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BeitragVerfasst: Mi, 08.11.2006 14:56 
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Reiki-Laterne
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Registriert: Di, 23.05.2006 22:17
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So jetzt habe ich den Thread in ganzer Länge in Ruhe gelesen, bewegte Momente dabei gehabt, gegrübelt aber schlauer fühle ich mich nicht. Die Geschichte von Leonie finde ich sehr ermutigend, zeigt für mich aber, dass ihre Freundin doch auch selbst aktiv wurde und vielleicht alte Verhaltensmuster aufbrach.
Meine Mutter ist vor 2 Jahren nach langem "Kampf" gegen den Krebs an den Metastasen gestorben und manchmal frag ich mich was wäre gewesen wenn ich eher zu Reiki gefunden hätte, hätte ich ihr helfen können?
Ich bin trotz allem ein ziemlicher Kopfmensch, ich kann Reiki spüren und genieße das aber zu Reiki und Chemotherapie da denke ich doch wieder logisch und die Vergleiche und Erklärungen reichen mir hier im Thread nicht aus. Krebs selbst des gleichen Organs muss nicht gleich Krebs sein, und kann unterschiedlich aggressiv sein, ebenso ist Chemo nicht gleich Chemo und ganz unabhängig von Reiki behalten auch andere Leute ihre Haare dabei ;)

Ich frage mich nun was passiert wenn ich während einer laufenden Chemotherapie Reiki gebe. Ich gehe davon aus, dass die Patienten sich natürlich wohler fühlen, Reiki wirkt entspannend, außerdem ist da jemand der sich kümmert, also das wirkt positiv. Aber ich habe gelernt Reiki wirkt auch entgiftend, schleuse ich also die Medikamente in dem Fall nicht vielleicht viel zu früh aus dem Körper und behindere mit Reiki die Wirkung? Mir persönlich wäre das Risiko zu groß und ich würde nur in den Ruhephasen Reiki geben. Anders wohl bei Bestrahlung denke da werden ja die "Abfälle" die durch die Bestrahlung entstehen vermutlich eher abtransportiert.
Zu der Diskussion darum ob einem Menschen die Prognose mitgeteilt werden soll, ich denke jeder Patient hat ein Recht darauf zu erfahren wie es um ihn steht, abgesehen davon hab ich im Famillienkreis die Erfahrung gemacht, die Menschen wissen es eh. Nicht darüber zu reden behindert nur ein würdevolles Abschiednehmen meiner Ansicht nach.
Das sind nur meine Gedanken zu dem Thema Erfahrungen mit Reiki und Krebs hab ich nicht, dafür hab ich Reiki definiv zu spät kennengelernt....

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Viele Grüße
Holly

Auch ein Weg von 1000 Meilen beginnt immer mit dem ersten Schritt
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BeitragVerfasst: Mi, 08.11.2006 15:50 
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Reiki-Laterne
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Hallo Holly,

zu spät gibt es nicht. Du warst bestimmt damals noch nicht reif genug für Reiki.

Ich war bereits vor der Krebserkrankung meiner Schwiegermutter in Reiki eingeweiht. Das hat ihr auch nicht geholfen, da ihr Körper kein Reiki von mir wollte. Sie war mit Reikigaben einverstanden. Einmal wollte ich ihr Fernreiki schicken, nur bei der Annäherung an ihren Körper bekam ich einen heftigen Schlag vor den Latz, so daß ich richtig zusammen zuckte. Seitdem fühlte ich mich in ihrer Nähe ständig unwohl. Sie lehnte mich innerlich ab. Sie lehnte Reiki innerlich ab. Geredet hat sie jedoch weiterhin anders, aber an sie heran kam ich nicht mehr.

Für mich bedeutet es, daß nicht immer Reiki erwünscht ist.

Das ganze ist erst 4 Wochen her und ich fühle mich nicht schlecht oder das ich etwas falsch gemacht habe. Denn hätte ihr Körper Reiki haben wollen, hätte er es bedingungslos bekommen.

Lieben Gruß
-Birgit-

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Es sind nicht die Dinge selbst, die uns Schwierigkeiten bereiten, sondern lediglich unsere Sicht der Dinge.


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BeitragVerfasst: Mi, 08.11.2006 23:13 
Ich denke eigentlich auch, das Reiki den Weg zu einem findet wenn man dafür bereit ist. Wie wirkt Reiki bei Krebs??? Gute Frage, ist sicher abhängig davon wie offen der jenige für Alternativen ist und wie bereit er ist sein Leben umzukrempeln. Wie gerade schon geschrieben, wenn man nicht wirklich offen ist für Reiki, dann wirds auch nicht angenommen.
Ansonsten denke ich positiv, Reiki hilft bei einer Chemo bestimmt super, verringert Nebenwirkungen, die Chemo landet da wo sie hingehört, hilft dem Patient damit positiv umzugehen etc. Habe mir auch Reiki gegeben als ich beim Zahnarzt war (Reiki soll ja angeblich die Betäubung aufheben??) und habe mir immer dabei gesagt, die Behandlung verläuft positiv für alle und die Betäubung blieb wo sie sein sollte und verschwand als ich sie nicht mehr brauchte.
Es ist sicher gut sich vorher zu informiern was man macht, ob es Risiken und Nebenwirkungen gibt wie es so schön in der Werbung heisst, aber letztlich sollte man darauf vertrauen das Reiki einfach positiv wirkt.

Lg Mickie


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BeitragVerfasst: Do, 09.11.2006 11:06 
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Reiki-Laterne
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Registriert: Di, 23.05.2006 22:17
Beiträge: 116
Wohnort: NRW
Danke euch beiden für die Antwort, das mit dem "zu spät" war auch einfach nur chronologisch gemeint, nicht wertend. Ich bin mir durchaus bewusst, daß die Erfahrungen mit meiner Mutter auch ein Teil meines Weges zu Reiki hin war.
Mir geht es wirklich mehr darum, wie Reiki vor, während und nach einer Chemotherapie wirkt. Mir ist schon bewusst, das Reiki immer das fördert, was für den Empfänger auf seinem Weg wichtig ist, aber auch bei anderen Krankheiten bringt Reiki ja oft Linderung und macht etwas erträglicher, weil es Hilfe ist.
Aber ich komme einfach nicht mit den Aussagen " Reiki entgiftet" und "Reiki unterstützt eine Chemo" klar, das beisst sich meiner Ansicht nach...

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Viele Grüße
Holly

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BeitragVerfasst: Do, 09.11.2006 12:32 
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Reiki-Glühwürmchen

Registriert: Mi, 08.11.2006 11:16
Beiträge: 3
Hallo Holly,

da ich seit kurzer Zeit mit einem guten Bekannten arbeite, der an krebs erkrankt ist und Chemo bekommt, habe ich mich erstmals dem Forum zugeschaltet, denn ich habe ähnliche Überlegungen und bedenken wie Du. Dabei kommt mir nämlich immer in den Sinn, dass man während einer OP ja kein reiki geben soll, da die Dosierung dann nicht mehr stimmt. Heutzutage wird ja auch die Chemo genau dosiert. Es ist mir zu gefährlich zu riskieren, die Dosierung womöglich energetisch zu erhöhen. Wir haben nun folgenden Weg gewählt: Ich stelle ihm per Fernreiki Energie zur Verfügung "für allgemeines Wohlbefinden und einen gesunden Schlaf". Sobald er sich nicht gut fühlt, ruft er sie ab. Das funktioniert (bisher) sehr gut. In wenigen Tagen muss er zur nächsten Chemo und ich habe ihn gebeten, seinen Prof zu fragen, ob es zwischen den 'Darreichungen' der Chemo eine Ruhezeit gibt - vielleicht am tag vor der neuen. Dann würde ich ihn etwas vorher stärken - allerdings per Fernreiki. Dann kann sich der Körper aussuchen, wo er was haben will. Wie siehst Du meine gedanken und Vorgehensweisen? Viele Grüße

Cassiopeia


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BeitragVerfasst: Do, 09.11.2006 12:46 
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Reiki-Laterne
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Hallo Cassiopeia,

zum Fernreiki kann ich natürlich nichts weiter sagen, ich bin erst in den 1. Grad eingeweiht und weiß darüber nur das was man so liest. Grundsätzlich kenne ich es so, daß eine Chemo mehrere Zyklen hat in denen Behandlung und dann Wirkungs- und Erholungsphase folgen. In den Erholungsphase hätte ich sicher überhaupt keine Bedenken Reiki zu geben und würde mich auf mein Gefühl verlassen und natürlich beobachten wie es demjenigen damit ergeht. Das mit der Operation finde ich ist ein gutes Beispiel, ich habe gelernt nicht während einer Operation oder kurz danach wenn Schmerzmittel notwendig sind, da sie sonst die Wirkung verlieren könnten. Ebenso bei Diabetes, Antidepressiva etc.
Meine Reikilehrerin hat auch von solchen Erfahrungen (Reiki kurz nach OP) berichtet und uns davor gewarnt. Genauso habe ich gelernt wenn Medikamente genommen werden sollen die erstmal wirken können und die Erfahrung habe ich bei meiner Migräne auch schon gemacht. Deswegen halt meine Befürchtungen, es wiederspricht einfach allem was man sonst bezüglich Medikamenteneinahme und Reiki lernt.
Klar die Nebenwirkungen einer Chemotherapie sprechen wohl in jedem von uns ein wenig das Helfersyndrom an, ich hab mir bei meiner Mutter immer gewünscht ich könnte ihr die abnehmen und innerlich sehr mitgelitten. Wobei die Nebenwirkungen und Nachwirkungen ja durchaus länger anhalten können. Dann ist Reiki sicher auch sinnvoll.
Ich würde das beim Fernreiki vermutlich ähnlich machen wie du, aber wie gesagt mit meinem jetztigen Wissen...

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Viele Grüße
Holly

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BeitragVerfasst: Do, 09.11.2006 12:54 
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Redaktion Reikiland
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Beiträge: 2672
Wohnort: bei Bielefeld
Reiki-Verband: keine
Reiki-System: Reiki nach Usui
Mit krebs selbst hab ich keine erfahrungen, es gibt aber auch noch die möglichkeit, auf den "Cocktail" selbst Reiki zu geben. Genau das mache ich zur zeit, und ebenfalls auf die Situation.
Beim Zahnarzt habe ich während der Behandlung Reiki gegeben, deswegen hat die Spritze nicht weniger gewirkt.
Ich gebe Reiki immer mit der Intention: "zum Wohle aller Beteiligten" und lasse dann Reiki freien lauf.

liebe Grüße
Lehrling

_________________
Wer den Ruf eines Frühaufstehers hat, kann getrost bis Mittag im Bett liegen.
Sprichwort

Love is all we need


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BeitragVerfasst: Do, 09.11.2006 15:34 
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RVD
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Registriert: Di, 27.06.2006 22:04
Beiträge: 1780
Wohnort: Hitzhusen - Kreis Segeberg
Reiki-Verband: RVD & ProReiki
Reiki-System: Reiki nach Usui
Folgende Erfahrungen:
Eine Klientin mit Krebs durfte ich mit Fern-Reiki ins Licht geleiten. Sie ging ohne Kampf, in aller Ruhe.

Eine andere Person hat mittlerweile 7 Chemos hinter sich, bei inoperablem Leber-Krebs. Sie hat noch alle Haare, ihr ist nach der Chemo NIE übel! Sie fühlt eine tiefe Geborgenheit und kann sich auf sich konzentrieren. So gelingt es ihr zum Beispiel in dem Raum, wo die Chemos gegeben werden, sich auf ihr Buch zu konzentrieren, sie begibt sich in "ihren kleinen Schutzraum" wie sie es nennt. Die Ärzte können nicht fassen, wie es ihr geht! Und der Tumor ist, gefühlstechnisch, auf dem Rückzug. (Bestätigung durch ein MRT steht noch aus - aber die Blutwerte sprechen für sich).

Regina

_________________
Gruß Regina

* Ich fühle das LICHT, das aus dem HERZEN kommt! *


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BeitragVerfasst: Fr, 10.11.2006 08:53 
Bei meiner Geburt hatte ich eine PDA bekommen und im Krankenhaus nicht erwähnt das ich während der gesamten Geburtsdauer Reiki geschickt bekomme, die Ärzte waren zwar verwirrt wie niedrig die PDA eingestellt wurde und ich sagte ich wäre Schmerzfrei, sie nahmen es einfach hin. Stattdessen stand im Mutterpass am Ende, ungewöhnliche schnelle Erholung nach der Geburt und topp Werte.
Keiner konnte sich einen Reim drauf machen, wie das geht, wenn man vorher noch eine Magen-Darm-Grippe hatte.
Problem ist einfach die Schulmedizin ist noch gar nicht offen für Reiki. Ich halte es von daher auch so, das ich auf die Situation gebe und immer mit dem Satz zum Wohle aller und überlass Reiki die Verantwortung wieviel fliesst.
Ich kenns nur aus der TCM, das selbst Akupunktur Nebenwirkungen lindert bei Krebs und manchmal einige Chemos nicht mehr nötig sind.

Wichtig finde ich das der Behandelte informiert ist und selbst reagieren kann, wenn er den Eindruck hat es hat sich was geändert.

LG Mickie


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BeitragVerfasst: Fr, 10.11.2006 13:15 
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Reiki-Glühwürmchen

Registriert: Mi, 08.11.2006 11:16
Beiträge: 3
Guten Morgen Ihr alle,

ein großes Dankeschön für Eure Antworten. Inzwischen habe ich meinen Bekannten kinesiologisch ausgetestet und wir haben dabei festgestellt, dass das, was wir intuitiv versuchten, für ihn im Augenblick das Beste ist und er sich recht wohl fühlt. Dennoch will er sich bei der nächsten Chemo erkundigen, ob es zwischen den Chemos eine "Ruhepause" gibt, oder ob sie alle Tage bis zur nächsten aktiv arbeitet. Die Reikienergie für allgemeines Wohlbefinden ruft er immer ab, wenn ihm danach zumute ist und fühlt sich dann frisch gestärkt. Die Energie für "gesunden Schlaf "scheint auch zu helfen, denn er schläft viel besser - auch das hilft natürlich, die Tage besser zu bewältigen. Wir haben auch vereinbart, ihn regelmäßig wieder kinesiologisch zu testen, ob sich etwas ändert. Im Augenblick fühlt er sich gut betreut und wir reden auch viel über seine Gefühle, Aufgestautes u.ä. Ach ja, noch etwas, was Euch vielleicht für Eure zukünftige Arbeit interessieren könnte: Als ich ihm vor der Chemo eine Reiki - Ganzbehandlung gegeben hatte, hatte er eine starke Blockade im Gesicht, die ich mit einem Bergkristall herausholte. Laut kinesiologischer Austestung war dies noch vor der Chemo wichtig. Danach fühlte er sich bereit und kräftig genug, die kommende Zeit anzunehmen.
Ihr habt recht, dass die Intuition eine Riesenrolle spielt, doch derlei Berichte und Rückmeldungen helfen mir, meiner Intuition auch mehr und mehr zu trauen.

Viele liebe Wünsche für viele gute Tage für Euch

Cassiopeia


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