig, was das war.

Fazit: Das einzig Gute,das ich aus den sieben Jahren Leid ist, dass ich so gut wie alles verarbeitet habe, was mir im Leben Schwierigkeiten gemacht hat. Meine Verhaltensmuster bestens durchschaut habe. Ein sehr toleranter Mensch geworden bin. Mit Dogmen nicht das Mindeste anfangen kann. Du wirst jetzt sagen, das ist doch wunderbar. Ja, das wärs, wenn ich am Leben teilnehmen dürfte. Deshalb die Idee mit den Antidpressiva. Ich habe genug!
Von Gott ist weit und breit nichts zu sehen. Vielleicht sitz er mir auch auf der Nase und ich kann seine Herrlichkeit nicht sehen. Keine Ahnung.

Das Alles ist eine sehr verkürzte Version meines Leidensweges. Wenn ich noch mehr schreibe, würde es den Rahmen sprengen.

Ich wünsche Dir auch ein frohes neues Jahr!


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 Betreff des Beitrags: Re: Spirituelle Krisen (Dunkle Nacht der Seele)
BeitragVerfasst: Mo, 02.01.2012 08:57 
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Reiki-Laterne
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kupka hat geschrieben:

@Laura

Du scheinst Dich auszukennen. Hast Du etwas ähnliches durchgemacht?


Ja habe ich und ich habe mich dadurch selbst besser kennen gelernt. :) War zwar anstrengend aber es hat sich gelohnt.

Dieser Dunkle Nacht der Seele ist ein Teil unserer Seele. Sie ist ein Teil wie die Harmonie, das schöne und bunte in unserem Leben. Es gibt viele Teile in unserer Seele. Der dunkle ist eine davon. Das unterbewusste ist garnz schön interessant.

Mich hat eine affirmation in dieser Zeit begleitet.... "alles hat ein Ende auch diese Zeit." Von der Astrologie habe ich gelernt, das es absehbar ist und einen Sinn hat und das es vorbei geht. Dieser Teil gehört zur Seele dazu. Es gehört zum Persönlichen Prozess. Je mehr man sich gegen etwas wehrt desto anstrengender ist es.
Was ich festgestellt habe (auch mit der Astro), das jeder einzelne seinen Prozess hat. Das kann man nicht normalisieren. Es geht nicht. Jeder ist individuell und das ist auch gut so. Das gehört zum leben dazu. Es hilft, seinen eigenen Prozess anzunehmen, auch wenn man dadurch aus des norm fällt. Das ist in ordnung (die göttliche ordnung. Deine innere Ordnung).

Wenn man sich für den inneren Prozess entscheidet und sich auf sich selbst konzentriert, verliert es die dunkelheit an Macht. Sich mit anderen zu vergleichen geht nicht, da jeder individuell ist. Das haben viele Menschen vergessen.
Wenn Horoskope anschaut sieht man das ganz klar. Jeder Mensch ist anderes und hat einen individuellen Weg. Bis zu einem gesunden Grad ist die Norm gut. Brauchen tut es aber auch die individualität, die ist genau so wichtig anzuerkennen. Der eigene Prozess ist genau so wichtig wie die normalität (normalität ist gleich Norm).

_________________
Laura


Zuletzt geändert von Laura am Mo, 02.01.2012 09:02, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Spirituelle Krisen (Dunkle Nacht der Seele)
BeitragVerfasst: Mo, 02.01.2012 09:00 
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Reiki-Laterne
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.....

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Laura


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 Betreff des Beitrags: Re: Spirituelle Krisen (Dunkle Nacht der Seele)
BeitragVerfasst: Mo, 02.01.2012 22:21 
Hallo Kupka,

deine Ausführung wie es zu der Situation kam, brachte mich zum Thema Glauben zurück und das was in der christlichen Lehre auch gelehrt wird:

Gott zeigt sich in seiner ganzen Herrlichkeit und Schönheit um uns dann wieder auf die Probe zu stellen ob wir immer und jederzeit an Ihn Glauben.

Beim Lesen deiner Ausführung kam ich immer wieder an den Punkt ob es nicht an der Zeit wäre den eigenen Glauben (egal wie er aussieht und egal ob er ein individueller ist oder einer Glaubensrichtung angehört) neu zu entdecken, das Vertrauen das es Gott gibt und er auch in der dunklsten Zeit bei ihm ist.

Ich wünsche dir 2012 ein Jahr wo du verstehst was dir passiert ist und du zurück ins Leben kommst was du dir wünscht

Lieben Gruss Mickie


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