Medizin

Reiki und evidenzbasierte Medizin

Im dritten Teil des Essays „Reiki und Naturwissenschaft“ unternimmt Patrick Grete einen Streifzug durch die evidenzbasierte Medizin und beschreibt neue Ansätze, um Reiki in der Medizin Anerkennung zu verschaffen. Dabei wirft er einen neuen Blick auf den Placebo-Effekt, der zu Unrecht negativ bewertet wird und in der Behandlung von Depressionen mit Antidepressiva eine entscheidende Rolle spielt.

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Buchtipps zu Reiki-Anwendungen und Zielgruppen

Neben Informationen zu den drei Graden gibt es auch zahlreiche fachspezifische Themen, auf die sich zahlreiche Werke konzentrieren. Der Bogen wird dabei gespannt von Reiki im Einsatz spezieller Arbeitsfelder über die Anwendung für bestimmte Empfängergruppen bis hin zu geschichtlichen Ausführungen oder Aspekten des Usui-Systems. Diese Bücher sind also vor allem für Fortgeschrittene zu empfehlen, die ihr Wissen vertiefen oder sich Anregungen holen möchten.

Buchtipps zu Arbeitsfeldern

Schwerpunkte in der Verbindung von Reiki und Medizin.

Reiki und Schulmedizin

Klatt / Lindner:

Reiki und Schulmedizin

Windpferd Verlag, 2006, 181 Seiten, 12,90 Euro.

Zahlreiche Informationen und Anregungen für ein Miteinander von Reiki und Schulmedizin sowie Pflichtlektüre für jeden Reiki-Praktiker, der außerhalb von Familie und Freundeskreis die Hände auflegen möchte.


Barnett / Chambers

Barnett / Chambers:

Reiki Energie-Medizin

Synthesis, Essen 1998, 179 Seiten, 14,50 Euro.

Ein Standard-Werk für Energiearbeit in Heilpraxis, Krankenhaus und Pflege.

Buchtipps zur Vertiefung des Reiki-Wissens

Aspekte des Usui-Systems oder seiner Geschichte.

Frank Doerr

Frank Doerr (Hg):

Die Reiki-Lebensregeln

Windpferd Verlag, Aitrang, 2005, 12,90 Euro.

Das mentale Rückgrat des Usui-Systems aus den Perspektiven von 21 namhaften AutorInnen.


Lübeck / Petter / Rand

Lübeck / Petter / Rand:

Das Reiki-Kompendium

Windpferd Verlag, Aitrang 2000, 301 Seiten, EUR 15,24.

Ein Grundlagen-Buch über Reiki dreier der bekanntesten Reiki-Autoren der westlichen Welt.

 

Buchtipps zu Empfängergruppen

Reiki für Kinder und Tiere.

Michaela Weidner

Michaela Weidner:

Das Reiki-Buch für Kinder

Arche Noah, Oster-Schnatebüll, 2003, 60 Seiten, 17 Euro.

Das erste Reiki-Buch für Kinder auf dem deutschsprachigen Buchmarkt.


Reiki mit Tieren

Christel Seligmann

Reiki mit Tieren

Peter Erd Verlag, München 1994, 105 Seiten, 12,68 Euro.

Einfühlsame Erfahrungsberichte und kompetente Tipps zur Behandlung von Tieren.


 

Spezielle Musiktipps

Spezielle Tonträger jenseits klassischer Hintergrundmusik:

Merlin's Magic und Frank Arjava Petter

Merlin’s Magic und Frank Arjava Petter:

Reiki – Space of Peace and Love

Windpferd Verlag, Aitrang 2003, 72’30 min., 19,90 Euro.

Eine CD zur Unterstützung japanischer Reiki-Techniken, mit inspirierendem Chant der Reiki-Lebensregeln.


 

Reiki-Symbol

Hier sind Beispiele für das Symbol für Reiki:

Reiki Reiki Symbol

Reiki-Symbol in seiner alt-japanischen Schreibweise in einer Kalligrafie von Fokke Brink (links), rechts das Reiki-Symbol in seiner neueren japanischen Schreibweise

Präsentation der ersten wissenschaftlichen Untersuchungsergebnisse von Reiki

Kirlian Reiki Vorgestellt von Dr. Ignat  Ignatov, Leiter des Wissenschaftlichen Forschungszentrums für Medizinische Biophysik (WFMB), Sofia, Bulgarien (www.medicalbiophysics.dir.bg) Sowie:  Angela Zellner, 1. Vorsitzende des Reiki-Alliance-Deutschland e.V. und Isabella Petri, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit des Reiki-Alliance-Deutschland e.V.


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Reiki ist der Türöffner – Biologische Krebstherapie in der Klinik ProLeben

Klinik TeamDie Reiki-Meisterin Karin Haun lebt den Traum manch eines Reiki-Praktizierenden: Sie arbeitet in einer Klinik für biologische Medizin, mit dem Segen der Chefärzte. Dabei verbindet das Medizin-Verständnis der Klinik die alternative, Jahrhunderte alte Naturheilkunde mit der allgemeinen Wissenschaftsmedizin zu einer ganzheitlichen, biologischen Medizin mit modernen und inzwischen anerkannten Untersuchungs- und Behandlungsverfahren. Die beiden Reiki-Meister Manuela Schurk-Balles und Frank Doerr waren einige Tage zu Gast in der Klinik ProLeben und berichten hier über ihren Aufenthalt. 

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Reiki in der Medizin

Das Usui-System des Reiki ist eine ganzheitliche, natürliche Heilmethode. Der Japaner Mikao Usui entwickelte diese einfache Form des „Heilens per Handauflegen“ zu Anfang des 20. Jahrhunderts. Das System ist leicht zu erlernen und wird mittlerweile von Millionen Menschen rund um den Globus praktiziert. So ist Reiki, neben Yoga, eines der am weitesten verbreiteten Systeme, die der Entspannung sowie körperlicher und geistiger Heilung dienen. Erste wissenschaftliche Studien haben die Wirksamkeit von Reiki bestätigt. Zudem liegen für den Gesamtbereich der Energieheilung bereits so viele Studien mit signifikant positiven Ergebnissen vor, dass namhafte Forscher feststellen…
  • …dass die Frage, ob energetisches Heilen wirke, klar bejaht werden könne.
  • …dass zukünftige Studien sich allmählich damit befassen können, nach den Ursachen hierfür zu forschen.
  • …dass Energieheilung einen generell gesundheitsfördernden Einfluss auf den Organismus hat und dabei frei von Nebenwirkungen ist.
So scheint es nur folgerichtig, die Behandlung mittels energiemedizinischer Heilweisen wie dem Usui-System des Reiki baldmöglichst in unser Gesundheitssystem zu integrieren, wie dies in anderen Ländern (z. B. USA, Großbritannien, skandinavische Länder) schon seit längerem der Fall ist.

Forschungsergebnisse zu Reiki-Studien

Wissenschaftliches Vorgehen

Für die aktuelle Forschungsübersicht ging Harder wie folgt vor: Über die Recherche in verschiedenen für dieses Forschungsfeld bedeutsamen, wissenschaftlichen Datenbanken (5) fand er zum Suchbegriff „Reiki“ insgesamt 89 wissenschaftliche Publikationen. Darunter ließen sich 16 Reiki-Studien und sieben für Reiki bedeutsame Reviews ausmachen. Weiterhin wurden zehn Artikel – darunter einige Abstracts –, die im Zusammenhang mit Reiki stehen, berücksichtigt sowie auch drei unpublizierte Studien, die Harder aus anderen Quellen bekannt waren. Zur Beurteilung der Qualität sowie der Ergebnisse der insgesamt 19 Studien nahm Harder Qualitäts- und Ergebnis-Ratings (6) vor. Außerdem nahm er zur Beurteilung der sieben Reviews zur inhaltlichen Relevanz und den dargestellten Ergebnissen entsprechende Ratings vor. Hierzu entwickelte er ein vorläufiges Rating-System, um bei der Bewertung z. B. der Qualität einer Studie bedeutsame Bewertungskriterien wie „Kontrolle“ (Handelt es sich um eine Studie mit Kontrollgruppe?), „Randomisierung“ (Wurden die Versuchspersonen den Gruppen zufällig zugeordnet?), „Verblindung“ (Wussten die Versuchspersonen nicht, welcher Gruppe sie angehörten?) und „Doppelverblindung“ (Wussten neben den Versuchspersonen auch die Versuchsleiter nicht, welcher Gruppe die Versuchspersonen jeweils angehörten?) berücksichtigt zu wissen. Darüber hinaus fielen bei den entsprechenden Bewertungen ggf. schwer wiegende, inhaltliche Mängel bezüglich des Versuchsdesigns der Experimente negativ ins Gewicht.

Zusammenfassung der Forschungsergebnisse

Für Schlussfolgerungen bezüglich des aktuellen Forschungsstandes in Sachen Reiki zog Harder ausschließlich publizierte Studien heran, die auf Grundlage der von ihm vorgenommenen Ratings als qualitativ akzeptabel bezeichnet werden können. Damit schloss er alle Studien von der näheren Interpretation aus, die nicht publiziert, kontrolliert, randomisiert und verblindet sind. Es verblieben sieben qualitativ akzeptable Studien sowie ein für die Reikiforschung relevanter Review. (7) Die Ergebnisse seiner Recherchen fasst Harder wie folgt zusammen: „Von den sieben qualitativ akzeptablen, publizierten Studien wurden sechs (86 Prozent) signifikant. Für den Review von Miles und True (2003) ergibt sich ein Schnitt von 71 Prozent. Dies sind beachtliche Prozentsätze, die die üblichen Quoten der Geistheilungsforschung in der Tendenz sogar noch leicht übertreffen. Zu beachten ist allerdings, dass die angegebenen Prozentwerte auf sehr geringen Studienzahlen basieren. Darüber hinaus weist der Umstand, dass die drei bekannt gewordenen unpublizierten Studien allesamt negative Ergebnisse erzielten, auf einen Publikationsbias hin, das heißt auf eine Tendenz der Forscher, Studien mit positiven Ergebnissen zu publizieren, Studien mit negativen Ergebnissen hingegen nicht, wodurch die Ergebnisse von Forschungsübersichten und Meta-Analysen systematisch ins Positive verzerrt werden. Nichtsdestotrotz werden, auch wenn wir die drei unpublizierten Studien in die Berechnungen mit einbeziehen, immer noch 58 Prozent aller Studien signifikant (das sind elf von 19), was mehr als das Zehnfache dessen ist, was per Zufall zu erwarten gewesen wäre.

Positive Resultate

Für den gegenüber der Geistheilungsforschung häufig vorgebrachten Einwand, dass die positiven Ergebnisse der Studien auf methodische Fehler zurückzuführen seien und sich bei strengerer Kontrolle verflüchtigen würden, ergeben sich kaum Hinweise. Betrachtet man alle 16 ausfindig gemachten publizierten Reiki-Studien, so weisen 69 Prozent von ihnen signifikant positive Resultate auf, gegenüber 86 Prozent unter den sieben qualitativ akzeptablen und 67 Prozent unter den drei besten Studien. Hier ergibt sich in der Tendenz eher ein positiver als ein negativer Zusammenhang zwischen Studienqualität und Ergebnissen. Von besonderem Interesse sind auch die ausfindig gemachten Fernreiki-Studien, da bei diesen, sofern sie hinreichend gut kontrolliert sind, stets die Frage mit auf dem Prüfstand steht, ob bei Reiki tatsächlich paranormale Kräfte wie eine allumfassende Lebensenergie am Wirken sind, oder ob wir es eher mit konventionell erklärbaren Mechanismen wie sozialer Zuwendung, Körperkontakt oder Placebo-Effekten zu tun haben. Von den sechs ausfindig gemachten publizierten Fernreiki-Studien weisen fünf (83 Prozent) signifikante Ergebnisse auf. Betrachtet man nur die vier qualitativ akzeptablen bzw. die zwei besten Fernreiki-Studien, so sind es in beiden Fällen sogar 100 Prozent. Die Fernreiki-Studien stehen damit hinter den Reiki I-Studien nicht zurück, sondern weisen vergleichbare, wenn nicht sogar bessere Ergebnisse auf. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der bisherige Forschungsstand ernst zu nehmende Hinweise auf eine Wirksamkeit von Reiki sowohl in der Direkt- wie auch in der Fernbehandlung liefert. Insgesamt ließen sich sieben qualitativ akzeptable Studien ausfindig machen, von denen sechs (86 Prozent) signifikante Ergebnisse aufweisen. Hierbei scheint einerseits ein positiver Zusammenhang zwischen der Studienqualität und den Ergebnissen zu bestehen (was die Ergebnisse stützt), andererseits aber auch zwischen positiven Ergebnissen und der Publikationswahrscheinlichkeit (was die Ergebnisse wieder relativiert). Das größte Manko der Reiki-Forschung zum heutigen Zeitpunkt dürfte weniger darin bestehen, dass es nicht möglich ist Effekte nachzuweisen, sondern vielmehr darin, dass es bislang nur sehr wenige qualitativ akzeptable Studien gibt, in denen dies auch tatsächlich versucht wurde.“ (8) (5) Medline, PSYNDEX, PsycINFO und Web of Science (Datum: 14.12.2005). (6) Rating, engl. für: Beurteilung, Einschätzung. (7) Dabei handelt es sich um die folgenden sieben Studien: Wirth, Brenlan, Levine & Rodriguez (1993), Wirth & Cram (1994), Wirth, Chang, Eidelman & Paxton (1996), Dressen & Singg (1998), Shiflett, Nayak, Bid, Miles & Agostinelli (2002), Mackay, Hansen & McFarlane (2004), Shore (2004) / sowie um den Review Miles & True (2003). (8) Moritz Harder, persönliche Korrespondenz 2006. Auszug aus dem Buch „Reiki und Schulmedizin“ von Oliver Klatt/Norbert Lindner, Seiten 116-119, mit freundlicher Genehmigung des Windpferd Verlages und der Autoren. Hier geht es zur Rezension auf Reiki-Land und hier zur Bestellung bei Amazon.

Literatur

Folgende Bücher können zur Vertiefung rund um das Thema „Reiki und Medizin“ empfohlen werden: „Reiki und Schulmedizin“, Oliver Klatt und Norbert Lindner, Windpferd Verlag, ISBN 3893855092 „Reiki – Energie-Medizin“, Libby Barnett und Maggie Chambers, Synthesis Verlag, ISBN 3922026850 „Spirituelles Heilen und Schulmedizin“, PD Dr. med. Jakob Bösch, AT Verlag, ISBN 303800281X

Rätselhafte Heilung – Wunder an den Grenzen der Medizin

Rätselhafte Heilung - Wunder an den Grenzen der MedizinAm 04. Januar 2007 berichtete der Hessische Rundfunk in einer Dokumentation über das Thema "Rätselhafte Heilung – Wunder an den Grenzen der Medizin" [1], einem Film von Joachim Faulstich, der bereits am 15. November 2006 zu später Stunde im ARD ausgestrahlt worden ist. Drei Heilmethoden werden dabei genannt: Inneres Traumerleben, Hypnotherapie und mehrfach Heilen durch Handauflegen.


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Mediziner behandelt Krebspatienten mit Reiki

Lebenswert Der Mediziner Beda Kim (35), in Deutschland aufgewachsener gebürtiger Koreaner, behandelt an Krebs Erkrankte regelmäßig selbst mit Reiki. Seit einigen Jahren bietet Kim seine Reikigaben im psychoonkologischen Zentrum Haus LebensWert in Köln regelmäßig an; etwa acht Sitzungen seien ideal, wobei zwischen den einzelnen Reikigaben nicht länger als Woche vergehen dürfe.


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Libby Barnett – Maggie Chambers: Reiki Energie-Medizin

Synthesis, Essen 1998, 179 Seiten, 14,50 Euro
Veröffentlicht im Reiki-Magazin Nr. 1/2004

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Was ist Reiki – 10 – Reiki und Schulmedizin

Viele Menschen finden zu Reiki, weil sie konkrete körperliche Leiden haben, bei denen ihnen die herkömmliche Medizin nicht mehr helfen kann, oder die vorgeschlagenen Eingriffe (z.B. eine Operation) vom dem Heilungssuchenden nicht akzeptiert werden. Wie einst die Großmeisterin Takata, so hören sie von verschiedenen alternativen Heilungsmethoden und probieren Reiki aus.


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