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 Betreff des Beitrags: Re: Rainbow Reiki Lizenzierung
BeitragVerfasst: So, 29.01.2017 21:03 
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Reiki-Laterne

Registriert: Mo, 13.07.2009 12:55
Beiträge: 109
Cielito hat geschrieben:
Und liest man frühere Posts hier bezüglich der kommunikativen Methodik die dort offensichtlich gelehrt wird... Das scheint ja so, als ob das Thema 'abspicken und zu eigen machen' im RR auf dem Lehrplan steht.
Oder täuscht mich mein Eindruck?
´

Hi Cielito,

ich würde es mal freundlich formulieren, dass un-bewußt etwas aus anderen Bereichen übernommen wurde. Man speichert ja beim Lesen von Büchern oder bei Teilnahmen vom Seminaren Wissen. Ich bin jedenfalls erschrocken darüber, wie sich die ganzen Techniken zusammen setzen. :)

_________________
Liebe Grüße,
Emilie


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 Betreff des Beitrags: Re: Rainbow Reiki Lizenzierung
BeitragVerfasst: Mo, 30.01.2017 20:20 
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Reiki-Glühwürmchen

Registriert: So, 15.01.2017 14:12
Beiträge: 4
Reiki-System: Usui Reiki
Hey Emelie,

erschreckend... Absolut!

klar speichert man, sowohl bewusst, als auch unbewusst vieles an Wissen ab, auf jeden Fall.
In meine Arbeit als (nicht-Reiki-) Lehrerin fließt ja auch vieles von solch gespeicherten Wissen aus anderen Bereichen ein, all dies hat meinen Lehrstil beeinflusst und keiner meiner direkten Kollegen unterrichtet so wie ich, weil da einfach keiner Reiki-/Tantra-/Meditationskurse besucht hat; dafür haben die z.T. mehr Kurse in Didaktik o.ä. gemacht, was bei ihnen spürbar ist.

Aber:
A) es fließt als Erfahrungswert mit ein ist, so glaube ich, noch immer etwas anderes als das, was Dagmar kürzlich geschildert hat
B) ich käme niemals auf die Idee, eine komplette Methode zu übernehmen ohne die Quelle anzugeben... Das wäre bzw. ist unwissenschaftliches Arbeiten.
Und nicht nur ohne Angabe von Quellen fremde Methoden übernehmen, sondern diese darüber hinaus noch als eigenes geistiges Eigentum ausgeben und als Marke schützen lassen. ... Das geht ja nochmal einen Schritt weiter.

Ja, erschreckend momentan... wer weiß auch, wie groß das gesamte Ausmaß ist, vielleicht ist uns noch gar nicht alles bekannt???


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 Betreff des Beitrags: Re: Rainbow Reiki Lizenzierung
BeitragVerfasst: Di, 31.01.2017 12:19 
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Reiki-Laterne

Registriert: Mo, 13.07.2009 12:55
Beiträge: 109
Hallo Cielito,

war nicht Lemuria und Erinnerungen an früheren Leben die angegebene Quelle? :lol:
Damit müsste man ihn mal vor Gericht mit konfrontieren. Ich schreibe lieber nichts weiter dazu, denn ich glaube schon, dass hier mitgelesen wird. :shhh:

_________________
Liebe Grüße,
Emilie


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 Betreff des Beitrags: Re: Rainbow Reiki Lizenzierung
BeitragVerfasst: Di, 31.01.2017 14:15 
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Reiki-Kerze
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Registriert: Mo, 13.06.2016 16:12
Beiträge: 46
Wohnort: Bergisches Land
Reiki-System: Usui Reiki Ryoho
Hallo zusammen.
vielleicht macht es Sinn, mal darüber nachzudenken, was denn für die Menschen die Beweggründe sein könnten, sich in ein lizensiertes System zu begeben?!
Ich möchte gerne von meinen persönlichen Erfahrungen mit Lizensierung berichten - auch wenn das System kein Reiki ist.
Es weist aber durchaus Parallelen auf.
Ich habe vor vielen Jahren eine wunderbare Ausbildung genossen, die sehr zu Selbstständigkeit und eigener Entwicklung angeregt hat. Auf dieser Grundlage habe ich jahrelang nebenberuflich gut und freudig gearbeitet, und für mich selbst immer weiter gelernt.
Aber irgendetwas fehlte mir dann noch, ich wollte mehr... dann bin ich auf ein System gestoßen, das ebenfalls lizensiert ist, offenbar aber meiner Lebens-Philosophie und meiner Arbeit so nahe war dass ich das was ich bereits praktizierte, zu einem großen Teil wiederfand.
Das hat mich sehr angesprochen, ich war spontan bereit, eine weitere Ausbildung zu machen und wollte, sie auch finanzieren, obwohl sie nicht billig war und einige Jahre dauerte.
Ich war sicher: wenn es das ist, was ich tun soll, wird es mir gelingen. Und so war es auch.
Das System selbst wirkte schlüssig, durchdacht und auf mich absolut genial.
Was mich jedoch vor allem anzog, war die Idee der "Vernetzung".
Denn genau danach habe ich mich, nach vielen Jahren des Alleingangs und immer wieder des Zugeworfen-Seins auf mich selbst, total gesehnt. Es schien mir eine Erleichterung zu sein, nicht immer alles aus mir selbst heraus zu entwickeln. Ich wollte mich unterstützt fühlen, Gemeinschaft lernen... und das System, mitsamt seinen Hintergründen und Theorien, hat mich total fasziniert, je tiefer ich mich hinein begab.
Es fiel mir leicht, zu lernen und ich war, und bin weiterhin, hochmotiviert und begeistert von den zugrunde liegenden Ideen.
Gleichzeitig bin ich ein kritischer Mensch (ich kann nicht anders...) und so war ich wohl eine engagierte, aber unbequeme Schülerin.
Ich habe sehr viel hinterfragt, den Begründer des Systems kennengelernt, von ihm persönlich gelernt, bin gereist, habe mich vernetzt und die zugrunde liegenden Ideen in mir selbst wiedergefunden. Und auch einige Kritikpunkte, wo mir das System nicht entspricht und ich nicht konform bin.

Seit über 10 Jahren arbeite ich mit dem System. Ich habe es für mich weiterentwickelt, neues ausprobiert, und kann mittlerweile sogar davon leben. Das System, auf dessen Grundlage ich arbeite, ist zwar lizensiert, aber offener als das von Walter Lübeck.

Aber: man lese und stauen, auch hier gibt es Streitigkeiten über die Authentizität des Systems, die bereits bis zum europäischen Gerichtshof gingen… auf Grundlage der Frage: Wer darf dieses System in Deutschland überhaupt so nennen? Wem gehört die "Marke"?
Denn im Gegensatz zu Walters System, ist es bereits weltweit etabliert. Auch in anderen Ländern gibt es bereits weitere „Zweige“, die sich auf der Grundlage entwickelt haben. Und einige davon lizensieren nun wiederum selbst… spannend, finde ich.

Für mich persönlich kommt nun aber der Punkt, wo ich das, was ich in meinem Leben mit den unterschiedlichen Systemen gelernt und praktiziert habe, persönlich weitergeben möchte. Konkret: ich möchte selbst ausbilden.
Für mich entstand die Frage: akzeptiere ich, eine Schule nach den Vorgaben der Lizensierung zu führen?
Ich fühle mich persönlich als über das System hinausgewachsen, obwohl es die wichtigste Grundlage meiner Arbeit ist. Vieles ist dazu gekommen: das Wissen aus meiner ersten Ausbildung, die Praxis der vielfältigen Formen des Tanzes, sowohl inhaltlich als auch motorisch, Jahreskreisrituale, Schamanismus, Persönlichkeitsentwicklung und meine Fähigkeit, über Grenzen hinaus zu denken und zu fühlen.
Deshalb lautet meine Antwort: Nein. Eine Lizensierung schränkt mich in meiner Kreativität ein.
Ja, sie bietet (augenscheinlich) Sicherheit – aber zu welchem Preis? Meine eigene Lebensrealisierung aufgeben? Mich an ein festes Programm halten, das ich nicht selbst entwickelt habe? Für mich geht das nicht.
Ich schätze meine Lehrer/innen sehr und bin zutiefst dankbar für das, was ich von ihnen lernen durfte. Das bedeutet jedoch nicht, keine weitergehenden Fragen zu stellen und nicht irgendwann, wie Kanji so schön schreibt „sich abzunabeln und eigene Wege zu gehen“.
Allerdings verstehe ich heute, warum mich diese Ausbildung, trotz oder sogar wegen der Lizensierung angesprochen hat: Ich glaube, dass es zu den Grundlagen des Mensch-Seins gehört, Gemeinschaft leben zu wollen, sich mit Gleichgesinnten zusammen zu tun, voneinander zu lernen, Unterstützung zu geben und zu bekommen.
Und das verspricht Walter Lübeck, und ich vermute, denjenigen, die ihn nicht in Frage stellen, gibt er das auch: eine Gemeinschaft, die eine Lebensphilosophie teilt und damit die Welt ein Stückchen besser machen möchte. Daran kann ich erst einmal nichts Schlechtes finden. Dann allerdings kommt das Thema: wer gehört zum Rudel und was machen wir mit denen, die nicht dazu gehören? Und hier spaltet sich die Gemeinschaft und fängt an, sich gegenseitig und andere im „Außen“ zu bekriegen. Das wird den Grundlagen und Ideen nicht gerecht und schadet der Gemeinschaft.

Ist menschlich, oder?!

Einen schönen Tag euch allen
Lamia


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 Betreff des Beitrags: Re: Rainbow Reiki Lizenzierung
BeitragVerfasst: Di, 31.01.2017 20:31 
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Reiki-Feuer
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Registriert: Do, 31.05.2012 19:05
Beiträge: 505
Reiki-System: Usui Shiki Ryoho
Lamia hat geschrieben:
Und einige davon lizensieren nun wiederum selbst… spannend, finde ich.


Hallo Lamia,

das ist es doch, weswegen ich das Lizensieren für überflüssig halte.
Egal was man lernt, es folgt erst mal bestimmten Regeln.
Und dann findet man heraus, ob und wie vielleicht etwas anderes zu diesem Gelernten passt.
Und so lehrt jeder dann im Grunde genommen einen "eigenen Stil".

Bei Reiki ist es eben auch so, dass man angibt, wer Reiki von wem gelernt hat (Linie). Damit weiß eigentlich jeder (oder sollte es zumindest), auf wessen Grundgerüst etwas aufgebaut ist bzw. wie viele "Fremdeinflüsse" eventuell schon mit eingebaut wurden.

Und auch im Usui Shiki Ryoho gibt es eine Vernetzung.
Und wenn man bestimmte Regeln, die diesem Stil zueigen sind, verstanden und wertschätzen gelernt hat, empfindet man sie auch gar nicht mehr als Einschränkung.
Diese Einschränkungen werden überwiegend von den Menschen als solche gesehen, die aus dieser Vernetzung herausmöchten bzw. ihr eigenes Netz (mit ihnen selbst an der Spitze) kreieren und die Regeln nicht weiterpraktizieren möchten, mit denen sie offenbar selbst noch die größten Schwierigkeiten haben.

Hinterfragen ist immer gut. Und wenn es denn dann gar nicht passt ... auch gut, dann war es eben nicht das richtige. Aber dann etwas anderes zu machen, den bekannten Namen Reiki aber weiter als Zugpferdchen zu benutzen, ist zwar nicht verboten, aber eben inkonsequent und vielleicht auch nicht ganz authentisch.

Und wenn nun aus der Tatsache heraus, dass WL sowohl seinen Namen als auch den Namen des Stils sowie die Symbole und Namen einer bestimmten Praktik geschützt hat, kann man eben nicht mehr ehrlich sagen ... ich mache x, ich habe gelernt von y, weitere Einflüsse sind a,b,c und so und so bin ich dahin gekommen.

Ich denke, dass jeder zu einem bestimmten Zeitpunkt über seinen Lehrer hinauswachsen kann. Aber dadurch kann der Lehrer dann auch wieder wachsen ... wenn er will. Man kann sich gegenseitig (auch in der Gruppe) tiefer in bestimmte Betrachtungen hineinführen, ohne dass man ständig denken muss, der eine sei besser oder weiter ... Der andere hat halt nur andere (Lebens-)Einflüsse, die sich in seinen Einsichten spiegeln. Und so lernt dann wieder jeder etwas über Dinge, die er ohne die anderen nicht erfahren würde.

LG Kanji


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 Betreff des Beitrags: Re: Rainbow Reiki Lizenzierung
BeitragVerfasst: Mi, 08.02.2017 22:55 
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Reiki-Kerze

Registriert: Mo, 28.11.2016 16:19
Beiträge: 59
Reiki-Verband: ProReiki
Reiki-System: Usui Reiki Ryôhô, Ex-RR, Shingon Reiki
Danke für die Postings, aus denen ich überall etwas zum Nachdenken gefunden habe.

Von der Lizenzierungsordnung von Walter Lübeck sind seit 31.01.2014 Rainbow-Reiki-Seminare betroffen, wie beispielsweise der erste Grad Rainbow Reiki.

Jetzt kann man sich beispielsweise fragen, warum Walter Lübeck aus dem Buddhismus das Medizinbuddha-Mantra in den ersten Grad seines Rainbow Reiki eingebaut hat? Dieses Mantra hat er selber von Mark Hosak erlernt. Es ist außerdem im Reiki Symbole Buch abgedruckt.

Emilie hat geschrieben:
ich würde es mal freundlich formulieren, dass un-bewußt etwas aus anderen Bereichen übernommen wurde. Man speichert ja beim Lesen von Büchern oder bei Teilnahmen vom Seminaren Wissen.


Da fällt mir etwas zum 2. Grad RR ein, in dem es mehrere zusätzliche Symbole gibt, eines davon ist das Medizinbuddha-Symbol. Dieses zusätzlich von Walter integrierte Medizinbuddha-Symbol ist seiner Aussage nach ein Lemurianisches Medizinbuddha-Symbol. Jedoch ist dieses Symbol von ihm nicht vergleichbar, weder von seinem Aussehen noch von seiner Aussprache her, mit dem Original, so wie er es von Mark Hosak gelernt hat und wie es auch im Reiki Symbole Buch steht. Sondern es ist Walters Rückerinnerung oder seine eigene Kreation.

Für mich hat das den Anschein, als würde extra für die Llzenzierung das immer gleiche Schema auftauchen, in dem Walter einen Teil aus einem völlig anderen Kontext herausnimmt und das „lemurianisiert“, also in sein RR-System einbaut und lizenziert, wie beim Medizinbuddha. Das Mantra übernimmt er woanders und tut dazu ein Lemurianisches Symbol (von ihm selber). In dem Moment, wo so ein Schema bei ganz vielen RR-Techniken auffällt, kann es sich nicht mehr wirklich um Unbewusstes übernehmen handeln.

Der allerwichtigste Unterschied bezüglich unbewusstem Übernehmen und ganz bewusster Absicht wird am deutlichsten, wenn man sich anschaut, wie man im Rainbow Reiki beispielsweise das Medizinbuddha-Mantra einweiht.

Statt mit der Einweihung im buddhistischen Kontext zu bleiben, geht er her und nimmt die klassische Usui Reiki Einweihung des ersten Grades, verändert diese, indem er dort einige zusätzliche Dinge mit einbaut. Eine Veränderung ist niemals das Original und es ist auch nicht mehr traditionell.

Für den lizenzierten ersten Grad RR wurde die klassische Usui-Reiki 1. Grad Einweihung verändert, um das Medizinbuddha-Mantra mit einzuweihen.

Für den lizenzierten ersten Grad RR wurde die klassische Usui-Reiki 1. Grad Einweihung ebenso verändert, um das sogenannte lemurianische NK-Symbol zur Lösung von Blockaden mit einzuweihen. Wie im letzten Post schon erwähnt, braucht man das NK-Symbol aber gar nicht, weil Reiki sowieso Blockaden löst.

Das NK-Symbol ist jetzt so genannt lemurianisch und das Medizinbuddha-Mantra ist buddhistisch. Beides behauptet er, sei ein Teil des Rainbow Reiki und beides ist damit ein Teil der Lizenzierungsordnung. Er selbst behauptet ja, dass nur 2% oder 5% Prozent von seinem System noch Usui-Reiki ist. Allerdings behauptet er auch, dass alles andere im Rainbow Reiki sein Geistiges Eigentum und deshalb lizenziert ist.

Hier sieht man jedenfalls auch in der Einweihung, dass es übernommene Dinge gibt. Und dazu frage ich mich schon seit längerem, ob man dann überhaupt noch vom -eigenen- geistigen Eigentum sprechen kann?

Und ob das zulässig ist, das alles als -eigenes- geistiges Eigentum zu lizenzieren?

Liebe Grüße
Dagmar


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 Betreff des Beitrags: Re: Rainbow Reiki Lizenzierung
BeitragVerfasst: Do, 09.02.2017 09:59 
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Reiki-Feuer
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Beiträge: 505
Reiki-System: Usui Shiki Ryoho
Hallöli,

zum Thema "Lizenz" gibt es einige sehr anregende Gedanken im letzten "GlobalReikiWebinar".
Ich habe den link hier eingestellt.

reiki-hilfe-f1/global-reiki-webinars-t9893.html#p210448

Im Übrigen empfehle ich das Buch "Das trügerische Gedächtnis" von Julia Shaw.
Es geht um das interessante Thema, ob Erinnerungen immer richtig sind, wie sie überhaupt im Gehirn entstehen und ob sie nachträglich verändert werden können bzw. ob es möglich ist, sich gar an Dinge zu erinnern, die gar nicht stattgefunden haben. (Die kurze Antwort vorweg: es ist möglich Erinnerungen zu verändern und sich an Dinge zu "erinnern", die nie stattgefunden haben. Dies mal als Anmerkung zu den ganzen lemurischen Geschichten, an die sich da jemand erinnern können will.)

LG Kanji


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 Betreff des Beitrags: Re: Rainbow Reiki Lizenzierung
BeitragVerfasst: Do, 09.02.2017 17:15 
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Reiki-Kerze

Registriert: Mo, 21.11.2016 20:31
Beiträge: 75
Wohnort: Niedersachsen
Dagmar Stier hat geschrieben:

Eine Veränderung ist niemals das Original und es ist auch nicht mehr traditionell.

Er selbst behauptet ja, dass nur 2% oder 5% Prozent von seinem System noch Usui-Reiki ist.


Hallo Dagmar,

dazu noch eine Anmerkung: in der Lizenzordnung steht z. B. auf Seite 11 zum RR-Meister 1. Stufe unter dem Punkt Benennung: "Traditionelles Usui Reiki nach Walter Lübeck 1. Grad. " (auch 2. Grad und 3. Grad Meister/Lehrer).

Für den RR-Meister 2. Stufe steht an gleicher Stelle: "Traditionelles Usui Reiki nach Walter Lübeck mit Rainbow-Reiki Techniken.".

Dafür reichen die 2 % wohl noch, obwohl die Aussage selbst sich ja schon widerspricht - etwas ist entweder traditionell oder nach Walter Lübeck.


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 Betreff des Beitrags: Re: Rainbow Reiki Lizenzierung
BeitragVerfasst: Sa, 11.02.2017 11:53 
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Reiki-Laterne

Registriert: Mo, 13.07.2009 12:55
Beiträge: 109
MonikaMeyer hat geschrieben:
Für den RR-Meister 2. Stufe steht an gleicher Stelle: "Traditionelles Usui Reiki nach Walter Lübeck mit Rainbow-Reiki Techniken.".

Dafür reichen die 2 % wohl noch, obwohl die Aussage selbst sich ja schon widerspricht - etwas ist entweder traditionell oder nach Walter Lübeck.


Hallo Monika,

ist das überhaupt rechtens? Was sagt denn Dein Anwalt dazu? :wink: Bei einer Lizenzierung müssen doch auch die Inhalte geprüft werden. Wenn es so einfach ist, etwas zu lizenzieren, dann kann jeder sagen, dass es seines ist. Ich dachte eigentlich, dass man da irgendwelche Nachweise oder Belege bringen muss. :think:

_________________
Liebe Grüße,
Emilie


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 Betreff des Beitrags: Re: Rainbow Reiki Lizenzierung
BeitragVerfasst: Sa, 11.02.2017 13:33 
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Reiki-Feuer
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Registriert: Do, 31.05.2012 19:05
Beiträge: 505
Reiki-System: Usui Shiki Ryoho
Emilie hat geschrieben:
Bei einer Lizenzierung müssen doch auch die Inhalte geprüft werden. Wenn es so einfach ist, etwas zu lizenzieren, dann kann jeder sagen, dass es seines ist. Ich dachte eigentlich, dass man da irgendwelche Nachweise oder Belege bringen muss. :think:


Hi Emilie,

es geht hier eigentlich um zwei unterschiedliche Rechtsbereiche.
Bei der Lizensierung der Marke RR musste - ganz grob gesagt - nur von WL nur nachgewiesen werden, dass er nichts verwendet, was von anderen bereits geschützt ist.
Würde RR beispielsweise "Aspirin" verwenden, könnte Beyer dagegen angehen.

Bei den Menschen, die dem Lizenzvertrag mit WL zugestimmt haben, geht es um einen Vertrag zwischen jedem dieser einzelnen Menschen und WL.
Dies regelt sich grundsätzlich nach dem BGB. Menschen können fast alles untereinander vertraglich regeln, was nicht gegen die "guten Sitten" oder andere gesetzliche Regelungen verstößt. So zum Beispiel Mietverträge, Eheverträge etc. Bei RR geht es darum, welche Namen unter welchen Bedingungen genutzt werden dürfen.

Nun hat WL sich bestimmte Begriffe schützen lassen und somit dürfen sie nicht mehr von jedermann frei benutzt werden.

Die Ex-RRs könnten sich nun rein theoretisch darauf einigen ihren "künftigen" Stil "Pain-Clown-Reiki" zu nennen und eine bestimmte Technik "Falllallada-Meditation".
Dann wäre es an WL feststellen zu lassen, ob dies eine Verballhornung seines RR ist oder nicht.
Man könnte die Namen aber auch neutraler wählen und die Symbole etwas abwandeln und sich seine Skripte entsprechend neu gestalten.
Wenn das jeder einzelne täte, hätte WL jede Menge zu tun, um jeden einzelnen Stil daraufhin zu überprüfen, ob es weit genug von RR abweicht.

Bei der Klage wird nun gerade offensichtlich geprüft, ob WL die Verträge, die vor dem Lizensierungsprogramm abgeschlossen wurden, nachträglich für "ungültig" erklären lassen kann bzw. die Nutzung bestimmter Namen unterbinden kann), denn diese Verträge wurden ja auch zwischen ihm und einem einzelnen Menschen abgeschlossen - vor der Lizensierung ... insofern hat die erste Instanz ja auch irgendwie geurteilt.

Wenn es dabei bleiben sollte, müsste er eventuell nachträglich all seine Namen wieder ändern, wenn er sich von den RRs abheben will, die dem Lizenzvertrag nicht zugestimmt haben.

Die Inhalte der Lizensierung der Marke interessieren insofern nicht, als dass bei der Lizensierung bereits nachgewiesen werden musste, dass kein anderer derzeit noch einen rechtlichen Schutz verwendeter Techniken innehat.
Sollte es also jemanden geben, der nachweisen kann, dass Techniken verwendet werden, die anderen zugeschrieben werden können (im rechtlichen Sinne, also andere Lizenzen oder Patente), müssten diese Techniken eventuell nachträglich wieder aus RR entfernt werden.

Beim Austritt aus dem Lizenzprogrammvertrag, der ja jederzeit von beiden Seiten her gekündigt werden kann, muss eben nur geguckt werden, ob das Recht die besagten Namen und Techniken zu verwenden vor oder nach Abschluss des Lizenzvertrages erteilt wurde, da es in Deutschland bislang nicht möglich war, nachträglich einseitige Veränderungen an einem Vertrag durchzuführen.

Wie sich das bei denjenigen verhält, die dem Vertrag irgendwann einmal zugestimmt haben, ist wieder eine andere Frage.
Also sind diejenigen, die diesem Lizenzvertrag nie zugestimmt haben wahrscheinlich sogar besser dran als die anderen.

WL hat im Grunde genommen das gemacht, was Versicherungen Bausparverträge oder andere Dienstleister machen: er hat AGBs eingeführt.
Wenn du bei einem Bausparvertrag den neuen AGBs nicht zustimmt, hat die Bausparkasse das Recht, den Vertrag zu kündigen. Du bekommst dein angespartes Geld ausgezahlt und bist den Vertrag dann los ... was ziemlich doof ist, wenn man den Vertrag und auch die Kreditsumme, die dahinter steckt, für irgendwas eingeplant hat, aber ansonsten nicht weiter "schädlich" ist.

Da es in WLs alten Verträgen keine "AGBs" gab, ist die Frage, ob die nun so einfach eingeführt werden können.
Denn anders als bei RR gibt es bei jedem anderen Vertrag bereits zu Beginn eine Klausel, mit der sich der Dienstleister vorbehält, nachträglich die AGBs zu ändern und dieser Klausel hat man bei Vertragsbeginn zugestimmt (sonst schließt der Dienstleister ihn erst gar nicht mit einem ab).
Oder nimm einem Mietvertrag: wenn da von Anfang an drin steht, dass du die Wohnung in renoviertem Zustand zurückzugeben hast, hast du dem zugestimmt. Wenn da nur was von "besenrein" steht, kann der Vermieter nicht einfach irgendwann auf eine Renovierung bestehen.

Die "AGBs" müssen also vor dem Vertragsabschluss schon vorhanden sein. Und ich denke, wenn WL jemandem künftig so einen Vertrag quasi vor der Einweihung unter die Nase hält, könnten schon viele davon Abstand nehmen.
Also Augen auf bei Vertragsabschlüssen. :megagrins:

... und um noch mal den Bogen zu deinem oben zitierten Satz zu schlagen: bei der Lizensierung muss nachgewiesen werden, dass etwas nicht einem anderen zugeschrieben werden kann, nicht dass du es selbst erfunden hast. Das wäre dann wohl eher im Bereich des Patentrechts der Fall. Und RR ist ja nicht patentiert ...
... und von daher ist es auch Quatsch von geistigem Eigentum zu reden, bei einer Lizensierung.

LG Kanji


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