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 Betreff des Beitrags: Re: Verhältnis Reiki - Person und Lehre Jesu
BeitragVerfasst: Fr, 21.11.2014 20:43 
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Reiki-Feuer
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Gerde hat geschrieben:
wir haben ein sehr unterschiedliches Verständnis von Energie,
bzw. haben unterschiedliche Perspektiven. Deine scheint naturwissenschaftlich zu sein.
Diese kenne ich zwar, denke aber, dass es noch andere Formen gibt.


Hallo Gerde,

erst mal gute Besserung für deinen Arm.
Vielleicht kannst du mir, wenn der Arm wieder besser ist, diese "andere Form" etwas näher erklären.

Ich denke, wenn "Kanji" mal nicht mehr ist, geht "Kanji" recht schnell in`s Nirwana ein, allerdings bleiben bestimmte energetische Informatinen hier. Und wenn irgendwann jemand geboren wird, der genau für diese Informationen zugänglich ist, wäre das auch so eine "Art" Wiedergeburg von "Kanji".

LG Kanji :megagrins:


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhältnis Reiki - Person und Lehre Jesu
BeitragVerfasst: Mi, 26.11.2014 12:13 
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Reiki-Kerze

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Hallo Kanji,

danke für Deine Besserungswünsche, der Arm ist wieder halbwegs funktionstüchtig
Diese "andere Form" der Energie näher zu erklären ist insofern erst mal schwierig,
weil ich mir selber noch nie so richtig überlegt habe, was das denn sein soll.
Danke für die Frage, mit ihr kann ich mir auch selber etwas klarer werden.

Eine Energie jenseits der naturwissenschaftlich definierten Energien, die z.B. bewirken kann,
- dass die Intuition ein Problem löst, dem mit logischem Denken nicht beizukommen war,
- dass eine Idee genau zur passenden Zeit auftaucht,
- dass einem die Person mit den passenden Fähigkeiten zum ersten mal begegnet,
die für die gerade dann anstehende persönliche Weiterentwicklung, für ein wichtiges Projekt, ... ideal passt
- dass einem ein Zufall zu fällt
- dass ein inneres Geschehen im Äußeren gespiegelt wird
- . . .

Es ist eine Art "göttliche" Energie . . .
eine Energie, um die man bitten kann,
über die man aber nie nach eigenem Gutdünken verfügen kann.

Oder, um noch mal auf Jesus zurückzukommen:
die es z.B. dem seligen Barmherzigen ermöglicht, barmherzig zu sein.

Ich dachte immer, "Kanji" kann nur ins Nirwana gehen, also aus dem Kreislauf der Wiedergeburten ausscheiden, wenn es keine Anhaftungen "Kanjis" an die Welt mehr gibt ?
Die dann also nicht mehr existierenden Energierest-Anhaftungen kann auch keiner mehr aufnehmen. So kann "Kanji" nicht wieder in den Kreislauf der Wiedergeburten gezogen werden. :( oder :D ? Der nirwanische Kanji kann aber selbst entscheiden, freiwillig in den leidvollen Kreislauf der Wiedergeburten einzutreten, um vielleicht jemandem zu helfen :engel:

So, jetzt ist wieder Kühlen angebracht . . .

Liebe Grüße, Gerde


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhältnis Reiki - Person und Lehre Jesu
BeitragVerfasst: Fr, 28.11.2014 18:52 
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Reiki-Feuer
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Gerde hat geschrieben:
Ich dachte immer, "Kanji" kann nur ins Nirwana gehen, also aus dem Kreislauf der Wiedergeburten ausscheiden, wenn es keine Anhaftungen "Kanjis" an die Welt mehr gibt ?
Die dann also nicht mehr existierenden Energierest-Anhaftungen kann auch keiner mehr aufnehmen. So kann "Kanji" nicht wieder in den Kreislauf der Wiedergeburten gezogen werden. :( oder :D ? Der nirwanische Kanji kann aber selbst entscheiden, freiwillig in den leidvollen Kreislauf der Wiedergeburten einzutreten, um vielleicht jemandem zu helfen :engel:


Hallo Gerde,

das mit dem Anhaften ist eine interessante Sache.
Hmmm... ich denke, wenn Kanji in einem nirwanischen Zustand weilt, haftet Kanji an nichts an.
Es könnten jedoch andere an Kanji anhaften.

Will heißen: wenn Kanji in einem tiefen meditativen Zustand ist oder wenn Kanji gestorben ist, haftet Kanji an nichts an.
Du oder andere könnten an Kanji denken, sich an Kanji erinnern oder über Kanji sprechen, dann haften andere an Kanji an und Kanji-Informationen sind noch "in Umlauf".

Ich habe mich schon sehr oft gefragt, ob die Bedeutung des Wortes Wiedergeburt auch bedeuten könnte, dass man aus einem tiefen Schlaf oder meditativen Zustand wieder in den "aktiven Normalzustand" zurückkehrt. Sozusagen das Wiederkehren aus einem zutiefst insichgekehrten Zustands in einen nach außen gerichteten.
Das würde erklären, warum der Buddha sagte, er habe nach seinem Erwachen auf seine tausende von Leben zurückblicken können.

Schlaf und Meditation wären dann Nirwana-Zustände aus denen man aus freien Stücken zurückkehren könnte, um anderen zu zeigen, wie sie dahin kommen.
Der Tod wäre dann das endgültige Nirwana, aus dem man nicht mehr zurückkommen kann.

Viele Menschen scheinen das Wort Wiedergeburt sehr "materialistisch" und wörtlich zu nehmen.

Wenn man aber eine Lehre immer wortgetreu weitergibt, bleibt die Information - auch über den Urheber dieser Lehre - erhalten.
In ihren Lehren leben Jesus oder Buddha weiter ... und auch sonst jeder, denn jeder hat seiner Um- und Nachwelt ja etwas hinterlassen.

Eine weitere Frage, die mich beschäftigt, ist die, ob Jesus am Kreuz tatsächlich gestorben ist oder ob es sich dabei auch um eine Art Metapher handeln könnte.
Also wenn er nur in eine Art Koma gefallen wäre....

Hmmm ?

LG Kanji


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhältnis Reiki - Person und Lehre Jesu
BeitragVerfasst: So, 07.12.2014 15:23 
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Reiki-Kerze

Registriert: So, 09.11.2014 10:18
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Reiki-System: Usui-Reiki III, Lehrerin
Hallo Kanji
sorry, habe mich lange nicht mehr gemeldet. Mittwoch bis Freitag waren meine Einweihungstage für den 2. Grad, das mag als Erklärung genügen . . .

Du meintest, dass "Kanji" ohne Anhaftung im Nirwana sein könne,
andere aber noch an ihm anhaften könnten.
Anhaftung ist aber doch immer etwas Gegenseitiges, oder?
Wenn z.B. ein Zettel an meinen Unterlagen haftet . . .
könnte man das auch, andere sprachliche Konventionen vorausgesetzt,
umgekehrt sagen: die Unterlagen haften am Zettel oder sie haften aneinander.

Ist das "In-Umlauf-Sein" von Kanji-Informationen das Gleiche wie anhaften ?

Biblisch betrachtet ist das zutiefst In-sich-gekehrt-Sein das Charakteristikum des Todes.
Klar, denn in diesem Zustand hätte man keinen Kontakt mehr zu Gott und das ist identisch mit Tot-sein.

Nach Deinen Überlegungen, würde man jeden morgen wiedergeboren?
Meinte Buddha mit dem "nach meinem Erwachen" das alltägliche Erwachen am Morgen,
oder meinte er damit den Zustand der Erleuchtung ?

Schlaf als Nirwana-Zustand aus dem man aus freien Stücken zurückkehren kann,
um anderen zu zeigen, wie sie dahin kommen ?
1. Wenn das, was ich manchmal im Schlaf erlebe, Nirwana ist, will ich da nicht hin.
2. Ich soll den anderen zeigen, wie man schläft ?
Gut, der Schlaf wird auch "kleiner Bruder des Todes" genannt, aber nirwanischer Zustand ?

Wenn man eine Lehre immer wortgetreu weitergibt, bleibt die Information
- auch über den Urheber ... - erhalten. In ihren Lehren leben Jesus oder Buddha weiter ...

Stimmt, w e n n . . .
In der Bibel stehen nur extrem wenige authentische Jesusworte - und die sind noch unsicher.

Stell Dir das, was wir über Usui wissen würden vor,
wenn er selbst nichts aufgeschrieben hätte
und die ersten Schüler erst gute 50 Jahre später aus dem Gedächtnis etwas notiert hätten
mit der Absicht, Usui als Messias, Gottes Sohn ... darzustellen.
Was dabei herauskommt übersetzt in zunächst 2 andere Sprachen,
von jemanden, dessen Gemeinde diese Sprachen spricht, aber nicht die Originalsprache.
Die originale Niederschrift des ersten Autors ist längst verloren gegangen.
Was weißt du dann wirklich über die Lehre Usuis ?

Pack noch mal 2000 Jahre Geschichte drauf,
dann bist Du bei dem, was wir wirklich über Jesus wissen.

Ohne Jesu realen ganzheitlichen und damit auch körperlichen Tod (mit Nulllinie)
und die darauffolgende Auferstehung
könnte man das ganze danach entstandene Christentum knicken.

Für mich ist die Frage, ob er real am Kreuz gestorben ist nicht so wichtig,
denn gestorben ist er auf jeden Fall irgendwann.

Wichtiger ist mir die Frage, was es mit der Auferstehung auf sich hatte .
Die Frauen am Grab haben etwas und jemanden gesehen und gehört.
Später haben die Männer auch etwas und jemanden wahrgenommen.
Sie haben Veränderungen an sich erlebt (Pfingsten)
Das alles haben die ersten Christen interpretiert und weitererzählt.

Wenn man die Interpretation weglässt: was oder wen haben sie wirklich wahrgenommen ?

Liebe Grüße, Gerde


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhältnis Reiki - Person und Lehre Jesu
BeitragVerfasst: So, 07.12.2014 17:46 
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Reiki-Feuer
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Reiki-System: Usui Shiki Ryoho
Hallo Gerde,

erst mal herzlichen Glückwunsch zum zweiten Grad.

Nun zum Anhaften.
Was du mit dem Zettel beschreibst ist ja schon ein sehr materielles Anhaften.
Wie sieht es mit geistigem Anhaften aus ? Eigentlich ist es doch genau das, wovon der Buddha sprach.
Ich denke, dass es dieses Anhaften durchaus auch einseitig geben kann.

Nehmen wir mal an, ein Paar trennt sich, wobei der eine Partner dies unbedingt möchte, der andere aber nicht. Der eine Partner geht dann vielleicht auch sehr schnell wieder eine Beziehung mit einem anderen Menschen ein, wohingegen der andere noch lange unter der Trennung leidet und sich - trotz allem - den alten Partner zurückwünscht und ihn somit im Geiste nicht losläßt.
Der Mensch, der sich dem neuen Partner widmet und kaum mehr an den alten denkt, haftet geistig nicht an. Derjenige, der lange lange hinterhertrauert, haftet geistig an.

Zu diesem geistigen Anhaften braucht man ein körperliches Mittel - sprich, das Gehirn. Dort laufen all die geisigen Prozesse ab.
Wenn "Kanji" also irgendwann einmal stirbt, stellt dieses Organ seine Funktion ein und löst nach einer Weile auf. Somit kann "Kanji" nicht mehr an etwas anhaften. Es können aber immer noch andere Menschen eine Weile lang an Kanji anhaften z.B. indem sie trauern und sich Kanji zurückwünschen.

Die Nirwana-Zustände ... nun ich denke, es könnte tatsächlich drei davon geben.
Tiefe Meditation, Schlaf und Tod.
Ein Mensch, der weiß, wie er sich ganz lange in dem Zustand der tiefen Meditation halten kann, kehrt aus diesem Zustand zurück um andere zu lehren, wie sie selbst auch diesen Zustand erreichen können. Das ist es, was viele spirutuelle Lehrer tun.
Ich denke nicht, dass die Bereiche Schlaf oder Tod gemeint sind, die vermittelt werden, wobei einige buddhistische Lehren sich bemühen, ein friedliches Sterben zu vermitteln. Aber Tod und Sterben sind nicht dasselbe.

Hinsichtlich dessen, was wir über Jesus wissen, gebe ich dir voll und ganz recht. Und über die Wege, wie dieses "Wissen" weitergegeben wurde auch.
In einer Zeit der Bücher oder des Internets ist es mit Sicherheit leichter, etwas über das Leben oder die Lehre einer bestimmten Person zu hinterlassen als es zu Zeiten Jesu war.

Du schreibst, es sei dir nicht so wichtig, wann bzw. unter welchen Umständen Jesus zu Tode kam, weil er ja irgendwann letztendlich gestorben ist.
Was, wenn er nicht zu dem angenommenen Zeitpunkt - also im Alter von ca. Mitte dreißig - gestorben ist und - wie auch immer - die Gelegenheit hatte, die Gegend zu verlassen. Vielleicht lag er nie in diesem Grab, weil er da nie betattet wurde....
Und seine Jünger folgten ihm einfach ... außer Judas natürlich ... und sie lebten noch eine ganze Weile und hatten Zeit an eiem anderen Ort weiterzulehren oder auch nur selbst diese Geschichte ihrem Gusto nach aufzuschreiben.

Ja...das ganze Christentum fußt auf bestimmten Annahmen und Berichten, aber müssen die richtig sein. Viel wichtiger ist doch der Inhalt der christlichen Lehre und nicht unbedingt, dass Jesus genau so gelebt und das erlebt hat, was hinterher aufgeschrieben wurde.

Es gibt eine Film den Mel Gibson produziert hat mit dem Namen "Die Passion Christi". Im Film wird die ganze Zeit aramäisch gesprochen und es werden die Untertitel eingeblendet. Dieser Film mutet sehr authentisch an, sehr grausam, blutig, nix für zarte Gemüter. Aber all dies Weiche und Liebe, das man aus anderen Jesus-Filmen kennt, gibt es da nicht. Und Mel Gibson ist bekennender Christ.....

Das interessante am Buddhismus ist ja, dass es da keinen Gott gibt, sondern der Geist erforscht wird ... mit den jederman zur Verfügung stehenden Mitteln. Buddha selbst sagte, man solle nicht irgendetwas glauben, was man nicht nachvollziehen kann, nur weil es einem von einer (vermeintlichen) Autorität erzählt wurde.

Und da schließt sich dann der Ring auch zu Reiki für mich. Es können beim Reiki selbst bestimmte Erfahrungen gemacht werden, wenn man konsequent "übt". Die Schwierigkeit ist stets der eigene Geist, der nach Neuem und nach Abwechslung verlangt. Wenn er das mal eine Weile nicht bekommt, tun sich interessante Dinge auf.

LG Kanji


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhältnis Reiki - Person und Lehre Jesu
BeitragVerfasst: So, 07.12.2014 19:28 
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Reiki-Fackel
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Registriert: So, 05.09.2004 14:52
Beiträge: 384
Wohnort: Großraum Stuttgart
Hallo zusammen,
die Frage ist, ob wir überhaupt Energie übertragen müssen. Denn die Energie ist ja schon da, vielleicht nur nicht im vollen Ausdruck.
Also in jedem Menschen ist die göttliche Seele, von der wir ein Teilaspekt sind.
Für mich gibt es nur eine Seele, ein Gott eine Energie, das was im Himmel ist (Rei) drückt sich in dem was unten ist (ki) also im Menschen aus. Es ist ein und dasselbe Leben, die ein und dieselbe Seele oder Göttliche, dass sich in uns ausdrückt.
Damit ist alles im Menschen bereits vorhanden, Energie, Gott, das Leben, egal wir wir das nennen mögen.
Wir müssen das Göttliche im Menschen nicht unterstützen, denn es ist bereits vollkommen und in Hallo zusammen,
die Frage ist, ob wir überhaupt Energie übertragen müssen. Denn die Energie ist ja schon da, vielleicht nur nicht im vollen Ausdruck.
Also in jedem Menschen ist die göttliche Seele, von der wir ein Teilaspekt sind.
Für mich gibt es nur eine Seele, ein Gott eine Energie, das was im Himmel ist (Rei) drückt sich in dem was unten ist (ki) also im Menschen aus. Es ist ein und dasselbe Leben, die ein und dieselbe Seele oder Göttliche, dass sich in uns ausdrückt.
Damit ist alles im Menschen bereits vorhanden, Energie, Gott, das Leben, egal wie wir das nennen mögen.
Wir müssen das Göttliche im Menschen nicht unterstützen, denn es ist bereits vollkommen und in Vollkommenheit vorhanden und drückt sich als fülle aus, sofern wir es nicht hindern.
Denn das Göttliche in uns ist bereits Fülle, denn es kann nichts anderes sein. Die Frage ist also, wie können wir den Menschen darin unterstützen, dass wir ganz zum Ausdruck kommen.
Letztlich müssen wir uns nur als das erkennen was wir bereits sind. Es genügt im anderen das Göttliche das bereits da ist und die Fülle das es ausdrückt zu erkennen und anzuerkennen.
Dem anderen, das den Menschen daran hindert ganz zu sein, sollten wir als Täuschung erkennen, dann geben wir dem keine Macht.
In der Bibel heißt es auch: Da wo Gott ist, ist heiliges Land. Und das ist bereits das Paradies, also die Fülle. Die Fülle ist also im Menschen, denn wir sind die Fülle.
Wenn wir überhaupt Reiki als Energieübertragung sehen wollen, dann in der Hinsicht, dass wir vielleicht versuchen, dass was uns daran hindert die Fülle zuzulassen, aufzubrechen und zu beseitigen. Letztlich genügt es aber nur das Göttliche das wir sind vollkommen anzuerkennen. Wenn wir das Volkommen tun, dann wird das, was uns hindert, keinen Platz mehr in unserem Leben haben und weichen müssen. Denn neben Gott sollen wir keine anderen Götter haben. Die anderen Götter sind die Illusionen von Krankheit usw.
Dann haben diese keinen Platz mehr im heiligen Land Gottes, das unser Leben ist.
Letzlich ist das eine Frage des Bewusstseins. Wenn unser Bewusstsein vollkommen mit dem Wissen und der Wahrheit erfüllt ist, dass wir nur Gott als unser eigenes Wesen anerkennen, dann hat nichts anderes mehr Platz und wir weichen.
Ich glaube, dass Jesus sich dessen bewusst war und dann mussten die Menschen ihn nur berühren und erkannten und anerkannten diese Wahrheit für sich.
Der Glaube der sie geheilt hat war dann vielleicht letztlich das erkennen und anerkennen und Bewusstsein, dass nicht anderes Platz in Ihrem Leben hat, als sie selbst, als ein Teil des göttlichen Ausdruckes.
Denn ich und er Vater sind EINS. REI und KI sind eins. Ja, die eine Seele die im Himmel und auf Erden in uns ist.
Liebe Grüße

Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhältnis Reiki - Person und Lehre Jesu
BeitragVerfasst: Fr, 12.12.2014 19:45 
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Reiki-Teelicht
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Registriert: Mo, 08.12.2014 12:14
Beiträge: 14
Hallo zusammen,

ich bin neu hier, und habe mit Aufmerksamkeit das Theam dieses Threads gelesen. Darum möchte ich mich in die Diskussion einklinken. Vor 18 Jahren habe ich den ersten REKI-Grad gemacht, dann aber bereits nach wenigen Monaten damit aufgehört. Der Grund: ich konnte diese Praxis (nach intensiver Prüfung) nicht mit meinem christlichen Glauben vereinbaren und veantworten.

Heute sehe ich das etwas gelassener, weshalb ich mit dem Gedanken spiele, mich noch einmal mit REKI zu befassen um es auch zu praktizieren. Die kritischen Fragen von damals sind allerdings noch da. Ich habe sie bei meinen alten Aufzeichnungen gefunden, und möchte die hier gerne zur Diskussion stellen in der Hoffnung, eine erneuerte, vielleicht erweiterte Einstellung zu REKI zu gewinnen. Im folgenden posting kommen jetzt die Fragen, um die es mir geht.

Danke im Voraus, für eure Beiträge!
Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhältnis Reiki - Person und Lehre Jesu
BeitragVerfasst: Fr, 12.12.2014 19:53 
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Reiki-Teelicht
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Registriert: Mo, 08.12.2014 12:14
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Kritische Beurteilung von REIKI aus christlicher Sicht / 1997


A. Zur Einweihung:

Die Einweihung in die verschiedenen Grade gilt beim REIKI als Voraussetzung zur Befreiung der sieben Haupt-Chakra-Kanäle von Blockaden. Ohne diese Einweihung kann niemand die heilende "Lichtenergie" in reiner Form durch seine Hände weiterleiten. Für den Christen ergeben sich hieraus folgende Fragen:

1. Muss jemand, der "heilen will wie Jesus", sich erst einer REIKI-Einweihung unterziehen?

2. Das, was die REIKI-Lehre unter "universaler Lebensenergie" versteht, muss - unter dem Vorzeichen einer christlichen Aneignung der REIKI-Methode - mit dem Heiligen Geist identifiziert werden.

- Die Kirche hat eine eigene, jahrtausende alte Tradition an Initiationsriten. Sie vermittelt den Heiligen Geist primär durch die Sakramente. Müssten diese nicht die gleiche Wirkung hervorbringen wie REKI, als da sind: Lösung von Blockaden, Verbindung mit der universalen Energie (- Heiliger Geist), ungehinderter Energiefluß und deren Weiterleitung durch die Hände?

- Ist es recht, wenn eine Christ diese o.g. heilende Energie anstatt in den Initiationsriten der eigenen Religion, in denen einer anderen, nicht-christlichen Tradition sucht?

3. Gültigkeit und Wirksamkeit einer Einweihung (wie auch der REKI-Praxis) sind gebunden an bestimmte formale und symbolische Rituale (darin ähnlich den sakramentalen Feiern der Kirche). So ist z.B. die
korrekte Ausübung von REIKI abhängig von der richtigen Handhabung und Weitergabe gewisser Schriftzeichen.

- Kann ich als Christ die Bedeutsamkeit solcher Handlungen ohne deren Rückbezug zu den christlichen Sakramentalen bejahen?

- Erwarte ich von REiKI etwas, was mir der christliche Glaube mit samt seinen "Heilmitteln" nicht geben kann - oder anders herum: Müsste das, was REIKI an Heilung bietet, nicht auch im christlichen Erlösungsglauben inklusiv enthalten und für mich zu finden sein? Wenn ja: warum suche ich dann nicht hier danach, anstatt bei REIKI?

4. Ist es nicht beschämend für die christliche Religion, wenn ich als gläubiger Christ bei einer nicht-christlichen, im Kern aber religiösen Heilmethode jene ganzheitliche Heilung suche, zu der mir christ-
licher Glaube allein scheinbar nicht verhelfen kann, obwohl sie mir im Evangelium zugesagt wird?

5. Wäre es daher für den Christen nicht näher liegend, wirklich so zu heilen wie Jesus geheilt hat, nämlich unabhängig vom Vollzug bestimmter Vorgegebener Rituale oder der Beachtung bedeutsamer Schriftsymbole, etc., sondern allein durch Glaube und Liebe?


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhältnis Reiki - Person und Lehre Jesu
BeitragVerfasst: Fr, 12.12.2014 22:30 
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Reiki-Fackel

Registriert: Fr, 29.01.2010 16:32
Beiträge: 267
Wohnort: 37120
Reiki-Verband: Pro reiki
Reiki-System: Usui System der natürlichen Heilung
Ein paar Anmerkungen:

Die "7 Hauptchakren Kanäle" haben nicht sehr viel mit Reiki zu tun, außer in der westlichen Vorstellung, die wiederum nicht sehr viel mit der ursprünglich indisch-tantrischen Vorstellung zu tun hat. Die japanische Lehre vom Energiekörper kennt das untere Dantien und dieses wird auch von Frau Takata in Zusammenhang mit Reiki erwähnt.

Ob Usui Christ war oder nicht, wird wohl nicht endgültig geklärt werden können. Laut der Reiki Legende hat er Jesus heilende Hände gesucht und zu dem Zweck ein christliches Land aufgesucht, er wurde nicht fündig und hat Sanskrit Texte studiert, wo er schließlich ein Geheimnis gefunden hat, dass sich ihm während seiner Meditation als Einweihung erschlossen hat. Also definitiv hat Reiki erst mal nichts mit dem Christentum zu tun, es sei denn, du glaubst die Geschichten über Jesus in Indien, was dich aber in ziemliche Schwierigkeiten mit jeglichen Kirchendogmen bringt.

Also, wenn der heilige Geist über einen Menschen kommt, sollte sie dann nicht ein bisschen eindrucksvoller sein, als Reiki?

Ich denke, diese Fragen kann dir eher ein Pfarrer oder Priester oder Theologe beantworten, als Reiki Praktizierende, handelt es sich doch um Fragen nach dem Dogma.

Ansonsten kann ich zwei spirituelle Lehrer empfehlen, die beide explizit christliche Energien channeln, das sind Alastair Gordon Bothwell und Tracey Loper - vielleicht bist du mit christlichen Einweihungen ja glücklicher als mit Reiki? Kirchlich Ok ist es natürlich trotzdem nicht ;)

lg


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 Betreff des Beitrags: Re: Verhältnis Reiki - Person und Lehre Jesu
BeitragVerfasst: Fr, 12.12.2014 23:10 
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Reiki-Teelicht
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Registriert: Mo, 08.12.2014 12:14
Beiträge: 14
Danke Sister, ich bin selbst Theologe, brauche aber Antworten von Reiki-Praktizierenden, denn die antworten der Theologen kenne ich. Aus Deinen Ausführungen schließe ich, dass Reiki eigentlich nicht vereinbar ist mit dem christlichen Glauben. Beides sind verschiedene Dinge. Oder habe ich Dich falsch verstanden?


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