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 Betreff des Beitrags: Re: Rainbow Reiki Lizenzierung
BeitragVerfasst: Mo, 10.03.2014 09:13 
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Reiki-Glühwürmchen
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Hallo Frank,

danke für diese Information.

LG

akasha-heart


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 Betreff des Beitrags: Re: Rainbow Reiki Lizenzierung
BeitragVerfasst: Mo, 10.03.2014 09:44 
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ModerationsTeam
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Diese Erklärung/Stellungnahme spricht - finde ich - mal wieder sehr für ProReiki und die Leute, die sich bemühen, Offenheit und Geradlinigkeit unter einen Hut zu bringen!

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And those who were seen dancing were thought to be insane by those who could not hear the music. ― Friedrich Nietzsche


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 Betreff des Beitrags: Re: Rainbow Reiki Lizenzierung
BeitragVerfasst: Mo, 10.03.2014 12:18 
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Redaktion Reikiland
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Mit der Genehmigung und auf Bitte von ProReiki hier der gesamte Text, damit ihr die Möglichkeit habt, euch im Rahmen der Diskussion dank der Zitatfunktion des Forum direkt auf etwas zu beziehen.

--------------
ProReiki hat geschrieben:
Stellungnahme von ProReiki zum Konflikt und der Diskussion um Lizenzierung bei Rainbow Reiki
Seit Beginn dieses Jahres beobachtet ProReiki die Diskussion um die Lizenzierung von Rainbow Reiki. Bedauerlicherweise wird sie bereits in öffentlichen Foren auf Webseiten geführt. Wir halten die Art, in der dies geschieht, für unangemessen und problematisch für das Ansehen von Reiki allgemein.

Deshalb nehmen wir folgendermaßen Stellung:

  • Wir rufen alle Beteiligten auf, sich zu mäßigen, bis Ende April Stillschweigen zu bewahren und nicht die Basis für Gespräche zu belasten.
  • Im April soll mit den wesentlichen Vertretern der Konfliktparteien ein Gespräch stattfinden, um die eigentlichen Ursachen des Streits und Möglichkeiten zu dessen Beilegung zu finden.
  • Wir erhoffen uns dadurch eine Schadensbegrenzung im Sinne von allen Reiki-Praktizierenden zu erreichen.
  • Zur Verbesserung des Gesprächsklimas hat ProReiki den Lizenzgeber darum gebeten, die Durchsetzung der Lizenzierung auszusetzen. Die davon betroffenen möglichen Lizenznehmer sollten darüber auch informiert werden.
  • Die Gegner der Lizenzierung wurden gebeten, sich in den Diskussionen zurückzunehmen und sachliche Argumentationen für das Gespräch zu sammeln.


ProReiki weist im Zusammenhang mit Unterlagen bezüglich der Lizenzierung von Rainbow Reiki ausdrücklich darauf hin, dass aus Sicht von ProReiki Gründe oder Anlässe zu dieser Lizenzierung nicht im Werdegang von "Usui Reiki" liegen und dass diese mit ProReiki, dessen Berufsbild, Qualifizierungskonzept oder Zertifizierung nicht in Verbindung stehen oder abgestimmt sind.

Den Bezug auf und die Nennung von ProReiki in Schriftstücken oder auf Webseiten seitens des Lizenzgebers betrachten wir teilweise als sachlich nicht richtig und empfinden diese Nennungen teilweise als unangemessen eingesetzt. Wir haben die Änderung bzw. Streichung von diesen aus unserer Sicht fraglichen Passagen in den entsprechenden Texten bzw. Webseiten vom Lizenzgeber gefordert.

ProReiki ist es wichtig, in Erinnerung zu rufen, dass die freie, nicht durch Schutzrechte oder Lizenzen behinderte Entwicklung von Reiki im Usui System, die Bildung von Rainbow Reiki erst ermöglicht hat. Wäre die gleiche Stringenz, wie sie Rainbow Reiki in seiner Lizenzierungsordnung diktiert, bei Reiki im Usui System angewandt worden, gäbe es viele Reiki Richtungen und Stile heute nicht!

Etwas, was lebt und häufig mit „universeller Lebensenergie“ bezeichnet wird, ist durch ständiges Wachstum, weitere Entwicklung und große Vielfalt gekennzeichnet. Gemeinsame Werte und Elemente bilden dabei die Basis für jede Richtung, Schule oder Stil von Reiki im Usui System. Diese Anpassungsfähigkeit, Flexibilität und Entwicklungsfähigkeit ermöglicht die Nutzung von Reiki für viele Bereiche.

In der Kommunikation sind uns Missverständnisse durch Unsicherheit und Unschärfe bei der Verwendung von Begriffen bzw. Begrifflichkeiten aufgefallen. Deshalb möchten wir die relevanten Begriffsdefinitionen in Kurzform nachstehend zur Kenntnis geben.

ProReiki Vorstandsmitglieder stellen sich im April für Gespräche mit Vertretern der Konfliktparteien zur Verfügung und wollen Lösungen "Für Reiki" mit den Beteiligten erarbeiten. Wir hoffen auf ein versöhnliches Gesprächsklima im Sinne von Reiki.

Vorstand ProReiki – der Berufsverband e. V.
Geschäftsstelle:
Postfach 41 04 68, 12114 Berlin
Tel.: 030-89726058
E-Mail: office@proreiki.de
Internet: http://www.proreiki.de


Begriffe

Qualität: individuell und konkret definierte Eigenschaft bzw. Güte einer Dienstleistung.

Qualifizierung: Erfüllung der Voraussetzungen für eine bestimmte Tätigkeit.

Zertifizierung: Verfahren, mit dessen Hilfe die Einhaltung bestimmter Anforderungen nachgewiesen wird.

Zertifizieren: beglaubigen, bescheinigen, mit einem Zertifikat versehen. Lizenz: offizielle schriftliche Erlaubnis für etwas, das ohne diese verboten wäre.

Lizenzieren:
[1] für etwas eine Lizenz erteilen; jemandem die Nutzung von etwas unter bestimmten Bedingungen erlauben.
[2] etwas unter eine bestimmte Lizenz stellen; die Regeln und Richtlinien für eine Nutzung durch andere festlegen.

Franchise: ein an eine Person, Personengruppe oder Unternehmung übertragenes spezielles Recht; das Recht bzw. die Lizenz für ein Unternehmen, Produkte oder Dienstleistungen eines anderen Unternehmens in einem spezifischen Gebiet zu vermarkten.

Abmahnung: die formale Aufforderung einer Person an eine andere Person, ein bestimmtes Verhalten künftig zu unterlassen.

Berufsverbot:
[1] gerichtliches Verbot, einen Beruf auszuüben, als Strafmaßnahme.
[2] staatliches Verbot, einen Beruf im öffentlichen Dienst auszuüben, aufgrund einer extremen politischen Einstellung.

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"Hallo ihr inneren Kinder, ich bin der innere Babysitter" (Terry Pratchett, Hogfather)
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 Betreff des Beitrags: Re: Rainbow Reiki Lizenzierung
BeitragVerfasst: Di, 11.03.2014 14:15 
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Reiki-Glühwürmchen

Registriert: Di, 11.03.2014 14:13
Beiträge: 4
Reiki-System: Usui-Reiki
Sehr geehrte Damen und Herren Mitglieder des Vorstands von ProReiki,
bekanntermaßen vertrete ich die rechtlichen Interessen des Herrn Walter Lübeck, Kaiserstraße 59, 31785 Hameln. Anlass meiner Beauftragung bietet der Umstand, dass es im Rahmen der Lizenzierung von Rainbow-Reiki-Schülern zwischen verschiedenen Beteiligten zu Konflikten kam.
Auf Initiative meines Mandanten bin ich mit Email vom 13.02.2014 an den Vorstand von ProReiki mit der Bitte um ein konstruktives Schlichtungsgespräch herangetreten. Ich stelle hiermit ausdrücklich richtig und auch fest, dass ein solches Gesprächsangebot nicht vom Vorstand von ProReiki e.V. ausgegangen ist, wie es in der öffentlichen Diskussion leider immer wieder dargestellt wird.
Leider muss ich nunmehr feststellen, dass ProReiki trotz der gezeigten Gesprächsbereitschaft öffentlich (sowohl via Facebook, Ihrer eigenen Website www.proreiki.de und Reikiland.de) in einer Weise Stellung bezieht, die die Konfliktparteien weiter auseinander bringt und die Fronten dort verhärtet, wo sie eigentlich schon im Begriff waren aufzuweichen. Zudem ist offensichtlich seitens des Reiki-Magazin beabsichtigt, die von ProReiki stammende Erklärung auch in einer der nächsten Ausgaben zu veröffentlichen.
Für meinen Mandanten nehme ich daher zu der auf Ihrer Webseite www.proreiki.de veröffentlichten Pressemitteilung wie folgt Stellung.
Der Aufruf, sich zu mäßigen und bis Ende April Stillschweigen zu bewahren, gilt selbstverständlich auch für ProReiki e.V. und seinen Vorstand.
Ich stelle fest, dass die möglichen Lizenznehmer durch den Unterzeichnenden mit Schreiben vom 26.02.2014 kontaktiert und mitgeteilt wurde, dass von einer (gerichtlichen) Durchsetzung der meinem Mandanten zustehenden Rechte vorerst Abstand genommen wird, bis die Angelegenheit im Rahmen eines Gesprächs geklärt wird. Mein Mandant hat daher die insoweit getroffene Vereinbarung eingehalten.
Angesichts der durch meinen Mandanten gezeigten Gesprächsbereitschaft wird mit einiger Verwunderung zur Kenntnis genommen, dass der Vorstand von ProReiki eindeutig bereits jetzt Stellung zugunsten der möglichen Lizenznehmer bezieht. Vordergründig wird argumentativ mitgeteilt, dass die seitens meines Mandanten bereits seit dem Jahr 2012 betriebene Lizenzierung nicht „im Werdegang von „Usui Reiki“ liegt und dass diese „mit ProReiki, dessen Berufsbild, Qualifizierungskonzept oder Zertifizierung nicht in Verbindung stehen oder abgestimmt sind.“
In § 2 Ziffer 3. der Satzung von ProReiki findet sich der Hinweis, dass ProReiki die Sicherung der Qualität in der Lehre und Anwendung von "Reiki im Usui-System" für seine Mitglieder wahrnimmt.
Im Ergebnis bedeutet dies, dass ProReiki für sich selbst offensichtlich in Anspruch nimmt festzulegen, was im „Werdegang von Usui-Reiki“ liegt und was nicht. Mit Ihrer Stellungnahme sprechen Sie meinem Mandanten von vornherein die Berechtigung ab, im Sinne von Usui-Reiki zu handeln, obschon Sie selbst in Ihrer Satzung des Weiteren mitteilen, dass Sie einen „offenen kommunikativen und konstruktiven Austausch zwischen den im Verband vertretenen Reiki-Richtungen sowie Kooperation mit anderen Reiki-Verbänden bzw. -Vereinen und anderen Organisationen“ fördern und fordern.
Nach den hier vorliegenden Erkenntnissen, ist der Vorstand von ProReiki aber weder in rechtlicher noch in tatsächlicher Hinsicht bezüglich der vorliegenden Lizenzierungsordnungen meines Mandanten beraten worden. D.h. Ihnen ist weder bekannt, ob die von meinem Mandanten eingeforderte Lizenzierung juristisch rechtswirksam ist, noch, ob diese „im Werdegang von Usui-Reiki“ steht. Bekanntermaßen kann mein Mandant seine spirituelle Linie auf Mikao Usui zurückführen. Dies ist im Übrigen eine Aufnahmevoraussetzung als aktives Mitglied in Ihrem Verband.
Ich stelle daher fest, dass die diesbezügliche Stellungnahme als unsachlich und unrichtig zu bezeichnen ist. Mir liegen die Lizenzierungsordnungen meines Mandanten und die mit allen Beteiligten geführte Korrespondenz vor. Die Lizenzierungsordnungen geben gewisse Standards in der Auswahl des Unterrichtsmaterials, der Preisgestaltung, der Mindestunterrichtszeit und weiterer Qualitätsmerkmale vor. Dies sind im Übrigen Minimalstandards. Jeder Rainbow-Reiki-Lehrer kann eigene Inhalte, sofern als solche gekennzeichnet, zusätzlich in Rainbow-Reiki-Seminaren vermitteln und dazu Unterrichtsmaterial verteilen. Eine derartige Regelung greift weder in die freie Entwicklung des Usui-Reiki ein, noch behindert es die Arbeit von ProReiki oder seinen Mitgliedern. Im Gegenteil, gerade ein Verein, der sich selbst auf die Fahnen schreibt, Qualität in der Lehre und Anwendung von Usui-Reiki sicherzustellen, sollte sich an einer derartigen Lizenzierung ein Beispiel nehmen. Auch der Dachverband Geistiges Heilen e.V., dessen 1. Vorsitzender ich bin, arbeitet derzeit intensiv an dem Ausbau und der Verschärfung von Ausbildungs- und Behandlungsregeln im Zusammenhang mit dem Angebot geistiger Heilweisen auf dem freien Markt. Die Integration von geistigen Heilweisen in das Gesundheitssystem und die damit einhergehende Akzeptanz in der Bevölkerung kann nur dadurch gestärkt werden, dass die betreffenden Verbände Qualitätsstandards vorgeben, die einzuhalten sind. Genau diese Qualitätsstandards setzt mein Mandant mit seinen Lizenzierungsordnungen. Wenn es dort beispielsweise heißt, dass solchen Lizenznehmern die Lizenz wieder entzogen werden kann, die drogenabhängig sind oder straffällig werden, dann dient das in erster Linie dem Schutz des Verbrauchers. Ich bin mir sicher, dass dies auch dem Geiste von Mikao Usui entspricht, der selbst nur ca. 20 Schülern überhaupt die Qualifikation zusprach und die Ehre zuteil werden ließ, in den Meister-Grad eingeweiht zu werden. Die heutige inflationäre Einweihungspraxis in Reiki-Meister-Grade, teilweise über die Ferne, teilweise sogar via Ebay, hat Formen angenommen, die wohl kaum dem Geiste Mikao Usuis entsprechen dürften.
Dieser Entwicklung möchte mein Mandant durch sein Lizenzierungsprogramm entgegenwirken. Ähnliche Vorgaben finden sich in den Statuten von ProReiki wieder, wenn es dort beispielsweise heißt:
„Reiki-Praktizierende verpflichten sich zur regelmäßigen Weiterbildung. Dazu stehen verschiedene Angebote und Empfehlungen des ProReiki-Verbandes zur Verfügung.“ (Zitat: Berufsordnung von ProReiki e.V.)
Eine derartige Regelung findet sich beispielsweise auch in der Lizenzierungsordnung meines Mandanten. Meine Frage an ProReiki lautet daher: In welcher Weise entspricht die Lizenzierungsordnung meines Mandanten nicht dem Berufsbild von ProReiki?
Soweit weiterhin argumentiert wird, Rainbow-Reiki sei erst dadurch ermöglicht worden, dass Usui-Reiki sich frei von Schutzrechten und Lizenzen entwickeln durfte, so wird hierbei verkannt, dass sich durch die aktive Wahrnehmung der Rechte meines Mandanten hieran auch nichts ändert. Durch die Lizenzierung selbst ist es keinem Schüler meines Mandanten untersagt, ein neues Reiki-System zu entwickeln oder gar das bestehende Rainbow-Reiki fortzuentwickeln. Lediglich die Nutzung der durch meinen Mandanten entwickelten Reiki-Methode und die damit einhergehende Verwendung markenrechtlich geschützter Begriffe ist geregelt. Da das deutsche Rechtssystem die sog. Vertragsautonomie kennt, bleibt es jedem Schüler unbenommen, einen diesbezüglichen Ausbildungsvertrag nebst Lizenzierungsordnung mit meinem Mandanten abzuschließen oder auch nicht. Mein Mandant verwehrt sich auch nicht grundsätzlich der Diskussion über die Aushandlung individualvertraglicher Bedingungen, wie meine Schreiben vom 26.02.2014 an die möglichen Lizenznehmer zeigen.
ProReiki nimmt für sich in Anspruch, darüber urteilen zu dürfen, inwieweit die seitens meines Mandanten verwendete Lizenzierungsordnung dem Werdegang des Usui-Reiki entspricht oder nicht. Nach dem allseits bekannten Spiegel-Gesetz sollte sich der Vorstand von ProReiki daher zunächst die Frage gefallen lassen, was Sie legitimiert, darüber zu urteilen, was nun am ehesten dem Werdegang Usuis entspricht. In diesem Zusammenhang ist es auch bedenklich, wenn Herrn Lübeck vorgehalten wird, das von ihm entwickelte Lizenzierungsprogramm sei nicht mit ProReiki abgestimmt. Weder die Satzung noch die weiteren Ordnungen von ProReiki legitimieren den Vorstand darüber zu bestimmen, auf welche Weise Herr Lübeck seine Ausbildungen zu gestalten hat.
Derartige Äußerungen sind tendenziös und tragen zur Konfliktbewältigung nicht bei.
Ich stelle des Weiteren für meinen Mandanten fest, dass sich dieser an der öffentlich geführten Diskussion, wie sie hier von ProReiki beschrieben wird, bisher in keinster Weise dahingehend beteiligt hat, die als polemisch zu bezeichnen wäre. Herr Lübeck hat insoweit lediglich sachliche Posts bei Reikiland.de und in einer Facebookgruppe veröffentlicht. Meinungen Einzelner in Foren, Blogs oder sonstigen Diskussionsplattformen stellen nicht die Meinung meines Mandanten dar.
Weiterhin ist die von Ihnen initiierte Stellungnahme dahingehend falsch, der Bezug auf und die Nennung von ProReiki in Schriftstücken oder auf Webseiten seitens meines Mandanten sei teilweise nicht sachlich richtig bzw. derartige Nennungen seien „unangemessen eingesetzt“. Leider versäumt es ProReiki hier konkret zu werden. Nach den hier vorliegenden Erkenntnissen, verwendet mein Mandant auf seinen Webseiten den Hinweis, dass er Mitglied von ProReiki ist. Zudem ist Herr Lübeck Mitglied des Rates von ProReiki. Ich vermag nicht zu erkennen, was hiernach sachlich nicht richtig oder unangemessen ist.
Nach dem Vorgenannten habe ich den Vorstand von ProReiki e.V. unverzüglich, spätestens jedoch bis zum
14.03.2014
aufzufordern, die auf der Webseite www.proreiki.de und der betreffenden Webpräsenz von ProReiki auf Facebook streitgegenständliche Mitteilung zu löschen und sich bei Herrn Lübeck für diese Stellungnahme zu entschuldigen.
Sollte die Frist fruchtlos verstreichen, werde ich meinem Mandanten empfehlen müssen, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Michel Jansen
Rechtsanwalt


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 Betreff des Beitrags: Re: Rainbow Reiki Lizenzierung
BeitragVerfasst: Di, 11.03.2014 15:56 
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Redaktion Reikiland
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Guten Tag Herr Jansen,

auch wenn der Vorstand von ProReiki als angesprochener Adressat dieses Schreibens in diesem Forum kaum aktiv sein wird, antworte ich als Betreiber dieses Forums an dieser Stelle auf Ihr Schreiben. Auch wenn mir an sich die Zeit dazu fehlt, aber durch die öffentliche Meldung eines Anwaltes samt Forderungen gegen ProReiki ist eine völlig neue Stufe der Eskalation erreicht, die mich heftigst erschüttert.

Vorneweg: Ich bin äußerst erstaunt, dass sich der Anwalt, der mir als Anwalt von ProReiki bekannt ist und seine Mitglieder nach außen gegen Dritte verteidigen sollte, sich nun gegen ProReiki selbst wendet. Für mich ist es unverständlich, dass Sie überhaupt Walter als Klienten angenommen haben, obwohl die Möglichkeit denkbar war, dass Sie damit rechtlich gegen andere Mitglieder von ProReiki aktiv hätten werden müssen.

rajansen hat geschrieben:
Auf Initiative meines Mandanten bin ich mit Email vom 13.02.2014 an den Vorstand von ProReiki mit der Bitte um ein konstruktives Schlichtungsgespräch herangetreten. Ich stelle hiermit ausdrücklich richtig und auch fest, dass ein solches Gesprächsangebot nicht vom Vorstand von ProReiki e.V. ausgegangen ist, wie es in der öffentlichen Diskussion leider immer wieder dargestellt wird.

Bitte liefern Sie dafür konkrete Angaben, da mir nichts dergleichen bekannt ist. Beispielsweise hat Mark Hosak in den Kommentaren zu einem Artikel auf Reiki-land.de geschrieben: "Wahrscheinlich im Interesse von allen Beteiligten darf ich euch mitteilen, dass der Berufsverband ProReiki sich um alles erdenkliche kümmert, um Möglichkeiten zu schaffen, diesen Konflikt friedlich beizulegen." Diese Aussage ist für mich definitiv keine Behauptung mit einer Aussage wie von Ihnen geschrieben.
rajansen hat geschrieben:
Leider muss ich nunmehr feststellen, dass ProReiki trotz der gezeigten Gesprächsbereitschaft öffentlich (sowohl via Facebook, Ihrer eigenen Website http://www.proreiki.de und Reikiland.de) in einer Weise Stellung bezieht, die die Konfliktparteien weiter auseinander bringt und die Fronten dort verhärtet, wo sie eigentlich schon im Begriff waren aufzuweichen.

Ich bin mir sicher, dass Ihr Auftreten eine Stufe der Eskalation bedeutet, gegen die die Stellungnahme von ProReiki ein laues Lüftchen war.
rajansen hat geschrieben:
Zudem ist offensichtlich seitens des Reiki-Magazin beabsichtigt, die von ProReiki stammende Erklärung auch in einer der nächsten Ausgaben zu veröffentlichen.

Ich habe vorhin mit dem Herausgeber des Reiki Magazins telefoniert und er hat mir ausdrücklich versichert, dass dies bislang nicht geplant ist oder war. Warum verbreiten Sie als Anwalt solche falschen Aussagen?
rajansen hat geschrieben:
Angesichts der durch meinen Mandanten gezeigten Gesprächsbereitschaft wird mit einiger Verwunderung zur Kenntnis genommen, dass der Vorstand von ProReiki eindeutig bereits jetzt Stellung zugunsten der möglichen Lizenznehmer bezieht.

Dies ist falsch. ProReiki verwahrt sich in meinen Augen nur gegen eine Vereinahmung durch den Lizenzgeber. Bei der ersten Ankündigung der Lizenzierung auf dessen Website wurde in mehreren Passagen auf ProReiki hingewiesen, so dass für Dritte der Eindruck entstehen konnte, dass ProReiki in irgendeinem Zusammenhang mit der Lizenzierung stehen könnte. Ich hatte mich bislang aus Gründen der Neutralität und Wertschätzung gegenüber Walter zu dieser Sache nicht geäußert, werde aber nun durch Sie förmlich dazu gezwungen, eine klare Stellungnahme abzugeben:
Die Hinweise auf ProReiki im Lizenzierungsartikel waren inhaltlich vollkommen unnötig. Dass dies dennoch erfolgt ist, war ein Affront gegen ProReiki. Auf mich wirkten die Hinweise wie ein Deckmäntelchen (als würde ProReiki die Lizenzierung gut finden) und manipulativ gegenüber den LeserInnen. Diese Passagen wurden mittlerweile auf rainbowreiki.de entfernt, sind aber meines Wissens auch über andere Kanäle kommuniziert worden (und weiterhin beweisbar). Insofern musste ProReiki reagieren. Es handelt sich also nicht um eine Aktion, sondern eine Reaktion.
rajansen hat geschrieben:
Ich stelle daher fest, dass die diesbezügliche Stellungnahme als unsachlich und unrichtig zu bezeichnen ist.

Auf mich persönlich wirkt die Stellungnahme so sachlich und korrekt wie möglich. Gleichzeitig aber auch deutlich genug, um die Einschätzung seitens ProReiki hinsichtlich einer missbräulichen Verwendung des Namens des Berufsverbandes durch Ihren Mandaten klar zu machen.
rajansen hat geschrieben:
Soweit weiterhin argumentiert wird, Rainbow-Reiki sei erst dadurch ermöglicht worden, dass Usui-Reiki sich frei von Schutzrechten und Lizenzen entwickeln durfte, so wird hierbei verkannt, dass sich durch die aktive Wahrnehmung der Rechte meines Mandanten hieran auch nichts ändert.

Dies ist der einzige Punkt Ihrer Kritik, den ich akzeptiere. Die Verwendung des Begriffes "Reiki" war frei (auch wenn dies einst von jemand anderem zu verhindern versucht wurde, interessanterweise mit annähernd denselben Argumenten wie hier von Ihnen zugunsten von Rainbow Reiki geschildert). Aber ich hatte auch geschrieben, dass m.E. Walter Lübeck das Recht hat, als Begründer eines Stils, diesen zu lizenzieren.
rajansen hat geschrieben:
Nach dem allseits bekannten Spiegel-Gesetz sollte sich der Vorstand von ProReiki daher zunächst die Frage gefallen lassen, was Sie legitimiert, darüber zu urteilen, was nun am ehesten dem Werdegang Usuis entspricht.

Abgesehen von meiner Belustigung, wenn ein Anwalt das Spiegel-Gesetz zitiert (und dabei sogar übersieht, dass ProReiki nur reagiert und nicht agiert hat): Ich kann in der Stellungnahme von ProReiki kein derartiges Urteil bezüglich des Werdegangs Usuis erkennen. Es gab nur einen Hinweis auf die Entwicklung des Systems.
rajansen hat geschrieben:
In diesem Zusammenhang ist es auch bedenklich, wenn Herrn Lübeck vorgehalten wird, das von ihm entwickelte Lizenzierungsprogramm sei nicht mit ProReiki abgestimmt.

Ich kann dazu nichts in der Stellungnahmen erkennen, was so interpretiert werden könnte.
rajansen hat geschrieben:
Weiterhin ist die von Ihnen initiierte Stellungnahme dahingehend falsch, der Bezug auf und die Nennung von ProReiki in Schriftstücken oder auf Webseiten seitens meines Mandanten sei teilweise nicht sachlich richtig bzw. derartige Nennungen seien „unangemessen eingesetzt“. Leider versäumt es ProReiki hier konkret zu werden. Nach den hier vorliegenden Erkenntnissen, verwendet mein Mandant auf seinen Webseiten den Hinweis, dass er Mitglied von ProReiki ist. Zudem ist Herr Lübeck Mitglied des Rates von ProReiki. Ich vermag nicht zu erkennen, was hiernach sachlich nicht richtig oder unangemessen ist.

Sie beschweren sich darüber, dass ProReiki Ihren Mandaten so weit schützen wollte, dass bestimmte Formulierungen etc. nur als "unangemessen" bezeichnet worden sind? Ich bin höchst erstaunt.
Und haben Sie sich etwa nicht mit den von ProReiki geforderten Streichungen im Text beschäftigt? Dies waren konkrete Angaben und sollten Ihnen doch vorliegen. Haben Sie dies nicht sorgfältig geprüft?
rajansen hat geschrieben:
Nach dem Vorgenannten habe ich den Vorstand von ProReiki e.V. unverzüglich, spätestens jedoch bis zum
14.03.2014
aufzufordern, die auf der Webseite http://www.proreiki.de und der betreffenden Webpräsenz von ProReiki auf Facebook streitgegenständliche Mitteilung zu löschen und sich bei Herrn Lübeck für diese Stellungnahme zu entschuldigen.

Auf der Fanpage von ProReiki ist diese Mitteilung niemals erschienen. Insofern ist Ihre Forderung falsch und scheinbar nicht sorgfältig geprüft. Korrekt ist: Die Mitteilung erschien auf der Fanpage des Reiki Magazins und wurden dann von anderen Seiten und Usern weiter geteilt.
rajansen hat geschrieben:

Sollte die Frist fruchtlos verstreichen, werde ich meinem Mandanten empfehlen müssen, gerichtliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Hmm, und betrifft dies nun auch das komplette Zitat dieser Mitteilung hier auf Reiki-land.de, das auf ausdrückliche Bitte von ProReiki im Volltext zitiert wurde? Erwähnt haben Sie dies nicht.

Sollte der neue Rechtsanwalt von ProReiki (wirklich schade, dass Sie mit dieser Aktion mindestens einen bestehenden und hunderte potentieller Mandanten verloren haben) der Meinung sein, dass ich das Zitat der Stellungnahme hier löschen soll, werde ich dies tun. Ich bin ab übermorgen auf einer Konferenz in Sachen Online-Marketing unterwegs und habe eine Administratorin dieses Forums entsprechend angewiesen. Ansonsten finden Sie meinen Rechtsanwalt unter dr-bahr.com.

Auf einige Ihrer Auslassungen bin ich nicht eingegangen, da ich weder im Rat noch im Vorstand von ProReiki bin und diese Interna damit nicht kennen. Aber ich hoffe, dass sich noch jemand hier meldet, der dazu etwas richtig stellen kann. Die bislang von mir festgestellten sachlichen Fehler in Ihrem Schreiben lassen die Vermutung zu, dass es auch hier andere Ansichten geben könnte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Rainbow Reiki Lizenzierung
BeitragVerfasst: Di, 11.03.2014 16:18 
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ProReiki

Registriert: Do, 01.03.2007 14:06
Beiträge: 91
Wohnort: Berlin
Hallo,

danke dir, Frank, für die ersten klarstellenden Worte auf dieses für mich verwunderliche und irritierende Schreiben von Michel Jansen.

Michel, (ich bleibe mal beim Du, das wir sonst auch haben), da es eine ausführliche Antwort auf das Schreiben sicher auch noch von Seiten des Vorstandes von ProReiki geben wird, möchte ich mich hier ausschließlich auf die falsche Annahme bzw. Behauptung darin beziehen, die direkt mit dem Reiki Magazin zu tun hat.

Weder ich noch einer meiner Mitarbeiter hat je behauptet, dass beabsichtigt sei, "die von ProReiki stammende Erklärung auch in einer der nächsten Ausgaben zu veröffentlichen".
Mich würde interessieren, woher du, Michel, diese falsche Information bekommen hast.
Ich stelle fest, dass ich diese Absicht bislang weder gehabt noch geäußert habe.
Ich frage mich, warum du diese falsche Information, deren Wahrheitsgehalt leicht durch eine kurze E-Mail an mich oder einen kurzen Anruf bei mir (mit einem Zeitaufwand von 1-2 min) hättest überprüfen können, gegenüber dem Vorstand von ProReiki einfach so in den Raum stellst. Und damit auch an all den Stellen, wo du diesen Brief im Internet gepostet hast.

Was die Reiki-Magazin-Facebookseite betrifft, wo du diesen Brief an den Vorstand von ProReiki auch gepostet hattest, habe ich gerade eben deinen Eintrag dort auf der Timeline (den Wortlaut deines Briefs an den ProReiki-Vorstand) gelöscht - und die gesamte Timeline-Funktion vorerst abgeschaltet.
Wenn du einen Brief an den Vorstand von ProReiki schreibst, sehe ich darin kein Problem. Diesen jedoch auf der Facebookseite des Reiki Magazins öffentlich machen zu wollen, ohne Rücksprache mit mir, empfinde ich als ziemlich unangemessen.

Oliver Klatt
Hrsg. Reiki Magazin

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 Betreff des Beitrags: Re: Rainbow Reiki Lizenzierung
BeitragVerfasst: Di, 11.03.2014 16:47 
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Reiki-Glühwürmchen

Registriert: Di, 11.03.2014 14:13
Beiträge: 4
Reiki-System: Usui-Reiki
Guten Tag Herr Doerr,

vielen Dank zunächst einmal, dass Sie den Post nicht einfach kommentarlos gelöscht haben. Ich gehe auf Ihre Kritik gerne ein:

"Vorneweg: Ich bin äußerst erstaunt, dass sich der Anwalt, der mir als Anwalt von ProReiki bekannt ist und seine Mitglieder nach außen gegen Dritte verteidigen sollte, sich nun gegen ProReiki selbst wendet. Für mich ist es unverständlich, dass Sie überhaupt Walter als Klienten angenommen haben, obwohl die Möglichkeit denkbar war, dass Sie damit rechtlich gegen andere Mitglieder von ProReiki aktiv hätten werden müssen."

Zunächst einmal bin ich nicht der "Anwalt" von ProReiki. Da Ihnen der Inhalt der insoweit (noch) bestehenden Kooperationsvereinbarung nicht bekannt ist, was ich auch nicht vermutet habe, darf ich Ihnen mitteilen, dass diese Vereinbarung lediglich eine Kurzberatung von maximal 15 Minuten für ProReiki Mitglieder zum Thema Geistiges Heilen vorsieht. Nicht mehr und auch nicht weniger. Herrn Leisebein von ProReiki ist bereits seit der allerersten Anfrage eines Mitglieds von ProReiki im Hinblick auf die Lizenzierungsordnung des Herrn Lübeck bekannt, dass ich die Interessen von Herrn Lübeck vertrete. Vor diesem Hintergrund habe ich auch für meinen Mandanten eine Anfrage beim Vorstand von ProReiki gestartet um eine Gesprächslösung zu suchen.

"Ich habe vorhin mit dem Herausgeber des Reiki Magazins telefoniert und er hat mir ausdrücklich versichert, dass dies bislang nicht geplant ist oder war. Warum verbreiten Sie als Anwalt solche falschen Aussagen?"

Eine entsprechende Email des Herrn Klatt liegt mir vor. Die Betonung liegt auf "bislang". Die Information ist mir aus den Reihen von ProReiki zugetragen worden. Den Namen der betreffenden Person werde ich an dieser Stelle nicht nennen, um eben diese Person zu schützen.

"Für mich ist es unverständlich, dass Sie überhaupt Walter als Klienten angenommen haben, obwohl die Möglichkeit denkbar war, dass Sie damit rechtlich gegen andere Mitglieder von ProReiki aktiv hätte werden müssen."

Nur zur Information: Herr Lübeck ist selbst Mitglied von ProReiki und dem Rat von ProReiki. Ich gehe im Übrigen nicht gegen andere Mitglieder von ProReiki vor.

"Dies ist falsch. ProReiki verwahrt sich in meinen Augen nur gegen eine Vereinahmung durch den Lizenzgeber."

Das ist Ihre Interpretation der Angelegenheit. Das steht Ihnen selbstverständlich frei.

"Abgesehen von meiner Belustigung, wenn ein Anwalt das Spiegel-Gesetz zitiert (und dabei sogar übersieht, dass ProReiki nur reagiert und nicht agiert hat): Ich kann in der Stellungnahme von ProReiki kein derartiges Urteil bezüglich des Werdegangs Usuis erkennen. Es gab nur einen Hinweis auf die Entwicklung des Systems."

Da ich nicht nur als Anwalt tätig bin, finde ich an dieser Äußerung nichts was belustigend wäre. Nach den Informationen die mir vorliegen, hat ProReiki in der Tat bereits ab einem sehr frühen Stadium des Konflikts agiert und nicht reagiert.

"Ich kann dazu nichts in der Stellungnahmen erkennen, was so interpretiert werden könnte."

O.k. - dann zitiere ich hier wortwörtlich: "ProReiki weist im Zusammenhang mit Unterlagen bezüglich der Lizenzierung von Rainbow Reiki ausdrücklich darauf hin, dass aus Sicht von ProReiki Gründe oder Anlässe zu dieser Lizenzierung nicht im Werdegang von "Usui Reiki" liegen und dass diese mit ProReiki, dessen Berufsbild, Qualifizierungskonzept oder Zertifizierung nicht in Verbindung stehen oder ABGESTIMMT sind."

"Sie beschweren sich darüber, dass ProReiki Ihren Mandaten so weit schützen wollte, dass bestimmte Formulierungen etc. nur als "unangemessen" bezeichnet worden sind? Ich bin höchst erstaunt. Und haben Sie sich etwa nicht mit den von ProReiki geforderten Streichungen im Text beschäftigt? Dies waren konkrete Angaben und sollten Ihnen doch vorliegen. Haben Sie dies nicht sorgfältig geprüft?"

Ich habe diese Angaben sehr genau geprüft. Es geht hier wohl kaum darum, dass ProReiki meinen Mandanten schützen wollte. Ganz im Gegenteil.

"Auf der Fanpage von ProReiki ist diese Mitteilung niemals erschienen. Insofern ist Ihre Forderung falsch und scheinbar nicht sorgfältig geprüft. Korrekt ist: Die Mitteilung erschien auf der Fanpage des Reiki Magazins und wurden dann von anderen Seiten und Usern weiter geteilt."

Dies ist korrekt und ist ein Fehler von mir gewesen. Da ich selbst auf Facebook einen Account besitze, war das meines Erachtens optisch auf den ersten Blick nicht erkennbar. Die diesbezügliche Stellungnahme war ja auch als offizielle Stellungnahme von ProReiki gedacht. Auch wenn sie nicht auf der offiziellen Fanpage von ProReiki erscheint, bedeutet das wohl kaum, dass sich ProReiki diese Erklärung nicht zurechnen lassen muss.

"Hmm, und betrifft dies nun auch das komplette Zitat dieser Mitteilung hier auf Reiki-land.de, das auf ausdrückliche Bitte von ProReiki im Volltext zitiert wurde? Erwähnt haben Sie dies nicht."

Der Post auf Reikiland ist ausdrücklich nicht genannt. Dies hat Gründe, die mit meinem Mandanten abgestimmt sind. Mir ging es mit diesem Post nur darum, dass auch einmal die Argumente meines Mandanten wahrgenommen werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rainbow Reiki Lizenzierung
BeitragVerfasst: Di, 11.03.2014 17:36 
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ProReiki

Registriert: Do, 01.03.2007 14:06
Beiträge: 91
Wohnort: Berlin
Michel, (ich bleibe weiterhin beim Du, auch wenn du mich "den Herrn Klatt" nennst, in deinem vorherigen Posting - es sei denn, du kündigst mir explizit das Du auf, in diesem Falle bitte ich um Nachricht, dann kann ich auch zum Sie übergehen ...)

Wenn du auf der Facebookseite des Reiki Magazins, in der dortigen "Timeline-Funktion", ein eigenes, an die Leser, "Fans" dieser Seite gerichtetes Posting verfasst hättest, hätte ich das gerne stehen gelassen - und auf mögliche falsche Behauptungen darin dann auch direkt dort reagiert. Aber einen Brief an den Vorstand von ProReiki in vollem Wortlaut, ohne einleitende Worte, ohne konkreten, von dir ausformulierten Zusammenhang oder Bezug und ohne weiteren Kommentar, dort einfach so in voller Länge zu platzieren (in einer Länge, die für Postings in Timelines auf Facebookseiten eher unüblich ist), und das war's, empfinde ich als ziemlich unangemessen, und dafür – für den "Spirit", der in dieser Art beziehungslosem Vorgehen steckt - stelle ich diese Seite nicht zur Verfügung, deshalb die Löschung.

Dein Satz in dem vorherigen Posting, dazu, dass du offenbar die Facebookseiten von ProReiki und Reiki Magazin verwechselt hast – "Da ich selbst auf Facebook einen Account besitze, war das meines Erachtens optisch auf den ersten Blick nicht erkennbar." - macht für mich inhaltlich keinen Sinn - wie so vieles, auch in deinem Brief an den Vorstand, nicht, wenn man sich die Sätze einmal ganz genau durchliest, inhaltlich. Das fängt schon damit an, dass du in dem Brief schreibst, dass ProReiki in der Stellungnahme "mitteilen" würde, dass aus Sicht von ProReiki die "Lizenzierung nicht ‘im Werdegang von Usui' liege".
Bitte lies doch noch einmal genau nach, dann wirst du sehen, dass es dort vielmehr heißt, dass "aus Sicht von ProReiki Gründe oder Anlässe zu dieser Lizenzierung nicht im Werdegang von 'Usui Reiki' liegen". Das ist eine vollkommen andere Aussage - und bezieht sich auf mehrere Stellen in Unterlagen zur Lizenzierung, die von Walter Lübeck verfasst wurden und die vielleicht der Klarheit halber tatsächlich im Detail zitiert werden sollten. Ich möchte jedoch hier möglichen Inhalten einer Antwort des Vorstands von ProReiki auf das Schreiben nicht vorgreifen. Jedoch sollte klar sein, dass die Aussage, dass "Gründe oder Anlässe zu einer Lizenzierung aus Sicht von ProReiki nicht im Werdegang von Usui Reiki liegen" einen vollkommen anderen Inhalt hat als die Aussage, die du daraus machst, dass aus Sicht von ProReiki die gesamte "Lizenzierung nicht im Werdegang von Usui Reiki liege".

So weit erst einmal für den Moment.

Oliver Klatt
Hrsg. Reiki Magazin


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 Betreff des Beitrags: Re: Rainbow Reiki Lizenzierung
BeitragVerfasst: Di, 11.03.2014 17:50 
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Reiki-Sonne
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Reiki-Verband: mein Herz und mein Gewissen:-)
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Es ist einfach nur traurig, was hier passiert.........

Und überhaupt....was ist das für eine Art, einen Anwalt im Netz sprechen zu lassen statt das persönliche Gespräch zu suchen......

Für mich als Aussenstehende riecht das nach gewollter Spaltung und nicht nach Suchen bzw Finden eines Konsens......und ich bin echt erschüttert ob dieser Entwicklung.

_________________
Gelassenheit ist die anmutige Form des Selbstbewusstseins *Marie von Ebner-Eschenbach*


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 Betreff des Beitrags: Re: Rainbow Reiki Lizenzierung
BeitragVerfasst: Di, 11.03.2014 18:10 
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Reiki-Glühwürmchen

Registriert: Di, 11.03.2014 14:13
Beiträge: 4
Reiki-System: Usui-Reiki
Hallo Oliver,

da ich nicht weiß, ob Du Herrn Doerr duzt, habe ich in meinem vorherigen Post von "Herrn Klatt" gesprochen. Du sprichst / schreibst ja auch von "Frank Doerr" und nicht von "Frank".

Was für Dich inhaltlich Sinn macht oder auch nicht, ist nicht alleine ausschlaggebend.

Der Kern der Aussage bezieht sich auf den "Werdegang von Usui". Dass dies im Zusammenhang mit "Gründen und Anlässen zur Lizenzierung" steht, ist genau das was Herr Lübeck bemängelt. Daran ist weder etwas unsinnig noch nicht verständlich. Wenn Du es natürlich aus dem Zusammenhang reißt, wird es unverständlich und unsinnig. Denn weiter unten schreibe ich

"Soweit weiterhin argumentiert wird, Rainbow-Reiki sei erst dadurch ermöglicht worden, dass Usui-Reiki sich frei von Schutzrechten und Lizenzen entwickeln durfte, so wird hierbei verkannt, dass sich durch die aktive Wahrnehmung der Rechte meines Mandanten hieran auch nichts ändert."

Dies bezieht sich ja genau auf die "Gründe und Anlässe". Die Lizenzierungsordnungen von Herrn Lübeck müssen nicht auf Gründen oder Anlässen beruhen, die im Werdegang von Usui liegen.

Du interpretierst in die Stellungnahme von ProReiki etwas hinein, was so dort nicht steht. Dies mag daran liegen, dass Du die Stellungnahme mit verfasst hast, ändert aber nichts am Wortlaut. Es ist hier nicht von den "Inhalten" der Lizenzierungsordnungen die Rede, sondern von "Gründen und Anlässen".

Mein Beruf ist es Interessen zu vertreten. Deswegen freue ich mich auch grundsätzlich darüber, dass nun offensichtlich in die inhaltliche Diskussion eingestiegen wird. Um bei Deinen Worten zu bleiben: auch ich werde natürlich abwarten, wie der Vorstand von ProReiki nun antwortet.


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