Tanmaya Honervogt: Innere Heilung

Eine geführte Heilungsmeditation mit Musik von Deva Premal & Miten
Silenzio, Köln, 50 min., 15,50 Euro.
Veröffentlicht im Reiki-Magazin Nr. 3/2004


honervogt3 Ich befreie die neue CD von Tanmaya Honervogt aus ihrer Hülle und bin schon ganz gespannt, was mich erwartet. Als erstes fällt mir die optisch ansprechende Gestaltung auf. Im Unterschied zur letzten CD der Reiki-Meisterin (siehe Reiki Magazin, Ausgabe 3/2003) ist diesmal eine Unterteilung in elf Titel vorgenommen worden, anstelle eines einzigen, durchgehenden Tracks. Nur schade, dass manche Grafiker einfach nicht davon überzeugt werden können, die Länge der Titel an wenigstens einer Stelle unterzubringen. Anhand der Beschreibungen im Inlet sehe ich, dass die Form dieser Reiki-Meditation sich wesentlich von meiner gewohnten Form unterscheidet. Aber ich beschließe, mich darauf einzulassen, lege mich hin und starte den Tonträger.

Erst einmal gibt es eine kurze Einführung, gefolgt von einer längeren Meditation zur Entspannung, während der meine Hände tatenlos neben mir ruhen sollen. Seltsam, schließlich kenne ich nichts Entspannenderes, als Reiki fließen zu lassen. Für mich neun verschwendete Minuten, in denen ich wenigstens den Gesang von Deva Premal genießen kann, der aber im Vergleich zu den gesprochenen Texten etwas leise erscheint.

Die Musik von Deva Premal & Miten ist bekanntermaßen schön, aber zuweilen auch recht rhythmisch. Ich bin hin und her gerissen zwischen der Aufforderung nach Entspannung und dem Impuls der Musik, mich durch meine Wohnung zu bewegen. Mittlerweile ist klar, dass die CD sauber produziert ist. Allerdings empfinde ich die Anleitungen von Frau Honervogt zwar als akzentuiert gesprochen, aber bemüht und wenig locker.

Dann endlich darf ich mir die Hände auflegen – auf die Mitte des Brustkorbes. Ob neben- oder untereinander bleibt unklar. Ich nehme Letzteres und hoffe darauf, dass ich mich dennoch "für die Liebe, für Freude und Vertrauen" öffnen kann. Bei den nächsten beiden Positionen sollen die Hände jeweils auf einer Seite auf Bauch und unterem Brustkorb ruhen. Schnell wird klar, dass dies recht unpraktisch ist: der Arm, der den längeren Weg hat, beschwert sich. Danach geht’s zur Bauchmitte und wieder hoch zur Brust. War ich da nicht schon? Im Anschluss muss ich runter in die Leistengegend – langsam könnte mir schwindlig werden vom Hin und Her.

Jetzt eine Hand auf die Stirn und die andere mal wieder auf den Bauch. Als letztes dann beide Hände unter den Kopf. Danach begrüßt mich der letzte Titel: "Du hast Dir selbst eine Heilbehandlung gegeben und fühlst Dich entspannt, ausgeglichen und erfrischt."

Liebe Frau Honervogt, ohne Reiki wäre ich jetzt gestresst.

 

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Dieser Artikel wurde verfasst von Frank Doerr

Intensive Reiki-Praxis seit 1993 und beständige Fortbildung. Seit 1998 Reiki-Meister der 6. Generation in der Linie Usui – Hayashi – Takata – Furumoto – Kindler. Gründer der Reiki Convention (seit 2010) sowie Gründungsmitglied von ProReiki, dem Reiki Berufsverband. Publikationen: Die Reiki-Lebensregeln (Windpferd 2005), Das Reiki-Meister-Buch (Windpferd 2007). CD mit Merlin's Magic: Reiki-Elixier inkl. Booklet (Windpferd 2007).

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