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 Betreff des Beitrags: Re: Reiki ohne Einweihung und Bedeutung der Meisterlinie
BeitragVerfasst: Mo, 03.12.2012 19:31 
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Reiki-Teelicht

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:lol:

Wie gesagt. Forum = Erfahrungsaustausch - Diskutieren ?! :lol:

Deswegen sind wir doch alle hier oder?

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Liebe Grüße Schritte


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiki ohne Einweihung und Bedeutung der Meisterlinie
BeitragVerfasst: Mo, 03.12.2012 21:06 
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Reiki-Feuer
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Hallo Schritte,

ich möchte die auf eine kleine "Unrichtigkeite" hinweisen und dir ansonsten etwas allgemeines zu einer Linie sagen.

Zunächst: ja Usui hat zu Beginn seines Wirkens kostenfrei Reiki gegeben und eingeweiht....bis er dann feststellte, dass die meisten Menschen, bei denen er so verfahren ist, nach kurzer Zeit wieder in der gleichen Pampe hockten, aus der er sie kurz zuvor noch herausgeholt hatte.
Von da an hat es nicht mehr kostenfrei gelehrt, sondern ist anders verfahren.
Und er selbst hat lange gelernt und im Kloster praktiziert, was auch ein wenig Geld gekostet haben dürfte, bevor er Reiki "fand".

Weiter: denfiniere Reiki !
Reiki ist einerseits die universelle Lebensenergie selbst und andererseits wird heute die Methode bzw. das System wie man diese universelle Lebensenergie nutzt, lenkt, spürbar macht auch Reiki genannt.
Du hast recht, wenn du sagtst Reiki (die universelle Lebensenergie) besitzt schon jeder und ist von ihr umgeben und durchdrungen.
Aber nicht jeder weiß diese universelle Lebsnsenergie gut und sinnvoll zu lenken. Sonst gebe es wohl nicht soviel Leid und Durcheinander auf der Welt und zum anderen würde es auch keinen Sinn machen, dieses Lenken lernen zu wollen.
Du erhälst nicht die Universelle Lebensenergie, wenn du dich Einweihen läßt und praktizierst, du erhälst bzw. erlernst eine Methode diese Energie zu nutzen.
Und für diese Lehrtätigkeit gebührt dem Lehrer ein Obulus ( und sollte vorher schon ein bisschen beäugt werden, ob er ein Vorbild sein könnte).
Die Gründe dafür, warum ein Lehrer auf diesen Obulus verzichtet mögen vielfälltig sein, aber bitte verstecke sich niemand dahinter, Usui hätte es so gemacht. Das stimmt, wie bereits erwähnt, nicht.

Sinn einer Meisterlinie:
erst mal ganz pragmatisch: man weiß, was man bekommt.
Also: wenn sich alle z.b. von Phyllis Futumoto eingeweihten Meister treffen würden, dann könnte man mit großer Wahrscheinlichkeit sagen, was auf einem solchen Treffen praktiziert würde und was nicht. Das heißt, es gebe keine allzugroßen Überraschungen, was manch einer zu schätzen weiß.
Bei einem Treffen aller Reikistile, würden sich diese Menschen nun auch z.b. mit RR konfrontiert sehen, was bestimmt nicht schlecht ist, ihnen aber unvertraut. Man müsste einfach nur erts mal ein gemeinsames Prozedere finden, was anderenfalls überflüssig ist.

Die berühmteste Meisterlinie ist die des Papstes.
Und wie wird der gewählt ?
Alle Kardinäle in einem bestimmten Alter einigen sich beim Tod des alten Papstes gemeinsam auch einen neuen Papst, der aus ihren Reihen gewählt wird.
So war es auch noch beim Tod von Frau Takata. Die Mehrzahl der von ihr eingeweihten Meister einigten sich auf ihre Enkelin als ihre Nachfolgerin und nicht auf Frau Webber-Ray.
Und nun hat Phyllis Furumoto selbst das Prinzip der Linie geöffnet und später erkannt, dass das zwar kein guter aber auch ein nicht wieder umkehrbarer Schritt war.

Wie nun jeder mit dieser Situation umgeht...nun ja, das ist umterschiedlich.
Ach übrigens eine weitere Linie ist die deiner eigenen Familie...dein Stammbaum sozusagen, auch das ist eine Linie.
Und die meisten, denen man so ganz nebenbei mal sagen würde "Ach du, übrigens, deine Mutter ist gar nicht deine Mutter, würden sich schleunigst auf die Suche nach derselben begeben.
Nun...das ist vielleicht doch noch eine Nummer heftiger als eine Einweihungslinie, aber vielleicht bringt es dir näher, warum einigen ihre Linie wichtig ist.

Meine Meister waren wirkliche Vorbilder für mich, mit denen ich mich auch heute noch verbunden fühle. Ich habe nicht mal so nebenbei irggenwoher eine Einweihung erhalten, die genausogut "irgendwer" vorgenommen haben könnte.
Und mir ist es das eben auch wert.
Wenn dir das egal ist, ok...soll mir recht sein. Bei meiner Linie geht es um mich und meine Verbindungen und bei deiner um dich und deine.

LG Kanji


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiki ohne Einweihung und Bedeutung der Meisterlinie
BeitragVerfasst: Mo, 03.12.2012 23:42 
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reiki-kanji hat geschrieben:
Zunächst: ja Usui hat zu Beginn seines Wirkens kostenfrei Reiki gegeben und eingeweiht....bis er dann feststellte, dass die meisten Menschen, bei denen er so verfahren ist, nach kurzer Zeit wieder in der gleichen Pampe hockten, aus der er sie kurz zuvor noch herausgeholt hatte.
Von da an hat es nicht mehr kostenfrei gelehrt, sondern ist anders verfahren.

Dies ist ein Teil der "Bettler-Episode" aus der Reiki-Legende und sicherlich lehrreich aber falsch. Zumindest was die Ausbildung anging, gibt es uralte Dokumente, die zeigen, dass Usui sich die Ausbildung hat teuer bezahlen lassen. Gratis gab es bei der Ausbildung meines Wissens nie. Während er nach dem Kanto-Erdbebens vielen Hilfsbedürftigen durch Behandlung kostenfrei geholfen zu haben scheint.

@Schritte: Ich habe während meines Studiums der Sozialpädagogik den ersten Grad gemacht und selbst bezahlt - ich habe mir mein ganzes Studium sowie solche Sachen wie Reiki durch studienbegleitende Honorartätigkeiten in Kinder- und Jugendarbeit, Behindertenarbeit etc. finanziert. Den zweiten Grad dann durch mein Gehalt während des Anerkennungsjahres. Da geht also schon was, wenn man will...

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 Betreff des Beitrags: Re: Reiki ohne Einweihung und Bedeutung der Meisterlinie
BeitragVerfasst: Di, 04.12.2012 15:02 
@Schritte

Wenn es Dir weiterhilft, da Du, wie Du schreibst am "Erfahrungsaustausch" interessiert bist:

Die Erfahrung lehrt, dass immer wieder jemand kommt, der glaubt, dass er bei einer Einweihung für Reiki im Sinne von "für die Energie Reiki" zahlt. Es mag sein, dass Meister da draußen rumlaufen, denen man das so gesagt hat und die auch glauben, dass es so ist. So ist es aber nicht. Ich kann Dir nichts verkaufen was mir nicht gehört. Reiki gehört allen. Da hast Du völlig recht und es ist auch für alle da. Aber wenn Du wissen willst, wie das System funktioniert, mit dem z.B. ich mit dieser Energie Umgang pflege, dann willst Du, dass ich Zeit und Energie von mir in Dich investiere. Und das kost was. Zumindest bei mir. Denn auch ich habe eine Wertschätzung mir selbst gegenüber. Während ich mich nämlich mit Dir befasse, könnte ich auch was anderes tun um z.B. meinen Lebensunterhalt zu bestreiten oder es mir einfach nur gemütlich machen und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Das ist denke ich verständlich, oder? Die Einweihungen sind damit zwangsläufig in diese "Lehrinhalte" eingebettet. Weil Du ohne mit der restlichen Theorie, im Falle des Systems Reiki, nicht weit kommst. Sie gehören praktisch untrennbar dazu.

Jemand anders zu bemühen, für mich etwas zu tun, bedeutet für mich aus persönlichem Selbstverständnis heraus, dass ich demjenigen meine Wertschätzung dafür zeige und wenn diese Wertschätzung zu zeigen im fraglichen Fall über Geld, das ich dafür zahle erfolgt, dann zeige ich meine Wertschätzung eben so. Damit habe ich keinerlei Problem, denn es ist, ohne hier spirituellen Firlefanz bemühen zu müssen, einfach eine Frage des Anstandes. Eine Frage dessen, wie man miteinander umgehen sollte, wenn man in geschäftliche Beziehungen tritt und das tut man in diesem Fall zwar nicht ausschließlich, aber eben auch.

Wenn Deine Lehrerin entschieden hat Dich kostenlos einzuweihen, dann ist das ihre Entscheidung. Die hat sie gefällt und die geht mich nichts an. Sie wird ihre, für sie wichtigen und sicher auch für sie richtigen Gründe dafür gehabt haben.

Wo Du also mit der von Dir genannten Diskussion hier hinwillst ist mir demnach nicht ganz klar. Denn, Du schreibst ja, dass Du, so wie es bei Dir ist, zufrieden bist. Wenn ich ein Auto fahre und damit zufrieden bin, dann interessieren mich die Argumente eines anderen nicht, der damit vielleicht nicht zufrieden ist. Selbst wenn es den Part betrifft, dass er nicht damit zu frieden ist, dass ich zufrieden bin. Das ist zwar dann bedauerlich für ihn, aber für mich völlig uninteressant und bedeutungslos.

Was die Linie angeht. Die hat ihren Sinn und der besteht schon mal darin, dass nachvollziehbar wird, wen Du vor Dir hast. Auch für Dich selber. Wenn u.a. Zweifel an der Integrität eines Lehrers bestehen, dann ist es über die Linie durchaus möglich herauszufinden, ob er die von ihm angegebene Ausbildung durchlaufen hat, oder ob er irgendwas zusammenfantasiert. Da Dir ja, wie Du in einem anderen Thread geschreiben hast Professionalität sehr wichtig ist, dürfte Dir auch klar sein, dass eine nachvollziehbare Meisterline mit Namen die es wirklich gibt u. gab, diese Professionalität eher stützt als untergräbt.

Gruß Jo


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiki ohne Einweihung und Bedeutung der Meisterlinie
BeitragVerfasst: Di, 04.12.2012 15:28 
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@ Jo: :applaus: :applaus: :applaus:

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 Betreff des Beitrags: Re: Reiki ohne Einweihung und Bedeutung der Meisterlinie
BeitragVerfasst: Di, 04.12.2012 16:09 
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Grundsätzlich galt mein Interesse der Meisterlinie und warum sie wichtig ist oder eben auch nicht :-). Darüber habe ich jetzt das ein oder andere Erfahren. Und konnte auch nochmal einen neuen Blick darauf bekommen.

Zum meiner finanziellen Situation, wie gesagt, ich werde hier keine Kostenrechnung aufstellen, aber wenn ich mehr als das selbstgemachte Geschenk hätte investieren können, hätte ich es getan.

Zu Usui, habe ich es in Erinnerung, dass er sich Reiki nicht hat bezahlen lassen, weil die Menschen irgendwann immer wieder mit den gleichen Problemen auftauchten. Er hat aus diesem Grund irgendwann die Lebensregeln entwickelt :-)

Nun und zur Diskussion. Niemand ist gezwungen sich zu beteiligen wenn er nicht möchte oder sie für unwichtig hält :-). Das ist doch schön oder? :-)

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Liebe Grüße Schritte


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiki ohne Einweihung und Bedeutung der Meisterlinie
BeitragVerfasst: Di, 04.12.2012 18:22 
Schritte hat geschrieben:
Nun und zur Diskussion. Niemand ist gezwungen sich zu beteiligen wenn er nicht möchte oder sie für unwichtig hält :-). Das ist doch schön oder? :-)


Das ist korrekt, eine Antwort auf meine "Frage" ist es nicht. 8)

Dass Dein Hauptinteresse der Meisterlinie galt war nicht ganz so offensichtlich, aber da sehen wir ja jetzt klar :wink: .

Gruß Jo


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiki ohne Einweihung und Bedeutung der Meisterlinie
BeitragVerfasst: Di, 04.12.2012 23:49 
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Spiralfrau hat geschrieben:
@ Jo: :applaus: :applaus: :applaus:

Ich schließe mich an.

Jo, würde mich freuen, wenn wir uns nächstes Jahr auf der Convention mal unterhalten könnten :) Kannst mir gern eine PM schicken.

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 Betreff des Beitrags: Re: Reiki ohne Einweihung und Bedeutung der Meisterlinie
BeitragVerfasst: Sa, 27.07.2013 15:47 
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Sister Jackhammer hat geschrieben:
Du hast dafür kein Geld bezahlt, wie deine Meisterin ja auch nicht. Dann zahlst du eben diese karmsiche Last anders ab, diese Entscheidung hast du eben getroffen und wirst damit leben - Schulden dieser Art werden nie gestrichen, bevor sie nicht gänzlich bezahlt werden.


Also ich finde es schon schräg in diesem Fall von karmischer Last zu schreiben. Wobei es ja auch nicht bei den Einweihungen um die Bezahlung für Reiki geht, sondern für die Zeit einschließlich Raum für den Kurs und evtl. Verpflegung. Und Bezahlung kann ja auf viele verschiedene Arten stattfinden. Wenn ein Lehrer Reiki gratis weitergeben möchte, finde ich das sehr schön. Es deckt sich mit meiner Meinung, etwas vom Universum Gegebenes sollten wir nicht berechnen. Wer aber seinen Lebensunterhalt als Meister und Lehrer damit bestreitet, Reikischüler auszubilden, will selbstverständlich seine Auslagen vergütet bekommen.

Bezüglich der Meisterlinie ist es mir völlig egal, auf welche " Ahnenreihe " ich zurückblicken kann.
lg yinyang

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 Betreff des Beitrags: Re: Reiki ohne Einweihung und Bedeutung der Meisterlinie
BeitragVerfasst: So, 28.07.2013 09:56 
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Reiki-Feuer
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yinyang hat geschrieben:
Sister Jackhammer hat geschrieben:
Du hast dafür kein Geld bezahlt, wie deine Meisterin ja auch nicht. Dann zahlst du eben diese karmsiche Last anders ab, diese Entscheidung hast du eben getroffen und wirst damit leben - Schulden dieser Art werden nie gestrichen, bevor sie nicht gänzlich bezahlt werden.


Und Bezahlung kann ja auf viele verschiedene Arten stattfinden. Wenn ein Lehrer Reiki gratis weitergeben möchte, finde ich das sehr schön.

Wer aber seinen Lebensunterhalt als Meister und Lehrer damit bestreitet, Reikischüler auszubilden, will selbstverständlich seine Auslagen vergütet bekommen.

Bezüglich der Meisterlinie ist es mir völlig egal, auf welche " Ahnenreihe " ich zurückblicken kann.
lg yinyang



Hallo YingYang,

ich habe deinen Post mal etwas "aufgegliedert".

Zum ersten Satz: das ist genau das Argument derjenigen, die eine bestimmte Summe für etwas nicht bezahlen können oder wollen, aber dennoch in den "Genuß" dieser Sache kommen wollen. (Und dabei ist es recht egal um welche Sache es sich handelt.)
Bei Geschenken besteht stets die Möglichkeit, dass der Schenkende etwas erwartet, von dem du gar nicht weißt, was es sein könnte. Und nach Jahren kommt dieser Schenkende dann an und sagt: "Ich habe dir damals etwas geschenkt und nun erwarte ich, dass du mir etwas schenkst." Stell dir nur mal vor, du würdest mit Reiki später gut deinen Lebensumnterhalt verdienen und der dich umsonst einweihende Meister steckt finanziell in der Patsche (weil er immer umsonst eingeweiht hat) und kommt nun ständig an und "neidet" dir deinen Erfolg und nölt dich voll, dass du ihm noch was schuldig seist.
Daher: den Preis lieber gleich und voll bezahlen so bleibt keiner keinem etwas schuldig.

Zum zweiten Satz: ob jemand seine Auslagen vergütet bekommt, entscheidet nicht der "Kunde", sondern derjenige, der eine Dienstleistung anbietet. Und zwar unabhängig davon, ob er seinen Lebensunterhalt damit verdient oder nicht.
Wenn ich eine Dienstleistung anbiete, bin ich dem Kunden keine Rechenschaft für meine Preise schuldig, egal ob ich haupt- oder nebenberuflich agiere.
Mach dir bitte bewußt, dass es ja der Kunde ist, der etwas will/möchte.

Zum dritten Satz: die Linie bedeutet im eigentlichen Sinn: ich habe etwas von diesem Menschen gelernt, der hat es wiederum von jenem gelernt, jener wiederum von solchem...und so weiter.
Sie beschreibt, wer "sein Handwerk" von wem gelernt hat.
Anfangs ist die Linie auch noch gar nicht sooo wichtig. Man lernt Reiki -erster Grad - bei einem Meister. Spätestens jedoch wenn man selbst Meister werden möchte (und zu diesem Zeitpunkt hat man ja schon einiges an Informationen mehr, als zu Beginn), sollte man sich Gedanken machen, von wem man zum Meister eingeweiht werden möchte.
Dann stellen sich Fragen dahingehend, mit welchen Regeln und Vorstellungen man konform geht und ob Werte überein stimmen.

Wenn jemand sagt, die Linie sie ihm egal, dann kann das meiner Meinung nach zweierlei bedeuten. Entweder er hat den Sinn und zweck einer Linie noch nicht ganz verstanden...das ist nicht schlimm, da kann man lernen.
Oder sie ist im tatsächlich egal, was dann wiederum heißt, derjenige möchte einfach nur den Meistertitel haben, egal was oder wer dahintersteckt...und das ist schade.

LG Kanji


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